Felix Gall: „Ich habe noch nie jemanden gehabt, der so eng an meiner Seite und so loyal ist.“

Zitate-Service „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am 12. Oktober 2026

Vor Beginn der Skisaison: Der neue ÖSV-Generalsekretär bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“

„Wenn Marcel etwas angeht, dann geht er es immer mit Vollgas an. Er ist, glaube ich, ready und man hört schon, dass er besser in Form ist als beim ersten Comeback.“
Philipp Schörghofer über das zweite Comeback von Marcel Hirscher.

„Es tut dem Skisport auch gut. Es hat letztes Jahr gezeigt, was das vor allem medial für eine Bedeutung bekommen hat oder wie lange die Quoten auch hochgeblieben sind.“
Jan Überall über Marcel Hirscher.

„Vincent Kriechmayr ist extrem wichtig für die österreichischen Abfahrer, damit sie ein Zugpferd haben.“
Philipp Schörghofer über Vincent Kriechmayr.

„Es ist wichtig, dass man die Arbeit von klein auf sehr gut betreut. Daher ist es wichtig, dass wir starke Vereine und starke Landesverbände haben. Es gibt das ÖSV-Projekt ‚2030‘ mit einem ganz klaren Fahrplan, um wieder konkurrenzfähig zu werden.“
Jan Überall über die Nachwuchsarbeit des ÖSV.

„Manuel Feller ist ein emotionaler Mensch. Wenn du so bist, dann nehmen dich Niederlagen, aber auch Siege mit. Das ist anstrengend. Manuel hat das jetzt gesagt, dass er da Probleme hat, und ich finde das super, denn es sollte ein normales Thema sein, genauso wie wenn man einen Muskelfaserriss hat. Da geht man auch zum Doktor. Wenn ich mentale oder psychische Probleme habe, gehe ich auch zu einem Psychologen und lasse mir da helfen. Das sollte eigentlich ganz normal sein.“
Philipp Schörghofer über die psychischen Probleme von Manuel Feller.

„Man hat das letzte Jahr schon gesehen, dass der Slalom einfach zach geht. Er hat sehr viel Zeit investiert und es ist nicht das rausgekommen, was er gerne gehabt hätte. Im Riesentorlauf ist er gut und im Super-G und in der Abfahrt hat er einfach ein Riesentalent.“
Philipp Schörghofer über den Slalom-Verzicht von Marco Schwarz.

„Für mich fühlt es sich richtig an. Es war eine irrsinnig schwierige Entscheidung, weil mir der Slalom doch sehr am Herzen liegt. Ich habe doch einige Monate gebraucht, bis ich den Entschluss gefasst habe. Meine Richtung geht vom Riesentorlauf aufwärts.“
Marco Schwarz über seinen Slalom-Verzicht.

„Heuer war der erste Sommer seit drei Jahren, in dem ich schon schmerzfrei in die Sommervorbereitung hineingestartet bin. Das macht dann umso viel mehr Spaß, wenn der Körper mitspielt.“
Marco Schwarz über die Saisonvorbereitung.

„Die WM ist natürlich ein großes Highlight, aber auch noch weit weg. Da zählt aber trotzdem nur eins, zwei und drei. Von dem her ist schon das große Ziel, um Medaillen zu fahren.“
Marco Schwarz über die kommende WM-Saison.

„Markus hat einfach ein Standing gehabt, das unfassbar war. Er ist respektiert worden von allen Veranstaltern, von den Teams, von den Athleten. Er hat die Spannungsfelder zwischen dem Verlangen nach dem Produkt und der Fairness gegenüber den Sportlern sehr gut ausbalanciert. Und ich sehe es als eine sehr kritische Position, in der wir uns gerade befinden. Denn wenn man mich fragen würde, wer das machen könnte, würde mir aus dem Stegreif keiner einfallen.“
Jan Überall über den Rücktritt von Markus Waldner.

