Eine Hommage an den Poeten Alfred Komarek 

Am 27. Jänner 2026 fand im Kammerhofmuseum Bad Aussee ein berührender Abend in Gedenken an den 2024 verstorbenen Alfred Komerek, Ausseer Poet, Schriftsteller, Drehbuchautor, Radiomoderator und Sendungsgestalter und wunderbarer, bescheidener Mensch.

Foto: Martin Komarek
Sieglinde Köberl und Waltraud Zach haben sich ein besonderes Programm einfallen lassen, das keine Facette seines nicht alltäglichen Lebens ausließ bzw. alle wesentlichen Lebensabschnitte Revue passieren ließ.
Das gesamte Kammerhofmuseumsteam gestaltete diesen Abend: Burgi Wolkerstorfer erzählte wie Alfred ihr einmal  in der Schulzeit zur Seite stand, Dagmar Obermeyer  und Adelheid Petter lasen Komareks Textbeispiele aus der Ö3 Radiozeit vor, Peter Grill las aus einem „Polt-Krimi“ vor, Herbert Laimer aus dem herrlichen Buch „Ausseerland- Die Bühne hinter den Kulissen“ und Waltraud Zach erzählte ganz Privates aus seinem „Familienleben“, in dem sie auch hin und wieder involviert war und interviewte Peter K., seinen Bruder, und den Sohn von Peter, also Alfreds Neffen, der zwischendurch sogar Statist in den Poltfilmen war.
Sieglinde Köberl begrüßte und moderierte gemeinsam mit Waltraud Zach durch den Abend und interviewte Julian Pölser, den Filmemacher und Ko-Drehbuchautor bei Alfred Komareks Filmen.
Julian Pölsler plauderte herzerfrischend und berührend aus dem „Nähkästchen“, erzählte eben von der wunderbaren und unaufgeregten Zusammenarbeit zwischen ihm und Alfred Komarek.
Zwischendurch wurden die grandiosen Filme  von „Polt“, „Die Villen der Frau Hürsch“(Pölsler) und „Mythos Ausseerland“-Universum(Ninaus)angespielt-ein begeistertes Raunen ging durch den Saal!
Sieglinde las zum Schluss den Nachruf an Alfred Komarek von Barbara Frischmuth vor, wo Frischmuth vor allem die besondere Begabung Alfreds als Poet ansprach.
Daher endete der würdevolle Abend mit einem kurzen Auszug(es las Doris Bittmann vor) aus seinem Buch „Alfred“, wo seine „Weltwahrnehmung“ als „Leselustreise“ mit Witz und Zweideutigkeit beschrieben wird.
Nach dem Motto: „Wer Alfred Komareks Welt nicht wahrnimmt, sieht nur das halbe Leben!“
Die musikalische Umrahmung meisterten bravourös 4 „Kammer-Hof-Musikanten“ Christian Raich an der Klarinette, Franz (jun.) Pleiner an den Gitarren, Helmut Bauer an der Baßgeige und Herbert Randacher an der Rumpl & Keyboard.
Die Präsentation der Schriftsteller-Persönlichkeit und der Einblick in seine ganz persönliche „Mensch-Marke“,in seine vielfältigen und individuellen Begabungen und in seine Bescheidenheit gelang als Kammerhof-Teamarbeit liebevoll schmunzelnd und auch in die „Tiefe gehend!“
Der Besucherraum war bis auf den letzten Platz besetzt.
Freunde, Wegbegleiter,Familienmitglieder,Ausseer und Zuagroaste waren begeistert!
Alfred Komarek konnte wunderbar beobachten,erzählen, formulieren und so vieles poetisch „auf den Punkt“ bringen.
Er war ein Meister der Poesie!

Text und Fotos: Doris Bittmann

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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