ÖSV – Wintersportsplitter: Kraft siegt in Sapporo//Zweite Plätze für Schöffmann und Obmann im ersten Weltcup-PSL in Bansko

ÖSV-Skispringer Stefan Kraft hat am Samstag in Sapporo (JPN) den zweiten von ingesamt drei Einzelbewerben an diesem Wochenende gewonnen. Er siegte vor dem Weltcup-Führenden Halvor Egner Granerud aus Norwegen und vor dem japanischen Sieger des Vortages Ryoyu Kobayashi. Mit Daniel Tschofenig als Fünftem sowie Manuel Fettner als Sechstem schafften noch zwei weitere Österreicher Topplatzierungen. 
Sapporo bleibt damit ein guter Boden für die ÖSV-Adler. Der Sieg von Kraft war bereits der 21. Erfolg eines Österreichers in Sapporo. Clemens Aigner als 14., Michael Hayböck als 16. und Clemens Leitner als 21. holten ebenfalls Weltcup-Punkte. Jan Hörl, der in der Qualifikation noch auf dem dritten Platz gelandet war, hatte im ersten Durchgang sehr schwere Bedingungen und verpasste als 39. den Finaldurchgang. Am morgigen Sonntag (02:00 MEZ) folgt der dritte Einzelbewerb in Sapporo, bevor es für die Skispringer wieder zum Highlight am Kulm in die Heimat geht.

***Historischer Erfolg für Kraft zum Greifen nahe***
Im Gesamtweltcup finden sich nun mit Kraft (4.), Fettner (6.), Hayböck (8.), Tschofenig (9.) und Hörl (10.) gleich fünf Österreicher in den Top Ten. In der Nationenwertung liegt Österreich (3138 Punkte) mit 468 Punkten Vorsprung auf Polen in Front. In der ewigen Tabelle an Weltcup-Podestplätzen fehlt Stefan Kraft nun nur noch ein weiteres Stockerl um mit Gregor Schlierenzauer (88 Podestplätze) gleichzuziehen. Lediglich dem Finnen Janne Ahonen (108) und Polen Adam Malysz (92) gelangen in ihrer Karriere noch mehr Sprünge aufs Weltcup-Podium.

***Stimmen***
Stefan Kraft: „Ich bin sehr, sehr glücklich. Das Quäntchen Glück braucht man immer, wenn man am Stockerl oder ganz oben stehen will. Das habe ich sicher gehabt. Aber mit den richtigen Sprüngen habe ich es Gott sei Dank ausnutzen können, ich war so richtig auf der Welle oben. Das hat sich wieder sehr, sehr cool angefühlt. Darauf kann ich morgen aufbauen.“
Daniel Tschofenig: „Ich glaube, ich kann den Tag heute sehr gut abschließen. Beide Sprünge waren da in einer sehr guten Range. Es hat viel Spaß gemacht, hier zu springen. Für morgen darf ich mir demnach auch viel erwarten. Ich glaube, mit den richtigen Bedingungen kann es auch noch ein Stück weiter nach vorne gehen.“
Manuel Fettner: „Ich hoffe, die Richtung für den Abschlussbewerb morgen stimmt jetzt wieder. Ich habe mir noch ein bisschen schwer getan. Der letzte Sprung war sicher bis jetzt der beste hier. Es sind immer wieder mal ein paar gute Sprünge dabei, aber dann gibt es auch wieder Ausreißer in die komplett falsche Richtung. Ich hoffe aber auf zwei gute Durchgänge morgen.“

Hauser verpasst als Elfte knapp die Top-Ten

Beim heutigen Verfolgungsrennen der Damen in Antholz (ITA) sicherte sich Denise Herrmann-Wick ihren zweiten Weltcupsieg in dieser Saison. Die Deutsche, die das Rennen von Rang sechs aus in Angriff nahm, leistete sich insgesamt zwei Fehlschüsse und setzte sich am Ende mit einem Vorsprung von 11 Sekunden gegen die fehlerfrei gebliebene Italienerin Lisa Vittozzi durch. Rang drei ging an die Schwedin Elvira Oeberg (+17,2 sec./2 Fehlschüsse).

