Grundlsee/Gößl: Erfahrungsbilanz nach dem Kalkbrennen

Ca. 2 Wochen, nach Abkühlen des Kalkofens, wurde mit dem Ausräumen begonnen.

Schüler und Lehrer der HTBLA, Teilnehmer des Workshops, Interessierte Abnehmer von Kalk sowie der Gemeindebauhof samt Bürgermeister waren daran beteiligt.

Leider war die Ausbeute des gebrannten Kalks nicht allzu groß. Grund dafür war, dass der Durchzug der Luft während des Brandes zu hoch gewesen sein dürfte und somit die Hitze zu schnell durch die Kalksteine nach oben entsteigen konnte.

Einige Kübel wurden dennoch gewonnen und die Teilnehmer konnten diese mitnehmen.

„Diese Erfahrungswerte muss man bei einem neuen Ofen in Kauf nehmen, da jeder Ofen individuell zu betreiben ist und unterschiedliche Charaktereigenschaften aufweist.“ …so die Projektverantwortlichen. Das Bundesdenkmalamt bot jedoch kurzum allen Kursteilnehmern frisch gebrannten Kalk von der Kartause Mauerbach an und erklärten sich darüber hinaus bereit, kostenlos einen weiteren Brand in Angriff zu nehmen, um die neuen Erkenntnisse auch gleich wieder in die Tat umzusetzen.

Gemeinsam mit der HTBLA Hallstatt und heimischen Interessenten entstand daher der Wunsch, bereits im kommenden Jahr wieder einen Brand zu versuchen, um größere Ausbeute und bessere Erkenntnisse zu erhalten. Interessierte Personen sind herzlich willkommen und werden rechtzeitig über heimische Medien informiert.

Bgm. Franz Steinegger

Fotocredit: Lorenz Keiblinger

Zu den bisherigen ARF – Berichten:

In Grundlsee wird wieder Kalk gebrannt

Nach 70 Jahren wieder Kalkbrennen in Gössl

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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