Graz. – In der Nacht auf Sonntag, 8. März 2026, führte die Polizei in Graz einen Verkehrsschwerpunkt durch. Im Fokus der Kontrollen standen insbesondere Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr sowie Verstöße gegen die Verkehrssicherheit.
Im Zuge der Schwerpunktaktion überprüften Polizistinnen und Polizisten zahlreiche Fahrzeuglenkende im Grazer Stadtgebiet. Insgesamt erstatteten sie dabei 45 Anzeigen, darunter vier wegen Lenkens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss. In drei Fällen standen Fahrzeuglenker unter dem Einfluss von Suchtgift, wie sich nach positiven Speicheltests beziehungsweise klinischen Untersuchungen samt Blutabnahme herausstellte. Zur Durchführung der medizinischen Untersuchungen stand auch der polizeiärztliche Dienst bei den Kontrollen im Einsatz. In einem Fahrzeug wurde Suchtgift sichergestellt. Zudem wurden zwei Anzeigen wegen unzureichender Kindersicherung erstattet sowie weitere aufgrund verschiedener Übertretungen im Bereich der Verkehrssicherheit.
Insgesamt kam es im Zuge der nächtlichen Schwerpunktaktion zu sechs Führerscheinabnahmen. Darüber hinaus verhängte die Polizei 13 Organmandate vor Ort, unter anderem wegen der Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes oder anderen weniger schweren Übertretungen im Straßenverkehr. Zwei Fahrzeuglenker missachteten die Anhaltezeichen der Polizei und versuchten vor den Kontrollen zu flüchten. Auch sie wurden ausgeforscht und werden angezeigt.
Küchenbrand
Leoben.- Vermutlich überhitztes Fett führte Samstagnachmittag, 7. März 2026, zu einem Küchenbrand. Eine 33-Jährige zog sich bei den Löscharbeiten Brandverletzungen an beiden Händen zu.
Das Brandgeschehen ereignete sich kurz nach 15:00 Uhr in der Küche einer Wohnung in der Lorberaustraße in Donawitz. Die 33-Jährige befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalles alleine in der Wohnung und konnte den Brand selbstständig löschen. Sie wurde in das LKH Hochsteiermark Standort Leoben eingeliefert und dort ambulant behandelt. Die verständigten Feuerwehren Leoben-Stadt und Göss standen mit 32 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Es mussten Nachlöscharbeiten und Kontrollen mit Wärmebildkameras durchgeführt werden.
Fahndung nach 58-Jähriger widerrufen
Vasoldsberg, Bezirk Graz-Umgebung. – Die Öffentlichkeitsfahndung nach einer seit Sonntag, 25. Jänner 2026, abgängigen 58-jährige Frau wird widerrufen. Sie wurde tot aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
Wie berichtet, verließ die 58-Jährige am Sonntagmorgen vor mittlerweile exakt sechs Wochen ihre Wohnadresse im Bezirk Graz-Umgebung mit einem Pkw und galt seither als vermisst. Die Polizei fahndete auch öffentlich nach der Frau, woraufhin ihr Fahrzeug zwei Tage später in Graz aufgefunden werden konnte. Umfangreiche Suchmaßnahmen unter Beteiligung unterschiedlichster Einsatzkräfte brachten vorerst jedoch keinen konkreten Hinweis auf den tatsächlichen Aufenthaltsort der Frau.
DNA-Abgleich: Identität bestätigt
Inzwischen wurde eine weibliche und vorerst unbekannte Leiche in der Mur in Graz entdeckt. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung hat mittlerweile die Identität der Frau bestätigt. Demnach handelt es sich dabei um die abgängige 58-Jährige. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Todesnachricht an Angehörige wurde bereits überbracht. Die gegenständliche Öffentlichkeitsfahndung wird nun gänzlich widerrufen. Eine (neuerliche) Veröffentlichung der zum Zwecke der Fahndung veröffentlichten Bilder ist somit nicht mehr zulässig.
E-Bike gegen Pkw
Wies, Bezirk Deutschlandsberg. – Bei der Kollision mit einem Pkw wurde ein 13-jähriger E-Biker Sonntagvormittag, 8. März 2026, schwer verletzt. Ein Helm dürfte schwere Kopfverletzungen verhindert haben.
Kurz vor 8:45 Uhr fuhr der 13-Jährige aus dem Bezirk Deutschlandsberg mit seinem E-Bike auf einer abschüssigen Gemeindestraße von Pitschgauegg kommend in Richtung Aug. Als ihm in einer unübersichtlichen Linkskurve ein Pkw entgegenkam, kollidierte er mit dem Fahrzeug. Dabei prallte der Schüler gegen die Front des Pkw und schlug mit dem Kopf auf der Windschutzscheibe des Fahrzeuges auf. Eigenen Angaben zufolge hatte die 41-jährige Pkw-Lenkerin zuvor noch vergebens versucht, dem Burschen durch ein Fahrmanöver auszuweichen. Eine Kollision dürfte jedoch nicht mehr zu vermeiden gewesen sein.
Der 13-Jährige kam auf der Fahrbahn zu liegen. Er war ansprechbar, klagte jedoch über starke Schmerzen. Das alarmierte Rote Kreuz sowie ein Notarzt kümmerten sich um die medizinische Erstversorgung des Buben. Er wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber „Christopherus 12“ ins LKH Graz geflogen. Ersten Informationen zufolge dürfte der Bursche mehrere Brüche erlitten haben. Der getragene Sturzhelm dürfte jedoch schwere Kopfverletzungen verhindert haben. Beide Fahrzeuge wurde durch die Kollision beschädigt. Hinweise auf eine Alkoholisierung bei den Unfallbeteiligten lagen nicht vor. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
