SPÖ Regionalfrauen Liezen: „nicht die regel“: Erste Kinovorstellung in der Steiermark!

Am 19. Jänner 2023 brachten die SPÖ Regionalfrauen Liezen, mit Vorsitzender LAbg. Michaela Grubesa, „nicht die regel“ ins Kino!

In diesem Jahr gelang es der SPÖ-Regionalfrauenvorsitzenden, LAbg. Michaela Grubesa, den Dokumentarfilm „nicht die regel“ ins Starmovie Liezen zu bringen. „Endometriose“ ist eine der häufigsten, gleichzeitig aber am wenigsten erforschten, chronischen Krankheiten bei Frauen. Sie kämpfen vor, nach und während der Menstruation mit außergewöhnlich starken Krämpfen & kämpfen oft mit Unfruchtbarkeit. Seit Jahrzehnten gibt die Krankheit MedizinerInnen Rätsel auf. “nicht die regel” ist der erste deutschsprachige Dokumentarfilm zu diesem Thema.

Über „nicht die regel”: Lange Diagnosen und viele offene Fragen
In dem Dokumentarfilm bringt Ranya Schauenstein drei Frauen vor die Kamera, die ihre Erfahrungen mit der Krankheit teilen, angefangen von den ersten Beschwerden über die langen Diagnosewege bis hin zu Therapien und Operationen. Hochkarätige ExpertInnen, räumen mit Mythen – etwa Endometriose bedeute automatisch Unfruchtbarkeit oder sei eine Autoimmunerkrankung – auf. Sie porträtieren die Krankheit und ihre Geschichte.

Über die Herkunft der Krankheit gibt es nach heutigem Stand Vermutungen und viel Uneinigkeit. “Es ist eine Chamäleon-Krankheit, die bei vielen Frauen teilweise untypische Beschwerden auslöst. Im Schnitt dauert es sieben bis neun Jahre bis eine Frau ihre Diagnose erhält, weil noch viel Unwissenheit herrscht. Das Schmerzempfinden bei Frauen wird oft nicht ernst genommen, es wird die Pille oder Medikamente verschrieben. Deswegen braucht es mehr Bewusstsein für Endometriose, damit Frauen besser informiert sind und für ihren eigenen Körper handeln können”, sagt Ranya Schauenstein.

Über Endometriose 
Laut der „Endometriose Vereinigung Austria“ erkrankt eine von zehn Frauen an Endometriose. Dabei bilden gebärmutterartige Zellen sogenannte „Herde” oder Zysten. Sie wachsen unkontrolliert im Körper und folgen dem Zyklus: Sie schwellen an, bluten und schwellen wieder ab. Häufig treten sie an den Eierstöcken, Eileitern, der Blase und/oder dem Darm auf und können den Organen teilweise schweren Schaden zufügen.

Für LAbg. Grubesa ist klar: „Diese weit verbreitete Frauen-Krankheit muss viel mehr in den Vordergrund gerückt werden, damit Betroffene auch endlich ernst genommen werden. Es kann nicht sein, dass sich Frauen mit Schmerzmitteln vollpumpen, damit sie ihren Alltag überstehen, um dann von der Gesellschaft als wehleidig links liegen gelassen zu werden. Es braucht viel mehr Aufklärung und vor allem finanzielle Mittel für die Endometriose-Forschung.“

Mehr Informationen auf https://www.nicht-die-regel.at/

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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