Neue Mobilitätsstrategie für GU-Süd: Landesregierung beschließt Aktionsplan, um Ortsgebiete zu entlasten und öffentlichen Verkehr besser zu vernetzen

In der gestrigen Regierungssitzung hat die Steiermärkische Landesregierung den „Aktionsplan Mobilität GU-Süd 2040″ beschlossen, der die künftige Verkehrsstrategie für die Region GU-Süd zusammenfasst. Damit soll das Mobilitätsnetz weiter ausgebaut und damit Ortsgebiete und die Bevölkerung vom KFZ-Verkehr entlastet werden.

Mehr öffentlicher Verkehr und Radinfrastruktur, weniger Kraftfahrzeuge auf Landes- und Gemeindestraßen – durch ein breites und besser vernetztes Verkehrsangebot sollen die Gemeinden in Graz-Umgebung künftig noch lebenswerter werden. Der von Verkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang eingebrachte „Aktionsplan Mobilität GU-Süd 2040″ wurde in der Regierungssitzung beschlossen und legt die Basis für alle künftigen Verkehrsmaßnahmen in der Region.

„Um die Gemeinden in Graz-Umgebung zu entlasten, werden wir den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr weiter ausbauen und alle Mobilitätsangebote besser miteinander vernetzen. Ein besonders wichtiges Thema für mehr Lebensqualität der Bevölkerung ist auch die Verkehrsberuhigung und die Rückführung des Verkehrs auf das höherrangige Straßennetz″, bekennt sich Verkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang zum Aktionsplan. Mobilitätsangebote besser vernetzen und Ortsgebiete beruhigen, lautet die Devise. Daher spricht sich der Aktionsplan auch im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in besonders sensiblen Abschnitten aus.

„Der Ausbau des Mobilitätsnetzes und insbesondere des öffentlichen Verkehrs für Pendlerinnen und Pendler ist besonders wichtig für den Bezirk Graz-Umgebung. Der Mobilitätsplan für Graz-Umgebung Süd soll eine attraktive Verkehrsinfrastruktur schaffen, mit der wir die Lebensqualität in den Gemeinden noch weiter erhöhen”, sagt Landesrätin Simone Schmiedtbauer.

Ebenfalls festgehalten im „Aktionsplan Mobilität GU-Süd 2040″ sind überregionale Verkehrsinfrastrukturen, die den gesamten Steirischen Zentralraum betreffen: die A2-Anschlusstelle Hart bei Graz, die Bahnverbindung zwischen Feldkirchen, Raaba und Gleisdorf sowie der Ausbau des S-Bahnnetzes. Die weiteren Schritte für den Bau einer „Spange Grambach” an der B73 hängen davon ab, wie die anderen geplanten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wirken und sich der Verkehr zukünftig entwickelt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) arf.at