Hilferufe aus dem Wasser: Mann verstorben. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Feldbach, Bezirk Südoststeiermark. – Ein Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei sorgte am gestrigen Montag, 23. Jänner 2023, für Aufsehen in Feldbach. Ein Mann (76) war offenbar in die Raab gestürzt und schrie um Hilfe. Ersthelfer reagierten sofort – leider ohne Erfolg. Der Mann starb noch an Ort und Stelle.

Gegen 13.30 Uhr führte der Mitarbeiter (29) eines landwirtschaftlichen Betriebes am Werksgelände nahe dem Flussufer der Raab Stapler-Arbeiten durch. Dabei bemerkte er eigenen Angaben zufolge plötzlich Hilferufe aus dem Wasser. Als er schließlich eine hilflos im Fluss paddelnde Person wahrnahm, rannte der 29-Jährige über eine rund 200 Meter entfernt gelegene Brücke zur anderen Flussseite. Dort zog er den um Hilfe rufenden Mann aus dem Wasser und leistete gemeinsam mit vorbeikommenden Spaziergängern sofort Erste Hilfe.

Mann verstorben: Identität vorerst unklar

Alarmierte Einsatzkräfte des Roten Kreuzes sowie ein Notarzt-Team setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen anschließend fort. Die Einsatzkräfte mussten diese jedoch rund 30 Minuten später erfolglos abbrechen. Eine Notärztin konnte trotz sofortiger Hilfe nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Polizisten aus Feldbach übernahmen daraufhin die Ermittlungen. Dabei gestaltete sich die Ausforschung der Identität des Mannes vorerst schwierig, zudem der Verstorbene keinerlei Ausweise bei sich trug. Selbst alarmierte Feuerwehr-Taucher fanden im Wasser keine Hinweise zur Identität des Mannes. Auch der genaue Hergang des Todesfalles war vorerst unklar.

Abgängigkeit angezeigt

Kurz vor 19.00 Uhr erstattete eine 74-jährige Südoststeirerin gemeinsam mit ihrer Tochter schließlich eine Abgängigkeitsanzeige bei der Polizei. Dabei gab die Frau an, dass ihr Mann (76) vom beabsichtigten Arztbesuch nicht nach Hause gekommen sei. Er soll gesundheitsbedingt starke Schmerzen gehabt und sich mit dem Fahrrad auf den Weg zum Arzt gemacht haben. Die 74-Jährige erkannte das am Unfallort aufgefundene Fahrrad schließlich als ihres wieder. Auch eine Agnoszierung des verstorbenen Mannes war anhand ihrer Angaben möglich.

Obduktion angeordnet

Ermittlern zufolge ist aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse von einem Unfall bzw. einem medizinischen Notfall auszugehen. Um ein etwaiges Fremdverschulden jedoch definitiv ausschließen zu können, wurde seitens der Staatsanwaltschaft Graz eine Obduktion angeordnet. Sie soll Aufschluss über die genaue Todesursache des Mannes geben.

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung

Werndorf, Bezirk Graz-Umgebung. – Montagabend, 23. Jänner 2023, ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem ein 37-Jähriger aus Graz-Umgebung unbestimmten Grades verletzt wurde.

Gegen 21:30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Klein-Lkw auf der Großsulzer Straße von Kalsdorf kommend in Fahrtrichtung Wundschuh. Auf Höhe der sich dort befindlichen Bahnunterführung prallte er aus bislang unbekannter Ursache gegen ein am rechten Fahrbahn montiertes Metallgeländer. Durch den Aufprall erlitt der 37-Jährige Kopfverletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung durch das ÖRK in das LKH Graz eingeliefert. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine schwere Alkoholisierung.

Die Feuerwehren Werndorf und Feldkirchen bei Graz führten die Fahrzeugbergung sowie Aufräumarbeiten durch. Die L381 war für etwa eine Stunde nur einspurig befahrbar.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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