Flutlicht-Spektakel bei der JWSC ins Lech Zürs am Arlberg / FIS Alpine Junior World Ski Championships 2023

Beim Parallel-Event in Lech Zürs am Arlberg gibt es leider keine Medaille für das ÖSV-Team. Im Flutlicht und bei Top-Stimmung in der Flexen Arena konnten die österreichischen Läufer:innen die erste Runde gegen Serbien klar für sich entscheiden. In einer spannenden Entscheidung ist das rot-weiß-rote Team in der zweiten Runde gegen den Favoriten Norwegen ausgeschieden.

Das kleine Finale zwischen der Medaillenführenden Schweiz und den Norwegern konnten die Skandinavier gewinnen und somit Bronze holen. Im großen Finale setzten sich die Schweden gegen die Italiener durch.

Ergebnisse des WM-Team-Events:

Gold: Schweden
Silber: Italien
Bronze: Norwegen

Stimmen der vier ÖSV-Athlet:innen

Noah: „Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht. Ich habe mir erhofft, dass wir bei den Medaillen mitmischen können, aber die Norweger waren einfach besser und haben verdient gegen uns gewonnen. Die JWM war generell eines der aufregendsten Erlebnisse für mich, in der letzten Woche vor so einem Publikum zu Hause mit so einer medialen Aufmerksamkeit ist etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, dass es für mich jetzt sportlich weiter bergauf geht und dass ich das auch einmal im Weltcup erleben darf.“

Felix: „Die Enttäuschung ist schon da, wir wären alle gut drauf gewesen und dass wir in der zweiten Runde gleich draußen sind, ist schon schade. Wir haben gewusst, dass Norwegen stark ist, es ist aber trotzdem schade. Ich habe echt schnelle Schwünge gehabt, aber die Norweger haben es komplett auf den Punkt gebracht und das war ausschlaggebend. Beim Slalom werde ich jetzt noch alles geben und dann sehen wir was rauskommt.“

Natalie: „Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinen Läufen, aber leider ist es sich nicht ausgegangen, dass wir weiterkommen. Die Enttäuschung ist gering, weil wir wussten, dass die Norweger ein großes Selbstbewusstsein haben und da muss man schon richtig gut Schifahren damit man die Norweger attackieren kann. Ich freue mich jetzt auf den Slalom.“

Viktoria: „Mir geht’s gut, es ist ein cooles Event mit cooler Stimmung und es war lässig zu fahren heute. Die Enttäuschung ist sicher da, keiner will in unserem Sport verlieren. Aber wir haben gewusst, dass die Norweger gut sind. Wir haben alles gegeben und sind lässig Schigefahren.“

Morgen steht die nächste Medallienentscheidung am Programm. Ab 9.30 Uhr (Änderungen vorbehalten) findet der Damen Slalom wieder in St. Anton am Arlberg statt.

Aufgebot für JWSC Damen Slalom am 24.01.2023

Natalie Falch (T), Valentina Pfurtscheller (T)

TV-Hinweis

9.20 Uhr, ORF Sport+: LIVE Slalom Damen 1. Durchgang
12.50 Uhr, ORF Sport+: LIVE Slalom Damen 2. Durchgang
19.00 Uhr, ORF1: Highlights Slalom Damen

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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