„Ich habe einen Verband von Christian Scherer übernehmen dürfen, der hervorragende Arbeit geleistet hat. Er hat den Verband gut dastehen lassen. Natürlich sind es herausfordernde Zeiten, aber mit dem Team und dem Ausblick und in einem Land, wo der Skisport noch diesen Stellenwert hat, bin ich davon überzeugt, dass wir weiterhin ganz vorne mitmischen können.“
Jan Überall über den ÖSV.

„Es kann ein Puzzleteil sein, um in Zukunft leistungsfähig zu bleiben. Man muss sich davon verabschieden, dass die Hallen ausschließlich für den Spitzensport notwendig sind. Sie können auch den Breitensport vorantreiben. Andere Länder leben das ja schon vor.“
Jan Überall über Skihallen in Österreich.

„Tennishallen gibt es ja auch. Warum sollen wir keine Skihallen haben? Nur weil wir die Berge haben? Aber wenn wir auf die Politik warten, dann warten wir noch zehn Jahre.“
Philipp Schörghofer über Skihallen in Österreich.

Gall und Mühlberger – Österreichs Radsport-Dominatoren

„Ein Sieg bei der Königsetappe der Tour de France hat schon eine Strahlkraft, aber diese Saison war schon die erfolgreichste bisher. Zweimal auf dem Podest bei einer Grand Tour und die Konstanz. Ich habe heuer wieder einen großen Schritt gemacht.“
Felix Gall ist zufrieden mit der Saison.

„Es ist einfach ein Erfolgsprojekt. Das haben wir uns vielleicht erhofft oder erträumt, dass das so gut funktioniert und wir uns so weit pushen können. Dass es dann so gut klappt, hätte ich mir nicht gedacht. Ich habe noch nie jemanden gehabt, der so eng an meiner Seite und so loyal ist.“
Felix Gall über das Duo Gall/Mühlberger.

„Es macht schon Spaß, für sich selbst zu fahren und Siegfahrer zu sein, aber wenn ich in meinem Team jemanden habe, der schneller ist und in dem Fall auch noch ein sehr guter Freund ist, macht es das schon einfacher.“
Gregor Mühlberger über seine Helferrolle.

„Der Sieg hat schon einen sehr großen Stellenwert für mich, auch weil es mit dem Nationalteam passiert ist.“
Gregor Mühlberger über seinen Tour-of-Austria-Sieg.

„Vor der Saison war auf jeden Fall noch ein Abstand zu einem Grand-Tour-Podium da. Dass es dann beim Giro klappt, dann auch noch so deutlich, war eine Überraschung. Und dann noch einmal bei der Vuelta auf dem Podium zu stehen, habe ich mir nicht erwartet und das macht mich sehr glücklich.“
Felix Gall über seine Leistungen.

„Morgen habe ich das erste Gespräch mit meinem neuen Team, den Trainern und dem Teammanagement. Nächste Woche gibt es dann das erste Teamtreffen. Da werden wir dann Ideen austauschen und besprechen, welche Vorstellungen man hat. Zum Programm für das nächste Jahr kann man daher noch nichts sagen.“
Felix Gall über die Planung für die neue Saison.

Wingsuit Heroes Waltenspiel & Salzmann – Extrem beflügelt

„Es hat etwas mit Freiheit zu tun. Es hat etwas mit Fliegen zu tun. Das Gefühl zu beschreiben, ist einfach schwierig, weil es für mich persönlich immer was mit Flow zu tun hat.“
Marco Waltenspiel über das Gefühl in der Luft.

„Angst ist für mich immer ein Warnzeichen. Wenn ich irgendwo oben stehe und Angst habe, dann heißt es, dass irgendetwas nicht stimmt und es ein Grund ist, warum ich nicht springe.“
Peter Salzmann über Angst bei den Flügen.

„Gefahr ist relativ. Die Bedingungen müssen passen, der körperliche Zustand muss passen. Dann hält sich die Gefahr in Grenzen und man kann es genießen.“
Marco Waltenspiel über die Vorbereitung.

Die aktuelle „Sport und Talk aus dem Hangar-7″ Sendung ist auch bei ServusTV On verfügbar.

Felix Gall© ServusTV / Johannes Jank

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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