Kraft bei japanischem Heimsieg Fünfter

Österreichs Skispringer haben bei der ersten von drei Einzelentscheidungen in Sapporo (JPN) den Sprung aufs Podest verpasst. Bester ÖSV-Adler wurde am Freitag Stefan Kraft als Fünfter. Der Sieg ging an den japanischen Lokalmatador Ryoyu Kobayashi vor Dawid Kubacki (POL) und Halvor Egner Granerud (NOR). Jan Hörl wurde Elfter und Michael Hayböck Zwölfter. Die weiteren Platzierungen der Österreicher: 16. Daniel Tschofenig, 17. Clemens Aigner, 26. Clemens Leitner, 27. Manuel Fettner. Am morgigen Samstag (8 Uhr MEZ) gibt es die nächste Chance für die ÖSV-Adler.

Stimmen

Stefan Kraft: „Das war schon ein guter Wettkampf, aber der erste Durchgang war ein bissl zu aggressiv von mir. Da hat die Ausgangsposition beim Abspung nicht ganz gepasst. Dazu hätte es vielleicht ein bissl mehr Aufwind vertragen. Aber der zweite Sprung war dafür sehr cool. Den Sprung nehm ich für morgen mit. Ich bin aber auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem fünften Platz. Ich mag die Schanze sehr gerne hier.“

Jan Hörl: „Wenn ich das Training gestern hernehme, dann war das nicht so das Gelbe vom Ei. Da bin ich heute schon besser gehupft. Es geht in die richtige Richtung. Es passt noch nicht ganz vom Tisch, ein bissl spät bin ich noch, aber grundsätzlich kann ich sehr zufrieden sein. Ich glaube, man muss auf dieser Schanze einfach schauen, dass man nicht zu viel Geschwindigkeit verliert.“

Michael Hayböck: „Ich mag’s sehr gern hier in Japan, auch wenn die Schanze nicht ganz leicht ist. Ich bin mit meinen Sprüngen auch nicht unzufrieden. Beim zweiten Sprung war irgendwo am Schanzentisch ein Fehler drin. Deswegen bin ich nicht ganz so auf die Weite gekommen. Aber wir haben hier ja noch zwei Chancen.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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