Walter Strigl: Videos mit Eindrücken von einer Reise durch Lappland

Mein Name ist Walter Johann Strigl, geb. 1952 in Linz, einer mittelgroßen Stadt in Österreich. Von Jugend an war ich von der Fotografie angetan. Durch meine berufliche Ausbildung und Gründung einer Familie wurde jedoch die Fotografie ausser dem üblichen Knipsen der Familie und diversen Ausflügen nicht weiter betrieben.

Im Jahr 2009 begann ich jedoch die Sache mit professioneller Ausbildung neu zu beginnen. Erster Schritt war ein Grundseminar in digitaler Fotografie. Der nächste Schritt war dann im Anschluß daran und in weiterer Folge bis 2011 ein 4-semestriger Lehrgang an der Prager Fotoschule in Kefermarkt in Oberösterreich, der mit einer Abschlussarbeit und einer Gruppenausstellung in Linz den vorläufigen Abschluß fand.

Weiterführende Ausbildungen waren bei dem großartigen österreichischen Fotografen Manfred Baumann zum Thema Portrait und Lichtsetzung. In weiterer Folge ein Wochenendseminar zum Thema Akt und Landschaftsfotografie absolviert. 2019 habe ich ebenfalls in einem Wochenendseminar zum Thema schwarz/weiß und FineArt Druck bei der Fotoschule Gesäuse (Naturschutzakademie) besucht. Diverse und mehrere Webinare sind ständiger Begleiter meiner fotografischen Arbeit.

Die Natur stand und steht immer und überall im Mittelpunkt meiner Freizeit. Durch meine berufliche Tätigkeit in einem großen Sanitärunternehmen in Oberösterreich bin ich sehr viel unterwegs gewesen. Hauptsächlich kreuz und quer in Europa sowie oftmalig im südostasiatischen Raum China, Vietnam, Taiwan, Singapur, sowie in den USA waren meine Stationen.

Privat zog es mich immer öfter weg von zu Hause und Reisen wurde zu meiner zweiten Leidenschaft. Von Süd – bis Nordeuropa zog ich meine Spuren.  Afrika (Namibia, Südafrika, Botswana, Simbabwe, Marokko) und der Nahe Osten sind vor kurzen dazu gekommen. 5 Wochen im Oman mit Jeep und Dachzelt war einer der Höhepunkte.

Aktuell bin ich mit meiner Lebenspartnerin mit unseren Knauss/FIAT Kastenwagen unterwegs und wir bereisten 2018 – Norwegen, 2019 Montenegro und Kroatien und 2020 ebenso Italien und Sizilien.  2021 kam noch Island und die Färöer Inseln dazu. Im Herbst 2021 Albanien und Griechenland – Peloponnes.

Aktuell ( Sommer 2022) waren wir in Schottland und Irland und im Frühjahr Kroatien.

Im September 2022 sind wir wieder Richtung Albanien und Montenegro unterwegs – siehe meinen Blog dazu.

Unsere Herbstreise führte uns über Bischofshofen, Kaprun, Mittersil, Eibsee und Neuschwanstein (BRD) in die Schweiz.

Reisebericht und Fotos dazu im Blog. Nur eines kurz – es war eine tolle Reise mit großartigen Erlebnissen.

2023 ist/war  ein besonderes Reisejahr. Im Frühjahr bereisten wir Sardinien und Korsika. Zwei Länder, die unterschiedlicher nicht sein können.

Sardinien – Insel – italienisch mit eben solchem Flair. Offen, freundlich, fröhlich, aber immer mit einem gewissen Abstand zum Fremden.  Traumhafte Strände mit glasklarem Wasser und tolle Steinformationen wechseln ab mit hügeligem Hinterland. Wir hatten das Glück am 1.Mai in der Hauptstadt Cagliari den größten Umzug mit unzähligen Trachtengruppen mit zu erleben. Ein katholischer Feiertag der die Menschen aus dem ganzen Land mit all den unterschiedlichsten Trachten in seinen Bann zieht. 

Korsika – Insel – französisch – schroff, wunderschön, spektakulär, mit großartigen Landschaften und abwechslungsreichen Küsten. Ebenso mit glasklarem Wasser – karibisch könnte man meinen.  Korsika ist im Gegensatz zu Sardinien doch eher introvertiert. Die Menschen – nicht unfreundlich, aber auch nicht nahbar. Hilfsbereit ja, aber doch mit großem Abstand. Wunderschön gelegene Bergdörfer, die jeden Meter Auffahrt wert sind. Aber auch im Hinterland schon sehr touristisch geprägt. 

