Sie führten bereits ab Tag 2 und gaben den Spitzenplatz nicht mehr ab: Christian und Rene Nell auf Austin Mini Cooper S (1967) machten den Gesamtsieg bei der Ennstal-Classic mit einem souveränen zweiten Platz beim Stadt-GP klar, den sie schon in den Vorjahren mehrfach dominierten. Dahinter haben sich Florian und Dieter Böhmdorfer (Mercedes-Benz 350 SLC, 1972) eingereiht, Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal (Alfa Romeo 2000 GTV, 1971) konnten den dritten Platz erobern.


Es war erneut ein superspannendes Finale. Im allerletzten Bewerb gab es noch einen Tausch in den Top 3, Florian und Dieter Böhmdorfer haben auf den letzten Metern die seit dem Vortag an zweiter Stelle liegenden Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf Platz drei verdrängt. Auf Platz vier landeten die Vorjahressieger Peter Schöggl und Werner Tripolt (Alfa Romeo Spider Veloce, 1970), Platz 5 geht an Erich und Roswitha Volk auf Ford Mustang (1965). Alle Ergebnisse der Ennstal-Classic 2026 finden Sie hier und hier geht es zum Endergebnis.
Die Plätze zwei und drei: Florian und Dieter Böhmdorfer (Mercedes-Benz 350 SLC, 1972) und Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal (Alfa Romeo Spider Veloce, 1971)
Während Klaus und Jonas Landerl (BMW 328, 1937) für einen Überraschungssieg beim GP von Gröbming sorgten, konnten vor allem die zweitplatzierten Böhmdorfer/Böhmdorfer mit einem soliden zweiten Platz auf den gleichen Rang im End-Klassement vorrücken, Nell/Nell reichte ein dritter Rang beim GP um den Sieg zu sichern.
Ein Mini, ein Mercedes-Benz, ein Alfa Romeo. Markenvielfalt, wie im Starterfeld, auch am Siegespodest. Generell konnten sich Fahrzeuge aller Altersklassen im Endklassement gut positionieren. Die Tagessieger von Tag 1 landeten im Endklassement auf Platz 9 (Wawronek/Wawronek) und Platz 11 (Kunz-Hemetsberger/Kunz)
v.l.n.r.: Felix Glöckner, Birgit Glöckner-Steiner, Michael Glöckner, Thomas Reingruber, Mag.(FH) Matthias Schattleitner, Mag. Julia Winter, Max Glöckner
Erstmals Gewinner der Ennstal-Classic: Christian und Rene Nell auf Austin Mini Cooler S von 1967.
Eine emotionale, 34. Ausgabe der Ennstal-Classic bei bestem Wetter begeisterte tausende Zuschauer entlang der Strecke, in den Etappenorten und vor allem im Epizentrum Gröbming, wo am Finaltag beim Stadt-Grand Prix motorbegeisterte Unterhaltung der Extraklasse geboten wurde.
Die Reise durch die Historie begann mit drei Vorkriegslegenden: dem Delahaye 135 S, einem Bugatti Typ 50 und einem MG C Typ, alle Fahrzeuge mehrfache Le Mans-Veteranen. Ein akustisches und optisches Spektakel brachte die Porsche-Armada nach Gröbming: Timo Bernhard steuerte den Porsche 911 GT1 Le Mans, während Richard Lietz am Steuer der berühmten Sau, dem Porsche 911 RSR GTE, Platz nahm. Auch der Porsche 906 in der Langheckversion sowie der wendige Porsche 904, originale Zeitzeugen des Langstreckensports, waren am Start.
Komplettiert wurde das Feld durch den originalen Le-Mans-Rennwagen ISO A3C aus dem Jahr 1965. Ergänzt wurde dieses beeindruckende Ensemble durch weitere Ikonen wie den Maserati A6 GCS sowie den legendären Ford GT40, bewegt von Mathias Walkner und Tobias Moretti, sowie einem Orignal Audi Renn-Quattro aus den 1980ern, aus dem Besitz und pilotiert von Siegfried Wolf mit niemand geringerem als Wolfgang Porsche himself am Beifahrersitz.










