Dokumentation „Leben und Almwirtschaft im Naturpark Sölktäler“ im Woferlstall Bad Mitterndorf

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In der 45 Minuten dauernden Dokumentation von Kameramann Manfred Fuchs aus Bad Mitterndorf wird gezeigt, wie wichtig es ist, das Naturjuwel Naturpark Sölktäler auch für künftige Generationen zu bewahren.

Im Fokus steht unter anderem die Zauneralm, die seit 2002 von Martina und Franz Ebenschweiger von Juni bis September bewirtschaftet wird – ganz ohne Handyempfang und Internet. Die Dokumentation beleuchtet das traditionelle Handwerk der Steirakäse- und Almbuttererzeugung, den Alltag mit Tagesgästen sowie prägende Ereignisse wie die Naturkatastrophe vom 17. Juli 2010. Zudem gibt der Besitzer Mag. Graf Paul Josef Colloredo-Mannsfeld Einblicke in die Bedeutung der Forstwirtschaft und der Almbauern für das Ökosystem und die Kulturlandschaft.

Die wichtigsten Daten zur Veranstaltung auf einen Blick:

  • Datum: 02. Juli 2026
  • Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
  • Ort: Woferlstall Bad Mitterndorf
  • Eintritt: Freiwillige Spenden
  • Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Naturpark Sölktäler ist ein Naturschutz- und Erholungsgebiet.

Schon Erzherzog Johann von Österreich (1782–1859) wusste die Idylle der Sölktäler zu schätzen. Von der Breitlahnhütte führen abwechslungsreiche Wanderwege zum idyllischen Schwarzensee. Seit mittlerweile 2002 bewirtschaftet MarUna Ebenschweiger gemeinsam mit ihrem Mann Franz, immer von Juni bis September, die Zauneralm, welche sich unweit der Breitlahnhütte befindet. Kein Handyempfang, kein Internet! Beinahe unvorstellbar in der heutigen Zeit, aber kein Problem für die Sennerin. Die neuesten Nachrichten gibt’s für sie von den Tagesgästen.
Die Erzeugung vom frischem Steirakäse und der Almbutter, die man in den Sommermonaten direkt ab Hof kaufen kann, zeugen von traditonellem Handwerk. Bei einer gemütlichen Einkehr gibt es beinahe
täglich den frischen Ennstaler Roggenkrapfen mit Sauerkraut und Steirakäse. Einen Tag bevor das Vieh wieder ins Tal getrieben wird, findet das sogenannte Schottenrühren statt. Dass man auf der Alm nicht nur schöne Momente hat, das hat MarUna am eigenen Leib erlebt und das bleibt ein Leben lang in Erinnerung – wie die Naturkatastrophe am 17. Juli 2010. Für die Menschen in der Region war es besonders wichtig, dass der Schutz der wertvollen Kulturlandschaften nach der Naturkatastrophe wieder renaturiert wird. Der Besitzer, Mag. Graf Paul Josef Colloredo-Mannsfeld, gibt einen Einblick, wie wichtig die Forstwirtschaft und die Almbauern in dieser Zeit noch sind. Werden die Almwiesen gut beweidet, kommt auch das Rotwild auf die Flächen zurück. Somit schließt sich der Kreislauf, der auch für das Ökosystem
wichtig ist.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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