Die GeoSphere Austria betreut seit über 20 Jahren die Hahnenkamm-Rennen mit speziellen Wetterprognosen und Wetterstationen entlang der Streif.
Die Trainingsläufe der Hahnenkamm-Rennen am Dienstag und Mittwoch finden bei gutem Wetter statt. „Dienstag, Mittwoch und Donnerstag scheint im Raum Kitzbühel nahezu ungetrübt die Sonne“, sagt Meteorologe Alexander Radlherr von der GeoSphere Austria, „besonders in Lagen um 1000 Meter Seehöhe hat es tagsüber Temperaturen knapp über 0 Grad. Aufgrund der sehr trockenen Luft ist aber kein relevantes Tauwetter zu erwarten.“
Prognose für das Rennwochenende
Am Rennwochenende ändert sich das Wetter ein wenig: „Beim Super-G am Freitag nimmt die Föhnströmung etwas zu, und von Süden her ziehen einige Schleierwolken über den Himmel, die den sonnigen Eindruck aber nur zeitweise trüben. Die Prognose für die Abfahrt am Samstag ist noch etwas unsicher. Nach aktuellem Stand der Prognose bleibt das leicht föhnige Wetter mit durchziehenden Wolkenfeldern erhalten und es sind keine größeren Neuschneemengen zu erwarten. Für den Slalom am Sonntag sieht es derzeit nach einer Mischung aus Sonne und Wolken aus, bei Temperaturen knapp unter 0 Grad im Zielraum.“
Wetterbetreuung für effiziente Vorbereitung und sichere Durchführung
Die GeoSphere Austria betreut seit über 20 Jahren die Hahnenkamm-Rennen mit speziellen Wetterprognosen und Wetterstationen entlang der Streif für eine effiziente Vorbereitung und eine sichere Durchführung. So ermöglichen zum Beispiel Prognosen für die unterschiedlichen Streckenabschnitte eine optimale Präparierung der Pisten in den Wochen vor den Rennen.
„Während der Rennen geht es besonders um die Sicherheit der Läufer, ob zum Beispiel Windböen eine Gefahr bei den Sprüngen sein können oder Nebel die Sicht einschränkt“, sagt Manfred Bauer, an der GeoSphere Austria Leiter der Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg, „und natürlich wollen die Veranstalter auch mögliche Gefahren für das Publikum rechtzeitig wissen – zum Beispiel große Schneemengen oder Glättegefahr – um möglichst früh darauf reagieren zu können.“
Wetterstationen an Mausefalle, Seidlalm und Hausbergkante
Für die optimale Vorbereitung und Durchführung der Hahnenkamm-Rennen errichtete die GeoSphere Austria bereits im Herbst drei zusätzliche Wetterstationen entlang der Streif. Sie stehen an der Mausefalle (1605 Meter Seehöhe), beim Seidlalm-Sprung (1258 m) und an der Hausbergkante (1032 m). Dazu kommen die dauerhaften GeoSphere-Messstellen Hahnenkamm-Ehrenbachhöhe (1794 m) und Kitzbühel-Ort (772 m).

Vorhersagezentrale der GeoSphere Austria in Innsbruck. Die GeoSphere Austria Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg ist auch ein Kompetenzzentrum für Wetterprognosen im gesamten Alpenraum und betreut unter anderem die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Foto: KSC/alpinguin









