Bei frostigem Winterwetter und 3,5 Grad Wassertemperatur fand am Samstag, dem 21. Februar das Hallstättersee Eisschwimmen mit den Österreichischen Meisterschaften in Bad Goisern statt. Die starke internationale Präsenz mit Teilnehmern aus Großbritannien, Belgien, Italien, Israel, Deutschland, der Slowakei, Griechenland und Norwegen unterstreicht die Attraktivität des Hallstättersee Eisschwimmens.
Bürgermeister Leopold Schilcher begrüßte die Athleten und zeigte sich erfreut, dass Bad Goisern bereits zum zweiten Mal zum Austragungsort der Österreichischen Meisterschaften gewählt wurde. Die Goiserer Wasserrettung als Veranstalter hatte eigens ein 25m-Wettkampfbecken mit 6 Bahnen im Strandbad Untersee errichtet, um die Bewerbe regelkonform und reibungslos durchzuführen.
Um 9:30 fiel der Startschuss zum ersten Bewerb. Moderator Bernhard Kreuzhuber führte das Publikum gewohnt souverän durch den Tag. Per Livestream wurde der Event über mehrere Kameras im Internet übertragen – auch in der beheizten Wasserrettungshütte konnte man über einen großen Bildschirm das Geschehen entspannt mitverfolgen.
Der 27-jährige Unterseer Lokalmatador Martin Schiendorfer vom USC Bad Goisern wurde gleich dreifacher Österreichischer Meister in den Distanzen 50 m, 100 m und 400 m Brust.
In der 1.000 m Langdistanz gewann wie im Vorjahr der Slowake Peter Plavec in der Zeit von 14,50,95 vor dem Österreicher Jürgen Spitzbauer und Christophe Remy aus Belgien und bei den Damen Natascha Pretto aus Italien mit 15,42.71 vor der Grazerin Claudia Müller und Sabrina Lederle. Eine starke Leistung lieferte Jürgen Spitzbauer, der in den Distanzen 250 m Freistil und 1.000 m Freistil Österreichische Meister wurde, zudem in der Distanz 50 m Kraul Vizemeister.
Ältester Schwimmer des Bewerbs war der 88-jährige Gerhard Moder, Jahrgang 1938, aus Vösendorf bei Wien. Er sorgte für die Sensation des Tages, als er den Weltrekord in 50 m Kraul in seiner Altersklasse erschwamm. Seine Fitness ist der beste Beweis, dass Eisschwimmen ein wahrer Jungbrunnen sein kann. Die junge Goiserin Theresa Pölzleitner, Jahrgang 2013 war mit 13 die jüngste Teilnehmerin des Bewerbs.
Eisschwimmen ist eine Sportart, die den Körper extrem fordert und nur für Gesunde gesund ist. Gemäß der strengen Regeln der International Ice Swimming Association IISA mussten alle Teilnehmer ein ärztliches Attest vorlegen und die Schwimmer der Langdistanzen sich zusätzlich einem Medical Check vor Ort unterziehen. ÖWR- Landesarzt, Intensiv- und Notfallmediziner Dr. Simon Siller betreute die Athleten während der gesamten Veranstaltung. Zudem waren Taucher und Rettungsschwimmer vor Ort, um die Sicherheit der Wettkämpfer zu gewährleisten. Oberstes Prinzip des Eisschwimmsports: „Sicherheit geht vor.“
Nach dem Bewerb konnten sich die Athleten im Hot Tub und im Saunafassl aufwärmen und ihre Muskeln von professionellen Masseurinnen behandeln lassen. Der Präsident des österreichischen Eisschwimmverbandes Josef Köberl, der in der 1.000 m Langdistanz Österreichischer Vizemeister wurde, bedankte sich bei den Teilnehmern für die sportliche Fairness und das ganz besonders gute kameradschaftliche Miteinander. Er ist selbst Eisschwimmer aus Leidenschaft und kämpft für die Anerkennung des Eisschwimmsports als olympische Sportart.
Einen Tag vor dem Event fanden sich zahlreiche Unerschrockene zum ersten Goiserer Schnupper-Eisschwimmen ein, um sich – gut überwacht von der Wasserrettung – an der 50 Meter Distanz zu versuchen. Ihr Lohn: eine Eisbären- Medaille und das einzigartige, unvergleichliche Prickeln des eiskalten Sees.
ÖWR-Ortsstellenchef Peter Puntigam freute sich über den reibungslosen und unfallfreien Ablauf der Veranstaltung, dankte den Sponsoren für die Unterstützung sowie dem gesamten Wasserrettungsteam für die tatkräftige Mithilfe. Insgesamt waren 45 Wasserretter bei den Vorbereitungsarbeiten und am Wettkampftag im Einsatz.
