Altaussee: Errichtung der Friedhofskapelle schreitet voran

Seit der Corona-Pandemie ergaben sich bei den Verabschiedungen unserer verstorbenen Mitmenschen wesentliche Veränderungen, da die, in Altaussee über Jahrzehnte üblichen Hausaufbahrungen nicht mehr stattfinden konnten. Diese Regelung war ja auch immer schon eine sanitätsbehördliche Besonderheit und ist auch allgemein nicht mehr möglich. Bei den nun zunehmenden Aufbahrungen im „kleinen Totenkammerl im Friedhof“ zeigten sich bald die offensichtlichen Defizite und dass dieser Raum weder in der Größe noch in der Ausstattung den Ansprüchen gerecht wird, selbst wenn sich die Pfarre und die Bestattung Haider um eine feierliche Gestaltung bemühten.

Dr. Hans Petritsch

Im Bereich unmittelbar nördlich des Friedhofes Altaussee wird seitens der Pfarre Altaussee die eine Friedhofskapelle errichtet. Die Kapelle soll als Aufbahrungsraum dienen.

Um einen Anschluss an den bzw. Durchgängigkeit zum Friedhof zu erreichen, wurde die bestehende Friedhofsmauer im Bereich der geplanten Kapelle auf eine Länge von ca. 12 m abgebrochen. Die Mitarbeiter des Bauhofs bereiteten im Oktober d. J. den Bauplatz für das seitens der Pfarre Altaussee geplante Aufbahrungsgebäude vor. Die Aufschließungsarbeiten umfassten die Stromverkabelung, den Wasser- und Kanalanschluss, sowie die Drainagierung der nordseitigen Friedhofsmauer.

Der Altausseer

Dr. Hans Petritsch: “Die Arbeiten sind auf mehrere Firmen aufgeteilt worden: Die Firma Tadic hat die Beton- und Grabarbeiten, Holzbau Köberl die Zimmereiarbeiten durchgeführt. Weitere beteiligte Firmen: Möstl, Elektro Hentschel, Sanitär Brandauer, Bestattung Haider, Gräberverlegung Steinmetz Strodl Stainach, Dachdecker Hütter; die Tischlerarbeiten übernimmt die Lebenshilfe Ausseerland. Eine zusätzliche Ausstattung erfolgt durch Saline AG und die Salzwelten.”

Foto:© Dr. Hans Petritsch

Ob eine Fertigstellung vor Weihnachten möglich ist, hängt vom Wetter der nächsten Wochen ab.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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