Steirische Wolfsverordnung – schwere Kritik vom Verein Wolfstopp

Die Steirische Wolfsverordnung, die seit 12. Dezember in Kraft ist, verkommt immer mehr zur Lachnummer. Doch es gibt keinen Grund zum Lachen, zumindest nicht für die Nutztierhalte, die betroffene Bevölkerung und die Nutztiere selbst.

Da wird bereits gerätselt, was die verantwortlichen Politiker unter „Leinendistanz“ verstehen. Sind das 30cm oder 10m. Denn das sind die Leinenlängen die man zu kaufen bekommt. Und so nahe dürfen sich Wölfe Menschen nähern, ohne dass sie etwas zu befürchten haben. Das ist in jedem Fall menschverachtend.

Auch die für eine Entnahme erforderliche „individuelle Identifizierung“ der Täter verkommt zur Karikatur, da Wölfe weder Namensschilder noch Nummerntafeln tragen. Und, wenn Wölfe Rudel und Reviere gegründet haben, gehen sie in jedem Fall straffrei aus, egal was sie anstellen, denn dann ist die individuelle Identifizierung nicht mehr möglich. Das nennt man Sippenfreiheit – aber nur für Wölfe!

Wolfstopp Obmann Gerhard Fallent bringt es auf den Punkt: „Diese Wolfsverordnung wird sich in den Faschingszeitungen vieler Orte verewigen und nicht in der Erinnerung der Betroffenen als verantwortungsbewusste und vorausschauende politische Handlung. Ist das nicht zum Totlachen?!“.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) arf.at