Waldbrände nach Blitzeinschlag

Zwei fordernde Waldbrandeinsätze innerhalb von nur zwei Tagen beschäftigten den Waldbrandstützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha Ende Juni und Anfang Juli 2026.

Am Vormittag des 30.06.2026 erfolgte die Alarmierung zur Unterstützung eines Waldbrandes am Arikogel in der Gemeinde Ebensee. Der Brand breitete sich in steilem und schwer zugänglichem Gelände aus und erforderte einen umfangreichen Einsatz zahlreicher Organisationen. Während Hubschrauber des Innenministeriums sowie des Österreichischen Bundesheeres die Brandbekämpfung aus der Luft unterstützten, arbeiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Bergrettung unter schwierigen Bedingungen am Boden.

Am 01.07.2026 wurden bei Kontrollflügen mit der Drohne der Freiwilligen Feuerwehr Roith weitere Glutnester festgestellt. Dadurch waren erneut Löschmaßnahmen aus der Luft sowie gezielte Nachlöscharbeiten am Boden erforderlich, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Ebensee, Roith, Langwies, Rindbach, Scharnstein mit dem Kerosinanhänger, die Einsatzführungsunterstützung Bad Ischl, der Waldbrandstützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha, die Bergrettung, die Polizei, das Österreichische Bundesheer sowie Hubschrauber des Innenministeriums.

Waldbrand am hohen Sarstein

Noch während der Aufräumarbeiten in Ebensee wurde die Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha am Nachmittag des 01.07.2026 zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Hohen Sarstein in der Gemeinde Bad Goisern alarmiert. Die erste Lageerkundung erfolgte mittels Drohne der Feuerwehr St. Agatha und bestätigte einen Waldbrand nach einem Blitzschlag.

Da sich der Brandherd in steilem alpinem Gelände befand, wurden Einsatzkräfte mit einem Hubschrauber des Innenministeriums direkt zum Einsatzort geflogen. Dort erfolgte die Brandbekämpfung mit Löschrucksäcken und Handwerkzeugen. Dank des raschen und koordinierten Zusammenwirkens aller eingesetzten Organisationen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und noch vor Einbruch der Dunkelheit „Brand Aus“ gegeben werden.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr St. Agatha, die Freiwillige Feuerwehr Scharnstein mit dem Kerosinanhänger, die Bergrettung, die Polizei sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums.

Die beiden Einsätze verdeutlichten einmal mehr die Bedeutung einer eingespielten Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen sowie einer schnellen Luftunterstützung bei Waldbränden in alpinem und schwer zugänglichem Gelände.

Fotos: FF St. Agatha

© Bergrettung Bad Goisern

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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