Aus österreichischer Sicht verpasste Lisa Hauser denkbar knapp eine Platzierung in den Top-Ten. Die Tirolerin musste insgesamt dreimal in die Strafrunde abbiegen und belegte mit einem Rückstand von 1:21,5 Minuten Rang elf. Dunja Zdouc lieferte am Schießstand eine makellose Vorstellung ab und klassierte sich 2:38,7 Minuten hinter der Siegerin auf Rang 27. Mit Anna Juppe auf Rang 32 (+3:06,9 min./5 Fehlschüsse) schaffte zudem eine weitere Österreicherin den Sprung in die Weltcup-Punkteränge. Nicht nach Wunsch verlief das Rennen hingegen für Anna Gandler, die aufgrund einer Überrundung nicht in die Wertung kam.

STIMME:

Lisa Hauser (Elfte): „Das war heute ein weiteres, konstant gutes Ergebnis für mich und somit war mein schlechtestes Einzelergebnis im gesamten Jänner ein 13. Platz, was schon richtig cool ist. Die Höhe hier ist einfach sehr anspruchsvoll, aber ich habe alles gegeben. Die drei Fehler haben natürlich wehgetan und daran gilt es, besonders bei den Stehendserien, in den nächsten zwei Wochen zu arbeiten.“

Weiteres Weltcup-Programm Antholz (ITA):
Samstag, 21.01.2023, Verfolgung Herren, 15.00 Uhr
Sonntag, 22.01.2023, Staffel Damen, 11.45 Uhr
Sonntag, 22.01.2023, Staffel Herren, 14.30 Uhr

Zweite Plätze für Schöffmann und Obmann im ersten Weltcup-PSL in Bansko

Die rot-weiß-roten Raceboarder:innen sind am Samstag beim ersten Weltcup-Parallelslalom an diesem Wochenende in Bansko (BUL) zwei Podestplätze herausgefahren! Sabine Schöffmann landete bei den Damen ebenso auf Rang zwei wie ihr Kärntner Landsmann Fabian Obmann bei den Herren. Schöffmann musste sich im großen Finale der Schweizerin Julie Zogg denkbar knapp um acht Hundertstel geschlagen geben. Obmann unterlag im Duell um den Sieg dem Eidgenossen Dario Caviezel um 0,89 Sekunden, durfte sich aber über seinen ersten Stockerlplatz im Weltcup freuen. Dritter wurde der Italiener Edwin Coratti, der im kleinen Finale den Polen Oskar Kwiatkowski in Schach hielt.

Daniela Ulbing zog im kleinen Finale gegen Jessica Keiser (SUI) um 0,12 Sekunden den Kürzeren und wurde als zweitbeste Österreicherin Vierte. Die Salzburgerin Claudia Riegler klassierte sich nach ihrem Aus im Achtelfinale gegen die Tschechin Zuzana Maderova auf Rang zwölf. Bei den Herren hatte der Qualifikationsschnellste Arvid Auner im Viertelfinale gegen Obmann um 0,04 Sekunden das Nachsehen und wurde Fünfter. Andreas Prommegger landete in der Endabrechnung auf Rang acht, Alexander Payer belegte Platz 15. Aron Juritz (25.), Sebastian Kislinger (29.) und Benjamin Karl (40.) verpassten die Qualifikation für das 16er-Finale.

Die Veranstalter in Bansko zauberten trotz Dauerregens in den vergangenen Tagen eine recht gute Piste aus dem Hut. „Ehrlich gesagt, habe ich nicht geglaubt, dass wir heute fahren können, aber es ist trotz der schwierigen Bedingungen ein gutes Rennen geworden. Es war so gesetzt, dass man nur schwer einen Rhythmus gefunden hat, aber ich habe mich von Lauf zu Lauf so richtig in den Kurs hineingekämpft. Im großen Finale ist mir im unteren Teil ein kleiner Fehler passiert, der sicher etwas Zeit gekostet hat. Aber die acht Hundertstel, die heute gefehlt haben, kommen irgendwann sicher zurück“, sagte Sabine Schöffmann.

