Rund 70 Besucherinnen und Besucher folgten am Freitag der Einladung zur Veranstaltung „Respekt & Raum – Betroffen. Bewusst. Betreut. Bestärkt.“ im Öblarner „Haus für Alle“. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Ärztinnen und Ärzte sowie Pädagoginnen und Pädagogen – ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse an Themen wie psychische Gesundheit, Mobbing, digitale Dynamiken und respektvolles Zusammenleben ist.
Der Abend, der anlässlich des Weltfrauentages stattfand, wurde von der Modellregion Liezen organisiert und von den Soroptimistinnen Steirisches Ennstal unterstützt. Ziel war es, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen verständlich darzustellen und Wege aufzuzeigen, wie Konflikten, psychischer Belastung und Gewalt frühzeitig begegnet werden kann.
Fachliche Impulse aus unterschiedlichen Bereichen
In mehreren Vorträgen beleuchteten Expertinnen und Experten zentrale Aspekte des Themas. Lukas Wagner sprach über den Einfluss digitaler Medien auf das psychische Gleichgewicht, Günther Ebenschweiger über Mobbing und Cybermobbing sowie Möglichkeiten der Prävention. Mag.a Lena Enge thematisierte psychische Gewalt und ihre oft unterschätzten Auswirkungen.
Auch die medizinische Perspektive war vertreten: Die Allgemeinmedizinerin Dr.in Daniela Habersatter-Theil und der aus Gröbming stammende Psychiater Dr. Klaus Theil erklärten, was hinter dem Begriff Narzissmus steckt und welche Rolle er im Alltag spielen kann.
Gemeinden unterstützen solche Initiativen
Auch Vertreter der regionalen Politik nahmen teil. Bürgermeister Franz Zach (Öblarn), Bürgermeister Fritz Zefferer (Mitterberg-St. Martin) sowie Vizebürgermeisterin Alexandra Rauch (Gröbming) betonten die Bedeutung solcher Veranstaltungen. Prävention, Aufklärung und Vernetzung seien entscheidend, um ein respektvolles Zusammenleben zu stärken.
Austausch und positive Resonanz
Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch. Zudem präsentierten sich regionale Einrichtungen aus informierten über Unterstützungsmöglichkeiten.
Die Resonanz aus dem Publikum fiel durchwegs positiv aus. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Solche Abende geben Zuversicht. Ihr sprecht genau jene Themen an, die helfen, dass Menschen gar nicht erst in einen Notzustand geraten. Das stärkt unsere Gesellschaft und zeigt, dass viele engagierte Menschen daran arbeiten, dass sie gesund bleibt.“
Der Abend machte deutlich: Prävention beginnt im Alltag – und sie lebt vom Austausch zwischen Fachleuten, Gemeinden und Bevölkerung.
Weitere Informationen unter:
www.gesund-in-liezen.at