Weitere Infos und alle Ergebnisse unter www.eisschwimmen.at
Bei frostigem Winterwetter und 3,5 Grad Wassertemperatur fand am Samstag, dem 21. Februar das Hallstättersee Eisschwimmen mit den Österreichischen Meisterschaften in Bad Goisern statt. Die starke internationale Präsenz mit Teilnehmern aus Großbritannien, Belgien, Italien, Israel, Deutschland, der Slowakei, Griechenland und Norwegen unterstreicht die Attraktivität des Hallstättersee Eisschwimmens.
Bürgermeister Leopold Schilcher begrüßte die Athleten und zeigte sich erfreut, dass Bad Goisern bereits zum zweiten Mal zum Austragungsort der Österreichischen Meisterschaften gewählt wurde. Die Goiserer Wasserrettung als Veranstalter hatte eigens ein 25m-Wettkampfbecken mit 6 Bahnen im Strandbad Untersee errichtet, um die Bewerbe regelkonform und reibungslos durchzuführen.
Um 9:30 fiel der Startschuss zum ersten Bewerb. Moderator Bernhard Kreuzhuber führte das Publikum gewohnt souverän durch den Tag. Per Livestream wurde der Event über mehrere Kameras im Internet übertragen – auch in der beheizten Wasserrettungshütte konnte man über einen großen Bildschirm das Geschehen entspannt mitverfolgen.
Der 27-jährige Unterseer Lokalmatador Martin Schiendorfer vom USC Bad Goisern wurde gleich dreifacher Österreichischer Meister in den Distanzen 50 m, 100 m und 400 m Brust.
In der 1.000 m Langdistanz gewann wie im Vorjahr der Slowake Peter Plavec in der Zeit von 14,50,95 vor dem Österreicher Jürgen Spitzbauer und Christophe Remy aus Belgien und bei den Damen Natascha Pretto aus Italien mit 15,42.71 vor der Grazerin Claudia Müller und Sabrina Lederle. Eine starke Leistung lieferte Jürgen Spitzbauer, der in den Distanzen 250 m Freistil und 1.000 m Freistil Österreichische Meister wurde, zudem in der Distanz 50 m Kraul Vizemeister.
Ältester Schwimmer des Bewerbs war der 88-jährige Gerhard Moder, Jahrgang 1938, aus Vösendorf bei Wien. Er sorgte für die Sensation des Tages, als er den Weltrekord in 50 m Kraul in seiner Altersklasse erschwamm. Seine Fitness ist der beste Beweis, dass Eisschwimmen ein wahrer Jungbrunnen sein kann. Die junge Goiserin Theresa Pölzleitner, Jahrgang 2013 war mit 13 die jüngste Teilnehmerin des Bewerbs.
Eisschwimmen ist eine Sportart, die den Körper extrem fordert und nur für Gesunde gesund ist. Gemäß der strengen Regeln der International Ice Swimming Association IISA mussten alle Teilnehmer ein ärztliches Attest vorlegen und die Schwimmer der Langdistanzen sich zusätzlich einem Medical Check vor Ort unterziehen. ÖWR- Landesarzt, Intensiv- und Notfallmediziner Dr. Simon Siller betreute die Athleten während der gesamten Veranstaltung. Zudem waren Taucher und Rettungsschwimmer vor Ort, um die Sicherheit der Wettkämpfer zu gewährleisten. Oberstes Prinzip des Eisschwimmsports: „Sicherheit geht vor.“
Nach dem Bewerb konnten sich die Athleten im Hot Tub und im Saunafassl aufwärmen und ihre Muskeln von professionellen Masseurinnen behandeln lassen. Der Präsident des österreichischen Eisschwimmverbandes Josef Köberl, der in der 1.000 m Langdistanz Österreichischer Vizemeister wurde, bedankte sich bei den Teilnehmern für die sportliche Fairness und das ganz besonders gute kameradschaftliche Miteinander. Er ist selbst Eisschwimmer aus Leidenschaft und kämpft für die Anerkennung des Eisschwimmsports als olympische Sportart.
Einen Tag vor dem Event fanden sich zahlreiche Unerschrockene zum ersten Goiserer Schnupper-Eisschwimmen ein, um sich – gut überwacht von der Wasserrettung – an der 50 Meter Distanz zu versuchen. Ihr Lohn: eine Eisbären- Medaille und das einzigartige, unvergleichliche Prickeln des eiskalten Sees.
ÖWR-Ortsstellenchef Peter Puntigam freute sich über den reibungslosen und unfallfreien Ablauf der Veranstaltung, dankte den Sponsoren für die Unterstützung sowie dem gesamten Wasserrettungsteam für die tatkräftige Mithilfe. Insgesamt waren 45 Wasserretter bei den Vorbereitungsarbeiten und am Wettkampftag im Einsatz.
Weitere Infos und alle Ergebnisse unter www.eisschwimmen.at
Fotos: ©ÖWR Bad Goisern