Fabian Obmann hatte in der Vorwoche beim Heimweltcup in Bad Gastein als Vierter bereits am Podium angeklopft, in Bulgarien hat es mit dem ersten Podestplatz für den 26-Jährigen nun geklappt. „Ich bin megahappy – es ist ein traumhaftes Gefühl, auf dem Stockerl zu stehen! Ich habe mich im Viertelfinale gegen Arvid (Auner, Anm.) und im Halbfinale gegen Edwin (Coratti, Anm.) auf dem schwieriger zu fahrenden blauen Kurs durchgesetzt. Der einzige Lauf, der mir nicht nach Wunsch gelungen ist, war das große Finale. Trotzdem überwiegt bei mir natürlich die Freude“, jubelte Fabian Obmann.

Am Sonntag steht mit Beginn um 12.00 Uhr der zweite Weltcup-Parallelslalom in Bansko auf dem Programm. Die ORF-TVthek überträgt ab 11.55 Uhr LIVE, ORF SPORT+ zeigt ab 19.00 Uhr eine Zusammenfassung.

Fabian Obmann und Sabine Schöffmann freuen sich über ihre Podestplätze beim ersten Weltcup-Parallelslalom an diesem Wochenende in Bansko. (Foto: ÖSV )

SKI ALPIN  21 Januar 2023 Kitzbühel

PLATZ 5 FÜR KRIECHMAYR

Es gab leider keinen Doppelsieg für Vincent Kriechmayr in Kitzbühel. Die zweite Abfahrt – die Hahnenkamm-Abfahrt – gewann Aleksander Aamodt Kilde (NOR). Zweitere wurde Johan Clarey (FRA) und Dritter Travis Ganong (USA).

Bei der zweiten Abfahrt in Kitzbühel gab es keinen Podestplatz für die ÖSV-Herren. Vincent Kriechmayr ging mit Startnummer sieben ins Rennen und wurde Fünfter . Er hatte leider Pech, da es einen Läufer vor ihm eine kurze Unterbrechung gab, dadurch die Strecke aufgrund des Schneefalls langsamer wurde. „Das U-Hackerl habe ich nicht ganz so erwischt wie gestern, das ist das Einzige. Die Unterbrechung war vielleicht auch nicht ganz optimal. Mit Schneefall macht es die Spur jetzt nicht schneller. Die Nummer vor mir, der Ryan und der Niels haben sich auch ein bisschen schwer getan mit der Spur, aber es ist halt leider so. Es gehört dazu, aber nur das wird es auch nicht gewesen sein.“

Otmar Striedinger wurde wieder zweitbester Österreicher auf Platz sechs, und dass obwohl er gesundheitlich ein wenig angeschlagen ist. „Ich war heute nicht ganz zufrieden, habe ein paar blöde Hackler gemacht und habe gar nicht gedacht, dass es für so weit vorne reicht. Wie man hört, bin ich nicht ganz auf der Höhe, von dem her war es ein recht passables Rennen.“

Zufriedener mit der heutigen Fahrt war Daniel Hemetsberger. Gestern konnte er sich keine Weltcuppunkte holten, heute hat er mit Platz acht wieder angeschrieben.

Stefan Babinsky und Andreas Ploier belegten die Plätze 32 und 40. Leider ausgeschieden ist Julian Schütter.

SKI ALPIN  21 Januar 2023 Cortina d’Ampezzo (ITA)

VENIER BESTE ÖSTERREICHERIN

Bei der zweiten Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo waren wieder zwei ÖSV-Läuferinnen in den Top Ten. Ilka Stuhec (SLO) konnte nach langem wieder ein Weltcuprennen gewinnen. Zweite wurde die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und Dritte die Italienerin Elena Curtoni.

Stephanie Venier wurde beste Österreicherin und holte sich nach dem gestrigen Top Ten Platz auch heute mit Platz acht wieder ein gutes Ergebnis.