Camper sind geduldet aber nicht wirklich willkommen. Man ist gut beraten, wenn man Campingplätze aufsucht. 

Ich möchte ausdrücklich festhalten, dass dies meine persönliche Meinung ist.

Meine Begeisterung für Landschaft, Leute und Kulturen kommt in meiner fotografischen Arbeit zum Ausdruck. Das wird auch so bleiben bis ich den letzten Auslöser drücke.

Reise nach Finnland

Lappland 2023
Ein lang gehegter Wunsch geht endlich in Erfüllung.
Über die Homepage von „Pallas Husky“ buchten wir ein Jahr im voraus eine einwöchige Tour nach Lappland.
Ohne zu wissen was uns wirklich erwartet bestiegen wir am 16.1.2023 in München das Flugzeug Richtung Kittilä, weit oberhalb des Polarkreises.
Markku, der Inhaber von Pallas Husky erwartete uns schon am Flughafen und nach einer Stunde Fahrzeit durch das tiefverschneite Lappland erreichten wir bei -8 Grad unser erstes Quartier.
Der nächste Tag gehörte vorerst der Einschulung und Kennenlernen unsere vierbeinigen Freunde. Schon nach der Einkleidung mit entsprechend warmer Kleidung geht’s ab zu den Schlitten und in weiterer Folge zu den Hunden.
Lautes Gebell und unsagbare Hundepower begrüßte uns. Schon ging es los. Die Hunde an die Schlitten – jeder Schlitten wurde mit 5 Hunden bestückt – und ab ging es in die unsagbar schöne Landschaft. Die „Kerzenbäume“ zeigten sich in voller Pracht und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Noch dazu bei einem unwahrscheinlich schönen Wetter mit fantastischem Licht. Schon bald erkannten wir, dass es ein gehöriges Maß an Aufmerksam erfordert den Schlitten halbwegs in der Spur zu halten. Extrem wichtig war, dass die Leinen immer gespannt sein müssen. Andernfalls könnte es sein, dass sich die Hunde daran verletzen oder stranguliert werden. Zum bremsen der Schlitten gibt es 3 Möglichkeiten – eine kleine, eine große Bremsplatte und den Anker, der beim Stehenbleiben immer eingesetzt werden muss. So ging es ca. 3 Stunden durch diese tolle Landschaft. Die Pausen wurden genützt um die Hunde zu füttern und Feuer zu machen und selbst einen kleine Mahlzeit zu sich nehmen. Meist Würstel gegrillt über dem Feuer. Schon etwas besonders in der tiefverschneiten Gegend Feuer zu machen und sein Würstel zu grillen.
Nach der Tour bezogen wir dann unser Quartier am See, wo wir die nächsten Tage verbringen werden.
Nach der Ankunft bekam jeder von uns seine Aufgaben zugeteilt. Hunde füttern, Sauna einheizen, Feuer in der Hütte machen, Wasser warm machen, Abendessen zubereiten. Strom gibt es keinen – für mache eine Herausforderung.
Nach dem Abendessen gemütliches Ausklingen des Tages mit einem typisch finnischen Saunagang.

In dieser Tonart ging es die nächsten 4 Tage weiter. Mittlerweile hatten wir schon Erfahrung und das Einspannen der Hunde, sowie der Tagesablauf wurde zur Routine. Gott sei Dank hat der Wettergott Erbarmen mit uns, nur ein Tag war mit Minus 20°C schon etwas kühl, meist aber hatten wir an die Minus 4-5 Grad C. Durch die warme Kleidung jedoch war das kein Problem.

Nach der gebuchten Tour -Abschied von Markku und Laura (Laura war unsere Hundeführerin) verbrachten wir noch 2 Tage in Lappland auf eigene Tour. Wir besuchten einen Eispallast, eine Rentierfarm und zum Abschluss den Nationalpark Pallas.
Großes Glück hatten wir am letzten Tag – Aurea Borealis – Nordlicht. Großes Kino am Himmel. Unfassbar was da abgeht – und man bemerkt ganz schnell wir klein und unbedeutend wir Menschen auf diesem wunderschönen Planeten sind. Mund zu Augen auf, Emotionen – Tränen in den Augen! Mit diesem Schauspiel nahmen wir Abschied von Lappland.

Walter Strigl

www.walterstrigl.com
Mail to walter.strigl@gmx.at

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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