Internationaler Tag des Fisches: „Naturschutz darf nicht an der Wasseroberfläche enden!“

Am Donnerstag, 20. August, wurde ab 15:30 Uhr in Mixnitz zu einem international besetzten Treffen geladen, um auf den schützenswerten Lebensraum des Fisches und anderer Wasserlebewesen aufmerksam zu machen.
Der Fischereiverband Steiermark mit Obmann Maximilian Scharzenberger vertritt die Interessen von rund 17.000 Anglern und rund 3.000 Fischereiberechtigten in der Steiermark, regelt die Aus- und Weiterbildung der Angler vor allem in Hinblick auf Weidgerechtigkeit und Ethik, bietet Serviceleistungen wie Monitoring-Agenden für Behörden oder Dienstleistungen für Mitglieder. Ab 20. August präsentiert sich der Landesfischereiverband auch mit einer neuen Homepage sowie neuen Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instagram. Damit sollen Informationen rund um die Fischerei, den Lebensraum Wasser und die Aktivitäten des Verbandes künftig noch besser und aktueller vermittelt werden. Entgegen ihren „Wappentieren“, den Fischen, wollen die Fischer aber nicht stumm alles hinnehmen, sondern ihre Stimme für die Flossenträger erheben. Dazu Max Scharzenberger: „Wir richten dieses Treffen aus, weil wir uns enorme Sorgen um den Lebensraum Wasser machen. Die Hitzeperioden der letzten Wochen sind nur ein kleiner Teil von einer weit umfassenderen Problemstellung für Wasserlebewesen. Neben Prädatoren wie Kormoran, Gänsesäger, Fischreiher und Fischotter sind es auch die Verschmutzung und Nutzung der Gewässer durch immer individueller werdende Freizeitbeschäftigungen, die Äsche, Bachforelle, Huchen & Co. unter Druck bringen. Um allen diesen Faktoren noch die Krone aufzusetzen, wurde mit dem ‚Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz‘ (EABG) fast so etwas wie ein Todesurteil für viele Fischarten ausgesprochen“, wie er festhielt. „Die Fischereigesetznovelle des Landes Steiermark ist ein vielversprechender Anfang und ich danke in diesem Zusammenhang der zuständigen Landesrätin Simone Schmiedtbauer für den gemeinsamen Kampf für intakte steirische Gewässer – darüber hinaus sind jedoch noch viele Hausaufgaben zu erledigen, um den Naturschutz auch unterhalb der Wasseroberfläche spürbar und wirksam zu machen“, wie Maximilian Scharzenberger abschließend festhielt.
Im Zuge des Treffens wird auch ein Ausblick auf den neu ausgeschriebenen Preis des Landesfischereiverbandes „PETRI PRÄMIUM“ gewährt, der ab 2027 für nachhaltige Projekte zum Schutz des Fisches vergeben wird.

Preisverleihung der goldenen Ehrennadel des Landesfischereiverbandes an Werner Pommer

Personen am Foto (von links nach rechts): Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Werner Pommer (Vorstandsmitglied des Landesfischereiverbandes), Maria Pein (LK-Steiermark Vizepräsidentin), Maximilian Scharzenberger (Obmann Landesfischereiverband Steiermark)

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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