Heinrich Harrer – Ein Leben, ein Abenteuer, “Bergwelten” am Mo. 5. 1. um 20.15 in Servus TV

Heinrich Harrer war ein Mann, der das Unmögliche suchte – und fand: Mit der Erstbesteigung der legendären Eiger-Nordwand schrieb er Alpingeschichte. Am 7. Januar 2026 jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. “Bergwelten” widmet dem Ausnahme-Alpinisten ein Porträt mit Erinnerungen von Reinhold Messner, Alexander Huber und Harrer Experte Lutz Maurer. Aktuelle Filmaufnahmen aus Tibet stammen vom Ausseer Kameramann Markus Raich.

Heinrich Harrer – Ein Leben für das Abenteuer
Heinrich Harrer: Am 7. Januar 2026 jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. Aus diesem Anlass blickt Bergwelten zurück auf sein faszinierendes Leben, das viele bis heute begeistert, darunter auch Reinhold Messner, Alexander Huber und den Harrer-Experte Lutz Maurer. Sie alle kommen zu Wort und tauchen mit uns ein in die Geschichte einer Alpinlegende, die ständig auf der Suche war nach dem nächsten Abenteuer.

Die Eiger-Nordwand: Beginn einer Legende
1938 gelingt Heinrich Harrer gemeinsam mit drei weiteren Bergsteigern die Erstbesteigung der gefürchteten Eiger-Nordwand – eine alpine Leistung, die ihn in den Kreis der Bergsteigerlegenden katapultiert. Doch Harrer strebt nach mehr.
Ein Jahr später führt ihn sein Drang nach neuen Herausforderungen zum Nanga Parbat, zu einem der gefährlichsten Achttausender der Welt. Doch das ist nur der Auftakt eines Lebens, geprägt von Herausforderungen und dem Willen Neues zu entdecken

Flucht, Freundschaft und kultureller Austausch
Die politischen Wirren des Zweiten Weltkriegs führen Harrer und seinen Begleiter Peter Aufschnaiter nach einem Gipfel-Erfolg am Nanga Parbat in die Gefangenschaft in Britisch-Indien. Nach mehreren gescheiterten Fluchtversuchen gelingt es den beiden 1944, zu entkommen. Ihre Flucht führte sie durch die Weiten des Himalayas – 2.100 Kilometer zu Fuß und über 50 Pässe hinter sich lassend erreichen beide ihr Ziel: Lhasa – die verbotene Stadt. Dort lernt Harrer den 14. Dalai Lama kennen. Beide freunden sich an und es entsteht eine tiefe Verbindung, die ein Leben lang anhält.

Ein Bestseller, der Welten verbindet
Wieder zurück in Österreich veröffentlicht Harrer sein Buch „Sieben Jahre in Tibet“. Und der Erflog dafür lässt nicht lange auf sich warten: Schnell wird es zum Bestseller, verkauft sich weltweit. Und auch Hollywood zeigt Interesse, verfilmt das Buch mit Jungstar Brad Pitt in der Hauptrolle.

Ewiger Grenzgänger – Auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer 
Heinrich Harrer, ein Vorbild für viele – bis heute. Ein Grenzgänger, der auch nach seiner Tibet-Zeit weiter das Abenteuer suchte und fand: in verborgenen Quellen des Amazonas ebenso wie auf den höchsten Gipfeln Alaskas, Afrikas und Südamerikas.
Dabei riskierte er mehrfach sein Leben, hatte das Glück aber stets auf seiner Seite: Selbst einem Flugzeugabsturz kann er entgehen, weil er, anstatt in die Maschine zu steigen, ein Interview beim Life Magazine gibt. Harrer: „But for Life, I’m still alive“.
Eine Legende, die weiterlebt
Mit 93 Jahren stirbt Harrer 2006 in seiner Heimat Kärnten. Als Vermächtnis hinterlässt er zahlreichen Reiseberichte in Wort und Bild, die fortwährend daran erinnern: die Welt ist voller Möglichkeiten – für den, der bereit ist seine Komfortzone zu verlassen. Und dass es nie zu spät ist, aufzubrechen, Neues zu entdecken, Neues zu lernen und kulturelle Grenzen zu überwinden.

Im Anschluss an diese Dokumentation zeigt ServusTV ab 21:10 Uhr den Spielfilm “Sieben Jahre in Tibet”.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) arf.at