Lawinenabgang im freien Skiraum auf der Tauplitzalm

Lawinenabgang Tauplitzalm

Dienstagnachmittag (17.2.2026) kam es zu einem Lawinenabgang im freien Schiraum auf der Tauplitzalm. Dabei wurden zwei Personen im Bereich des Rosskogels teilverschüttet. Sie konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien und alarmierten die Einsatzkräfte der Bergrettung. Von der Landeswarnzentrale Steiermark wurde sofort Großalarm für die Bergrettung Tauplitz und die angrenzenden Bergrettungen (Ausseerland, Bad Mitterndorf und Stainach) ausgelöst. Ebenso wurden mehrere Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark, die Alpinpolizei, ein Notarzthubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber alarmiert. Bei starkem Schneefall, schlechter Sicht und böigem Wind standen rund 40 alpine Einsatzkräfte im Einsatz. Es gelang dem ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus 14 die beiden Personen mittels Winde zu retten und zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung ins Tal zu fliegen. Wir wünschen rasche Genesung.

Bitte beachtet den aktuellen Lawinenlagebericht, die notwendige Notfallausrüstung und plant die Tour sorgfältig.

Quelle BRD Tauplitz

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Comments

  1. Lawine am Rosskogel: die Beiden haben sich selbst befreit und den Notruf abgesetzt. Nehmen wir an, dass sie verletzt wurden und/oder Ausrüstung (v.a. Schi, Stöcke) verloren und daher auf Hilfe angewiesen waren – von weiteren Verschütteten war offenbar nicht die Rede. Angesichts dieser Umstände (Sondiertrupps waren offenkundig nicht erforderlich) scheint mir der Umfang der Alarmierung doch etwas übertrieben, auch wenn im Bericht nicht angegeben wird, wieviele Einsatzhelfer tatsächlich vor Ort waren.
    Passiert sowas am Wochenende und nicht am Fasching-Dienstag, dann sind hier Einsatzkräfte gebunden, die womöglich andernorts abgehen, abgesehen vom (auch humanen) Ressourcen-Verbrauch.

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