Schwere Unfälle und dauerhafte körperliche Einschränkungen können das Leben von einem Tag auf den anderen grundlegend verändern. Sie konfrontieren unmittelbar mit existenziellen Fragen und möglichen Ängsten. Doch genau an diesem Punkt setzt diese “Bergwelten”-Dokumentation an: Nicht das Unglück steht im Mittelpunkt, sondern das, was danach entsteht.
Angelino Zeller – Neue Wege im Fels
Ein Paragleitflug verändert das Leben von Angelino Zeller grundlegend: Nach dem Unfall ist er querschnittsgelähmt. Was zunächst wie ein endgültiger Bruch mit seiner sportlichen Vergangenheit wirkt, wird für ihn zum Ausgangspunkt neuer Ziele. Statt sich zurückzuziehen, sucht er bewusst nach Herausforderungen – und findet sie im Klettersport. Bereits zwei Jahre nach dem Unfall gewinnt er seinen ersten Weltmeistertitel im Para-Climbing, drei weitere folgen. Mit seiner positiven Haltung wird er zu einem Vorbild für viele und zeigt, was möglich ist, wenn man den eigenen Weg neu denkt. Ein Paragleitflug verändert das Leben von Angelino Zeller grundlegend: Nach dem Unfall ist er querschnittsgelähmt. Was zunächst wie ein endgültiger Bruch mit seiner sportlichen Vergangenheit wirkt, wird für ihn zum Ausgangspunkt neuer Ziele. Statt sich zurückzuziehen, sucht er bewusst nach Herausforderungen – und findet sie im Klettersport. Bereits zwei Jahre nach dem Unfall gewinnt er seinen ersten Weltmeistertitel im Para-Climbing, drei weitere folgen. Bergwelten begleitet den Ausnahme-Sportler in den Cinque Torri bei seiner ersten alpinen Mehrseillängen-Tour seit seinem Unfall. Als Wings for Life Botschafter engagiert sich Angelino Zeller zudem für die Rückenmarksforschung und zeigt, was möglich ist, wenn man den eigenen Weg neu denkt. Im Umfeld des Wings for Life World Runs am Sonntag, 10.05. (ab 12:00 Uhr live bei ServusTV und im Stream bei ServusTV On) ist er auch in weiteren Formaten bei ServusTV zu sehen – unter anderem bei „Sport und Talk aus dem Hangar -7 “ am 4. Mai ab 21:15 Uhr und bei Servus um 3 ab 15:00 Uhr.
Christina Wechsel – Zurück ins Leben
Christina Wechsel träumt von einer Weltreise mit Freunden, als ein Autounfall in Australien alles verändert. Sie überlebt knapp, verliert jedoch ihr linkes Bein. Die Zukunft, wie sie sie sich vorgestellt hat, scheint unerreichbar. Zunächst überwiegt das Gefühl, keinen Sinn mehr im Leben zu sehen. Doch mit der Zeit trifft sie eine bewusste Entscheidung: weiterzumachen. Der Klettersport, den sie erst nach dem Unfall für sich entdeckt, wird zu einem wichtigen Teil ihres Lebens. Ihr Leitsatz bringt diese Haltung auf den Punkt: „Man kann nicht sagen, ob etwas funktioniert oder nicht, wenn man es nicht ausprobiert hat. Manchmal muss man die Dinge einfach machen…“
Maria Kittl – Leidenschaft kennt kein Alter
Maria Kittl ist 94 Jahre alt und regelmäßig am Fels unterwegs. Weder ihr Alter noch ein kürzlich erlittener Oberschenkelhalsbruch halten sie davon ab, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Zwei- bis dreimal pro Woche klettert sie – am liebsten draußen, etwa an der „Ewigen Wand“ bei Bad Goisern. Neben körperlicher Fitness ist es vor allem ihre Einstellung zum Leben, die sie antreibt. Ihr Ziel ist klar formuliert: Sie möchte bis 100 klettern.
Lebensfreude trotz allem
Die Protagonistinnen und Protagonisten dieses Films zeigen eindrucksvoll, wie sich einschneidende Erfahrungen in neue Perspektiven verwandeln lassen. Sie stellen sich ihren Herausforderungen aktiv und entwickeln daraus Kraft und Lebensfreude – oft genau dort, wo sie zunächst kaum vorstellbar erscheint.


