RSG 2030: neue Spitalsstruktur im Bezirk Liezen ab 1. April 2026

Mit 1. April 2026 setzt die KAGes im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark 2030 (RSG-St 2030) wesentliche strukturelle Maßnahmen in der Versorgungsregion Liezen um. Ziel ist eine nachhaltige Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung durch klare fachliche Schwerpunkte und optimierte Behandlungsabläufe.

Am Standort Bad Aussee wird künftig die Akutgeriatrie und Remobilisation (REM) gebündelt. Damit wird insbesondere die spezialisierte Versorgung älterer Patientinnen und Patienten weiter ausgebaut.

Am Standort Rottenmann wird parallel dazu die Remobilisation und Nachsorge (RNS) neu etabliert. Dieses Versorgungsangebot bildet eine zentrale Schnittstelle zwischen Akutbehandlung und weiterführender Behandlung inklusive Rehabilitation beziehungsweise der Betreuung im ambulanten Setting. So wird eine strukturierte, interdisziplinäre Weiterbetreuung von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Unterstützungsbedarf nach einem Akutereignis mit stationärer Aufnahme ermöglicht.

Eine Besonderheit am Standort Rottenmann ist die Kombination von RNS mit einer Dialysemöglichkeit, wodurch auch Patientinnen und Patienten mit komplexem Behandlungsbedarf umfassend versorgt werden können.

Darüber hinaus wird in Kooperation mit der Klinik Diakonissen Schladming schrittweise eine Abteilung für Orthopädie und Traumatologie zur Sicherstellung der regionalen Versorgung aufgebaut.

Fragen und Antworten:

Was bedeutet die Neuausrichtung für Patientinnen und Patienten in Bad Aussee?
Die Akutversorgung bleibt durchgehend über die internistische Ambulanz und die Ambulante Erstversorgung (24/7) sowie die Kooperation mit dem Krankenhaus Bad Ischl sichergestellt. Geplante operative Eingriffe werden künftig vorwiegend am Standort Rottenmann durchgeführt.

Welche Schwerpunkte setzt Bad Aussee künftig?
Mit dem Department für Akutgeriatrie und Remobilisation wird insbesondere die Versorgung älterer Menschen gestärkt – von der Behandlung akuter Erkrankungen bis zur nachhaltigen Wiederherstellung der Selbstständigkeit.

Was ist die Remobilisation und Nachsorge (RNS)?
Die RNS ist ein Bindeglied zwischen Akutversorgung und Ambulanter Betreuung/Rehabilitation. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach der Akutbehandlung weiterhin medizinische, pflegerische und therapeutische Unterstützung benötigen, um ihre Mobilität und Selbstständigkeit wiederzuerlangen.

Welche Besonderheit gibt es am Standort Rottenmann?
Die RNS wird in Rottenmann mit einer Dialysemöglichkeit kombiniert – ein in dieser Form besonderes Versorgungsangebot.

Wie entwickelt sich die Orthopädie und Traumatologie in Rottenmann?
In Kooperation mit der Klinik Diakonissen Schladming erfolgt der Ausbau schrittweise:

  • ab Juli 2026: tagesklinische Leistungen
  • ab Ende 2026: wochenklinischer Betrieb
  • ab Sommer 2027: Vollbetrieb

Wie viele Betten stehen künftig zur Verfügung?
Im Spitalsverbund Rottenmann–Bad Aussee sind insgesamt 175 Betten bzw. ambulante Betreuungsplätze vorgesehen.


Fragen und Antworten:

Was bedeutet die Neuausrichtung für Patientinnen und Patienten in Bad Aussee?
Die Akutversorgung bleibt durchgehend über die internistische Ambulanz und die Ambulante Erstversorgung (24/7) sowie die Kooperation mit dem Krankenhaus Bad Ischl sichergestellt. Geplante operative Eingriffe werden künftig vorwiegend am Standort Rottenmann durchgeführt.

Welche Schwerpunkte setzt Bad Aussee künftig?
Mit dem Department für Akutgeriatrie und Remobilisation wird insbesondere die Versorgung älterer Menschen gestärkt – von der Behandlung akuter Erkrankungen bis zur nachhaltigen Wiederherstellung der Selbstständigkeit.

Was ist die Remobilisation und Nachsorge (RNS)?
Die RNS ist ein Bindeglied zwischen Akutversorgung und Ambulanter Betreuung/Rehabilitation. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach der Akutbehandlung weiterhin medizinische, pflegerische und therapeutische Unterstützung benötigen, um ihre Mobilität und Selbstständigkeit wiederzuerlangen.

Welche Besonderheit gibt es am Standort Rottenmann?
Die RNS wird in Rottenmann mit einer Dialysemöglichkeit kombiniert – ein in dieser Form besonderes Versorgungsangebot.

Wie entwickelt sich die Orthopädie und Traumatologie in Rottenmann?
In Kooperation mit der Klinik Diakonissen Schladming erfolgt der Ausbau schrittweise:

  • ab Juli 2026: tagesklinische Leistungen
  • ab Ende 2026: wochenklinischer Betrieb
  • ab Sommer 2027: Vollbetrieb

Wie viele Betten stehen künftig zur Verfügung?
Im Spitalsverbund Rottenmann–Bad Aussee sind insgesamt 175 Betten bzw. ambulante Betreuungsplätze vorgesehen.


Wann beginnt der Umbau am Standort Rottenmann?
Der Start der baulichen Weiterentwicklung ist für 2026 vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bei laufendem Betrieb und ist langfristig angelegt.

Kontakte und Öffnungszeiten:

REM- Standort Bad Aussee
E-Mail Adresse: ag.roa@kages.at
Leitung: Prim. Dr. Reinhard Doppler
Pflegeleitung: DGKP Angelika Dobrina

RNS – Standort Rottenmann​
E-Mail Adresse: rns.roa@kages.at
Leitung: Prim. Dr. Reinhard Doppler
Pflegeleitung: DGKP Elisabeth Trautmann

Internistische Ambulanz Bad Aussee:

Öffnungszeiten Mo – Fr, jeweils 07.00 Uhr – 15.00 Uhr

Ambulante Erstversorgung Bad Aussee: 

Öffnungszeiten 24/7

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Comments

  1. Der neue RSG 2030 ist keine Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung sondern eine Demontage!! Ca. 1/3 der Patienten aus dem Bezirk Liezen müssen in andere Bundesländer – ist das regional??
    Rottenmann ist nicht ausbaufähig in ein modernes Spital und wird sich deshalb nicht weiterentwickeln. Die kleinen Einheiten in Bad Aussee und Schladming sind nicht effizient. und vermutlich mittelfristig schliessungsgefährdet.
    Der Artikel vermittelt ein völlig falsches Bild – hier wird zerstört und kaputtgespart!
    Da wäre das zentrale Leitspital die weitaus bessere und regionalere Lösung. Akutversorgung und Ambulanz wäre in jedem Fall auch überall verfügbar.

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