Trieben war vergangenen Samstag das Epizentrum der angehenden Feuerwehrfunker im Bezirk Liezen. Der Bereichsfeuerwehrverband Liezen veranstaltete den alljährlichen Bereichsfunkbewerb – und wer glaubte, Funken sei nur trockenes Buchstabieren nach dem NATO-Alphabet, wurde eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Unter der strengen, aber gewohnt humorvollen und fairen Regie von Bereichsfunkbeauftragtem und Bereichsfunkbewerbsleiter BI Hannes Winnerroither durchliefen rund 80 Teilnehmer aus allen Winkeln des größten Bezirks Österreichs und darüber hinaus die abwechslungsreichen fünf Stationen im Triebener Schulzentrum. Dass bei einem solchen logistischen Großereignis kein „Funkloch“ entstand, war vor allem der perfekten Organisation zu verdanken: Ein großes Dankeschön entrichtete BI Winnerroither an die austragende Feuerwehr Trieben-Werk unter der Führung vonABI DI Monika Haberl, die mit ihrer Mannschaft für eine makellose Infrastruktur und beste Verpflegung sorgte sowie seinem stellvertretendem Bewerbsleiter HBI Peter Pilch aus dem BFV Radkersburg.
Ehre, wem Ehre gebührt
Ein solcher Bewerb steht und fällt mit den Augen und Ohren des bewährten Bewerterstabes, der an diesem Tag aus 36 Kameraden bestand. Im feierlichen Rahmen wurden mehrere verdiente Bereichsbewerber geehrt, die seit Jahren unermüdlich ihre Freizeit opfern, um den Feuerwehrnachwuchs auf Herz und Nieren zu prüfen. BRONZE: HLM d.V. Bernhard Rudorfer, HBI Hermann Zechmann, HBI Helfried Baumann und BM Sebastian Seiringer. SILBER: LM Herbert Schmied. Ohne diese Routiniers am Drücker wäre die Austragung dieser wichtigen Ausbildung, welche übrigens eine Grundvoraussetzung für viele weitere Ausbildungen im Feuerwehrwesen darstellt, schlichtweg undenkbar.
Das große Finale: Bronze-Regen in Trieben
Der emotionale Höhepunkt folgte schließlich bei der feierlichen Schlusskundgebung. Nach Stunden des Mitfieberns, Kartenlesens und korrekten Funkspruch-Absetzens durften die stolzen Teilnehmer das begehrte Funkleistungsabzeichen (FULA) in Bronze entgegennehmen. Die „Stockerlplätze“ bei den aktiven Kameraden gingen allesamt an Feuerwehrfrauen: 1. Leonie SCHUPFER (FF Lantschern) und 2. Anna – Lena SEEBACHER (FF Gröbming-Winkl), jeweils mit der höchstmöglichen Punktezahl von 300 (!) und 3. Hannah POETSCH (FF Lantschern). Auch bei der Feuerwehrjugend zeigte die FF Lantschern stark auf: 1. Melina PEWNY (FF Stainach), 2. Janis SUCHANEK (FF Lantschern) und 3. Victoria ERTELSCHWEIGER (FF Lantschern). Das Strahlen in den Gesichtern der frischgebackenen Funkprofis konkurrierte mit dem Glanz der bronzenen Abzeichen.
Mehrere Ehrengäste aus Politik und dem Feuerwehrwesen wohnten der Schlusskundgebung bei, um den Florianis persönlich zu gratulieren und die starke Kameradschaft im Bezirk zu würdigen.
Allen voran: NAbg. Albert Royer, LAbg. Armin Forstner, MPA, Bgm. Klaus Emmerich Herzmaier, Bereichskdt. Stv. BR Benjamin Schachner, mehrere Abschnittskommandanten sowie die ehemaligen Bezirksfunkbeauftragten E-ABI Walter Schirl und E-OBI Gerhard Pehringer. Feierlich umrahmt wurden Bewerbseröffnung wie Schlusskundgebung durch eine Abordnung derStadtkapelle Trieben.
Nach Einholen der Bewerbsfahne stand am Ende des 38. Bezirksfunkbewerbes fest: Die Kommunikation im Bereich Liezen steht auf felsenfesten Beinen – oder besser gesagt: „Verstanden, Ende!“





Fotos: “BFV Liezen / Haider”








