Die Festhalle Irdning-Donnersbachtal auf dem Prüfstand: Gemeinderat beschließt Kostenvergleich für Sanierung oder Neubau
Die Zukunft der Festhalle stand im Mittelpunkt einer Arbeitssitzung des Gemeinderates der Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal, welche am 22. April direkt in dem im Fokus stehenden Objekt, abgehalten wurde. Wie bereits in der vorangegangenen Gemeinderatssitzung angekündigt, soll eine umfassende Evaluierung klären, ob eine Sanierung der bestehenden Halle oder ein Neubau die sinnvollere Lösung darstellt.
An der Sitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aller im Gemeinderat vertretenen politischen Fraktionen teil – mit Ausnahme der NEOS. Zu Beginn verschafften sich die Gemeinderäte bei einer gemeinsamen Begehung ein detailliertes Bild vom aktuellen Zustand des Gebäudes. Die Festhalle, die zwischen 1928 und 1931 ursprünglich vom ATV Irdning als Turnhalle errichtet wurde, weist in mehreren Bereichen erheblichen Sanierungsbedarf auf.
Besonders auffällig zeigte sich der Zustand im Erdgeschoss: Die ehemaligen Umkleiden sowie die Sanitärräume sind nicht mehr nutzbar. Auch die frühere Wohnung im Obergeschoss steht seit längerer Zeit leer und ist nicht mehr bewohnbar. Viele Gemeinderäte zeigten sich überrascht über das Ausmaß und den schlechten Zustand dieser bislang wenig bekannten Gebäudeteile.
Atmosphärisch präsentierte sich die Festhalle bei der Sitzung in ihrem gewohnten Erscheinungsbild: geprägt vom Charme der alten Holztäfelung, jedoch begleitet von deutlich kühlen Temperaturen. Auf ein Aufheizen der Halle wurde aus organisatorischen Gründen verzichtet.
Im anschließenden Sitzungsteil fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, einen detaillierten Kostenvergleich in Auftrag zu geben. Dabei sollen sowohl die Sanierung der bestehenden Halle – inklusive Anpassung an den aktuellen Stand der Technik sowie der Herstellung von Barrierefreiheit – als auch ein möglicher Neubau am bestehenden Standort gegenübergestellt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen als fundierte Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte dienen.

©Marktgemeinde IDBT









