Bestens aufgestellt präsentierte sich der Salzburgring den über 10.000 Zuschauer mit dem ADAC GT Masters am 5. und 6. September 2026.
Im Rahmenprogramm gab es den ADAC Tourenwagen Junior Cup, die Tourenwagen-Legenden und die GLPpro zu sehen. Immer wieder einsetzender Regen stellte eine besondere Herausforderung an die Teilnehmer.
Die Fahrzeuge der GT Masters sind nur ca 2 Sekunden pro Runde langsamer als die DTM Boliden und so wird z.b. die legendäre Fahrerlagerkurve mit ca 245 km/h durchfahren.
Bei den wenigen Zwischenfällen waren die Streckenposten, das Rescue Team und die Abschleppwagen schnell zur Stelle.
Eine Besonderheit gab es beim Sonntagsrennen des VW Polo Cups. Ausgerechnet der Führende drehte sich kurz vor Rennende ausgangs der Nocksteinkehre und das führte zur Kollision mit mehreren Fahrzeugen .Es erfolgte ein Rennabbruch und damit wurde die vorangehende Runde gewertet, und so gewann trotz seines Ausrutschers der führende Groneck.
Beim ADAC GT Masters konnte die Boxengasse und der GRID Walk genossen werden. Zusätzlich gab es in der Fanzone Rennsimulatoren, Souvenirstände und eine Hüpfburg. Motosport pur zum Anfassen und dabei sein.
Erfreulicherweise mischten auch österreichische Fahrer wie Leo Pichler vom steirischen im razoon – more than racing-Porsche 911 GT3 um die Spitzenplätze mit.
Und wie beim Formel GP in Monza gab es auch beim Sonntags Rennen einen Sieger der vom letzten Startplatz kam. Der Lamborghini Huracán GT3 des Teams von Engstler Motorsport mit Finn Zulauf und Felix Hirsiger siegte nach einer sehenswerten Aufholjagd.
Interessierte Zuseher waren auch die Ex Formel I Teamchefs Franz Tost und Walter Wolf. Sie alle lobten den Salzburgring in höchsten Tönen. Hier wurde in den letzten Jahren mit dem GF Ernst Penninger und seinem Team großartige Arbeit geleistet.







Fotos: Hans Martin Rastl