Mirjam Puchner auf Platz neun wurde zweitbeste Österreicherin. „Es geht heut für das, dass weiter unten der Start ist, gleich einmal zackig weg. Man baut relativ schnell Tempo auf. Es ist auch ein bisschen ein Wind drin und man muss bereit sein. Also ich hätte nicht das Gefühl gehabt, dass es mich brutal anschiebt, aber es ist schön zu fahren. Die Wellen, das hat man gestern auch schon gesehen, gehen brutal weit.“

Cornelia Hütter auf Platz 12, Ramona Siebenhofer und Tamara Tippler ex-aequo auf Platz 13 verpassten die Top Ten nur um vier hundertstel Sekunden. Christina Ager fuhr ebenfalls noch in die Punkteränge und wurde 21 sowie Nicole Schmiedhofer auf Platz 28. Nadine Fest machte diesmal leider keine Weltcuppunkte und wurde 33.

Schwer gestürzt ist Nina Ortlieb. Sie wurde zur Abklärung ins Krankenhaus gebraucht.

Eder starker Neunter in der Verfolgung

Johannes Thingnes Boe hat beim heutigen Verfolgungsrennen in Antholz (ITA) auf eindrucksvolle Weise seine derzeitige Siegesserie fortgesetzt. Der Norweger leistete sich insgesamt nur zwei Fehlschüsse, lag das gesamte Rennen über unangefochten an der Spitze und feierte am Ende in souveräner Manier seinen bereits elften Einzelsieg in dieser Saison. 40,2 Sekunden dahinter belegte dessen Landsmann Sturla Holm Laegreid mit einer fehlerfreien Schießleistung Rang zwei. Das Podest komplettierte der Schwede Martin Ponsiluoma (+1:02,1 min./2 Fehlschüsse).

Für ein weiteres österreichisches Top-Ten-Ergebnis sorgte erneut Simon Eder, der nach seinem achten Platz gestern auch heute eine starke Performance ablieferte. Der 39-jährige ÖSV-Routinier überzeugte wie gewohnt mit einer starken Schießleistung, musste lediglich einmal in die Strafrunde abbiegen und durfte sich am Ende als Neunter (+2:26,5 min.) über ein weiteres Spitzenresultat freuen.
Auch Dominic Unterweger gelang eine überzeugende Vorstellung. Der 23-jährige Tiroler klassierte sich mit zwei Schießfehlern und einem Rückstand von 4:03,5 Minuten als 27. erneut in den Weltcup-Punkterängen und erreichte damit sein bisher bestes Karriereresultat. David Komatz landete im Endklassement auf Rang 49 (+5:52,5 min./4 Fehlschüsse).

STIMME:

Simon Eder (Neunter): „Es war heute wirklich beinhart. Die Schneebedingungen waren sehr kalt und extrem stumpf und man musste wirklich um jeden Meter kämpfen. Auf der Loipe war ich häufig knapp hinter einer größeren Gruppe und ich konnte mich dadurch nie wirklich erholen. Der neunte Platz ist natürlich ein Wahnsinn und ich glaube sogar, dass es das hundertste Top-Ten-Ergebnis meiner Karriere ist. Wenn das stimmt, ist das natürlich ein richtig cooles Jubiläum.“

Weiteres Weltcup-Programm Antholz (ITA):
Sonntag, 22.01.2023, Staffel Damen, 11.45 Uhr
Sonntag, 22.01.2023, Staffel Herren, 14.30 Uhr

Katrin Ofner fährt in Idre Fjäll auf Platz vier

Katrin Ofner hat am Samstag mit Rang vier beim ersten von zwei Weltcupbewerben an diesem Wochenende in Idre Fjäll (SWE) für das beste Resultat aus rot-weiß-roter Sicht gesorgt! Im großen Finale verlor die Steirerin nach einem Fahrfehler im Mittelteil einen Ski, womit auch ihre Chancen auf einen Podestplatz dahin waren. Die schwedische Lokalmatadorin Sandra Näslund feierte vor der Schweizerin Fanny Smith und der Deutschen Daniela Maier im sechsten Saisonrennen ihren sechsten Sieg. Die Oberösterreicherin Christina Födermayr landete als Dritte ihres Viertelfinal-Heats im Endklassement auf Platz zwölf, die Vorarlbergerin Sonja Gigler belegte bei ihrem Weltcupdebüt auf dem anspruchsvollen Kurs in Idre Fjäll Rang 16.

