Hoffnungen für eine sinnvolle Nachnutzung des LKH Bad Aussee zerschlagen!

Das Forum Pro LKH berichtet:
Die Geschichte rund um das LKH Bad Aussee ist seit gestern um eine Facette reicher. Im Hintergrund hat sich ein dreiköpfiges Team aus dem Ausseerland seit mehreren Monaten intensiv darum bemüht, eine Nachnutzung für die OP-Räume und die frei gewordenen Räumlichkeiten zu finden. Landesrat Karlheinz Kornhäusl und KAGes-Vorstand Gerhard Stark versicherten im Rahmen mehrerer Gespräche, das Team bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Mit mehreren interessierten Chirurgen im Rücken wurde eine Betreibergesellschaft gesucht und es wurde auch ein Unternehmen gefunden, welches in ganz Österreich private medizinische Einrichtungen betreibt und eine hohe Expertise aufweist. Einfach erklärt: Der Betreiber stellt die Infrastruktur und teilweise medizinische Mitarbeiter („gemietet” von der KAGes) zur Verfügung, die Chirurgen operieren in ihren Spezialgebieten Fälle ab. Obgleich das Unternehmen größtes Interesse gehabt hätte, dieses Projekt in Bad Aussee zu verwirklichen, zogen sich die Entscheidungsträger gestern zurück, weil sämtliche sanitätsrechtliche Grundlagen für eine Weiterführung als „Belegsbettenspital“ entzogen wurden und eine Wiedererlangung bis zu zwei Jahre dauern würde. Besonders schmerzhaft ist diese Tatsache, da sämtliche Schritte mit dem Büro Kornhäusl akkordiert waren und man immer vergewissert bekam, bei dem Projekt (politische) Unterstützung zu erhalten. Unter dem heutigen Blickpunkt muss man feststellen, dass die Weichen bereits vor längerer Zeit so gestellt wurden, dass dieses Projekt scheitern musste.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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