Das Kammerhofmuseum ist ein besonderer Ort, mitten in Bad Aussee gelegen. Das Haus ist sowohl von innen, als auch von außen sehens- und bewundernswert.
1971 wurde der Kammerhof von der Gemeinde Bad Aussee erworben, dadurch konnte das ursprüngliche „Heimat-Museum“ ab 1979 erweitert werden. In den 1980er Jahren erfolgte die Einbeziehung des 2. Stockwerkes in das Museum und die Umbenennung in „Ausseer Kammerhofmuseum“. Im Jahre 2001 wurde der Verein „Arbeitsgemeinschaft Ausseer Kammerhofmuseum“ gegründet, der den Ausstellungsbereich laufend erneuert und für die heute gebotenen Inhalte und ihrer Darstellung verantwortlich zeichnet.
Das Team des Kammerhofmuseums bemüht sich um die Gestaltung von interessanten Ausstellungsräumen – inklusive Sonderausstellungen jedes Jahr – und gleichzeitig spannende Führungen für Groß und Klein anzubieten. Alle Besucher sollen durch einen Rundgang durchs Museum einen Einblick ins Ausseerland erhalten. Sie sollen erkennen, welche Besonderheiten das Ausseerland seit Jahrtausenden hat.
Am Kindernachmittag anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ vermittelten daher 7 historische Figuren die Räume des Salzabbaus, des Erzherzog Johanns, der Trachtenmode, der „Beriglwelt“, der Trommelweiber und der „Alten Trachten“.
Erzherzog Johann, der unglaublich viel Gutes für die Region geleistet hat, und wirklich seiner Zeit voraus war, darf da nicht fehlen, besonders, da die Familie Meran bei uns in Bad Aussee allgegenwärtig ist.
Das Brauchtum im Jahreskreis ist den meisten Kindern durch Familientradition und päd. Einrichtungen gut bekannt. Mehr über Ursprung und Hintergrund unserer Bräuche zu erfahren, ist ebenfalls ein Ziel der Museumspädagogik-Arbeit.
Da Museumspädagogik auch über die leiblichen Sinne gehen kann, durften die Kinder kleine Glöckelkrapfen nach dem Besuch der Berigl kosten und die lustige Klarinettenmusik des Ausseer Faschingmarsches vom Trommelweib höchst persönlich vorgespielt genießen.
Die Goldhaubenfrau erzählte ihre persönliche „Haubengeschichte“. Die „Ausseerin“ zeigte ihre Stoffe her, die zum Nähen eines echten Ausseer Dirndlgwands gehören. Der Bergmann erzählte die Sage der Hl. Barbara, die die tüchtigen Bergmänner im Stollen vor Unglück und Katastrophen schützen soll und wie das Salz seinerzeit auf schwierigste Art und Weise gewonnen werden musste.
Das Kammerhofmuseum ist zu jeder Jahres- und Uhrzeit einen Besuch wert. Es vermittelt allen Besuchern – Groß & Klein – warum das Ausseerland so etwas Besonderes in der Steiermark ist und zu den schönsten Regionen Österreichs gehört: Landschaft, Brauchtum, Tradition und Kultur wird hier gelebt und geliebt.
Mehr in einem ARF-Fernsehbeitrag ab 12.11. im Kabel und ab 13.11. auf der ARF-Website!










