Die Schüler:innen der dritten Klasse der HLW Bad Aussee erlebten drei unvergessliche Wintersporttage am Krippenstein in Obertraun. Bei herrlichem Frühlingswetter begaben wir uns auf eine aufregende Entdeckungsreise durch die winterliche Berglandschaft des Dachsteinmassivs.
Eine intensive Schneeschuhexpedition durch die schneebedeckte Landschaft, die Ruhe des Gebirges und atemberaubende Ausblicke prägten die sportlich durchaus herausfordernden Tage.
Unsere Touren führten auch auf den Weg Richtung Heilbronner Kreuz, das an die Katastrophe der deutschen Schüler:innengruppe aus Heilbronn 1954 erinnert. Damit wurde den HLW-Schüler:innen bewusst gemacht, dass es im Hochgebirge nicht nur jede Menge Spaß gibt, sondern auch reichlich Gefahren lauern. Richtige Tourenplanung, das Einschätzen von Wetter- und Schneesituation und die adäquate Ausrüstung wurden in der Folge thematisiert. Eine nächtliche Vollmondwanderung zu den „Fünf Fingern“ rundeten den ersten Tag ab.
Mit Rob Hackenberg, einem erfahrenen Bergführer, lernten die begeisterten Jugendlichen nicht nur die Gefahren von Lawinen kennen, sondern auch, wie man sich in einer Notsituation richtig verhält. Er erklärte, wie man Schneeverhältnisse richtig beurteilt und einen Unterschlupf baut – wichtige Fähigkeiten, die im Ernstfall lebensrettend sein können.
Am letzten Tag sollte noch ein weiterer Gipfel erreicht werden. Die objektiven Gefahren – ein lawinöser Gipfelhang und eine vereiste Ausweichroute – verhinderten jedoch eine sichere Besteigung des Däumelkogels. Stattdessen war Spaß angesagt, denn ein aufgefirnter Hang bot eine hervorragende Rutschbahn. Die Besichtigung der kleinen Eishöhle am Krippenstein war ein weiteres Highlight unserer Wintersporttage.
Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken unserer Aktivitäten sowie mit einem starken Gemeinschaftsgefühl kehrten die Schüler:innen von ihren Wintersporttagen zurück.