Mit der richtigen Taktik und gekonnten Überholmanövern auf der langen Zielgeraden fuhr Katrin Ofner sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale auf Rang zwei. Im großen Finale kam für die Österreicherin allerdings vorzeitig das Aus, als Ofner nach einem zu kurz geratenen Sprung in den „Gegenhang“ des nächsten Elements prallte und sich deshalb ein Ski löste. „Ich habe in dieser Situation mit dem Sprung eine falsche Entscheidung getroffen und mir die Chance auf einen Podestplatz genommen. In den ersten beiden Runden ist mein Plan auf der Zielgeraden perfekt aufgegangen, deshalb wurmt es mich, dass mir im großen Finale dieser Fehler passiert ist“, sagte Katrin Ofner.

Als Bester des ÖSV-Herren-Quartetts reihte sich Johannes Aujesky, der in seinem Viertelfinal-Lauf nach einem Körperkontakt mit dem Franzosen Youri Duplessis Kergomard zu Sturz kam, an der 16. Stelle ein. Für Mathias Graf (18.), Tristan Takats (22.) und Daniel Traxler (23.) kam jeweils in der Auftaktrunde das Aus. Wie bei den Damen gab es auch bei den Herren durch David Mobärg einen schwedischen Erfolg. Der Lokalmatador siegte vor dem Kanadier Reece Howden und seinem Bruder Erik Mobärg.

Für das zweite Rennen am Sonntag (Start 11.30 Uhr) sind bei den Herren Mathias Graf, Johannes Aujesky, Tristan Takats und Daniel Traxler sowie bei den Damen Katrin Ofner, Sonja Gigler und Andrea Limbacher qualifiziert. Die ORF-TVthek überträgt den zweiten Wettbewerb in Idre Fjäll ab 11.25 Uhr LIVE, ORF SPORT+ zeigt ab 16.55 Uhr eine Zusammenfassung.

Saisonende für Julian Schütter

Julian Schütter hat sich bei seinem heutigen Sturz auf der Streif schwerer verletzt als zunächst angenommen. Nach einer MRT-Untersuchung in Kitzbühel wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung im linken Knie diagnostiziert.

„Schade, dass meine Saison so zu Ende geht, ich war mir aber dem Risiko immer bewusst. Jetzt hoffe ich, dass die Operation gut verläuft und ich dann rasch mit der Rehabilitation beginnen kann“, so der 24-jährige Steirer in einer ersten Stellungnahme.

Schütter wird bereits morgen in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck operiert und fällt damit für den Rest der Saison aus.

Carina Edlinger zum WM-Auftakt Fünfte im Biathlon-Sprint
Weiter warten bei der alpinen Paraski-WM in Espot

Bei den nordischen Paraski-Weltmeisterschaften in Östersund (SWE) hat Carina Edlinger heute zum Auftakt Platz fünf im Biathlon-Sprint der sehbehinderten Frauen über 7,5 Kilometer belegt. Auf eine Medaille fehlten der Salzburgerin und ihrem Begleitläufer Julian Eberhard gut zweieinhalb Minuten. Hauptgrund dafür waren vier Fehler beim zweiten Schießen, nachdem ihr im ersten Schießen nur ein Fehlschuss unterlaufen war. Leonie Maria Walter führte einen deutschen Dreifachsieg an – vor Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald. Weiter geht es für die Salzburgerin morgen mit dem Langlaufrennen über 18 Kilometer klassisch.

*** Absage in Espot ***
Bei der alpinen WM in Espot (ESP) war heute wegen starken Windes kein Rennen möglich. Es wird nun versucht, morgen den Super-G nachzuholen.

Für Thomas Grochar und Co. heißt es in Espot weiter „bitte warten“ (Fotonachweis: Toni Grases)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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