ÖSV – Wintersportsplitter: KRIECHMAYR GEWINNT AUF DER STREIF

SKI ALPIN  20 Januar 2023 Kitzbühel

Bei der ersten Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gab es einen österreichischen Triumph. Vincent Kriechmayr holte sich den dritten Saisonsieg, seinen ersten Abfahrts-Sieg in Kitzbühel. Zweiter wurde der Italiener Florian Schieder, der mit Startnummer 43 noch aufs Podest fuhr. Dritter wurde der Schweizer Niels Hintermann.

SKI ALPIN  20 Januar 2023 Cortina d’Ampezzo (ITA)

TIPPLER AUF PLATZ 6

In Cortina d’Ampezzo (ITA) fuhren die Speed-Damen heute die erste Abfahrt. Für die ÖSV-Mannschaft gibt es zwei Top Ten Plätze. Ein Heimsieg wurde es für Sofia Goggia (ITA), vor Ilka Stuhec (SLO) und der deutschen Kira Weidle.

Beste Österreicherin wurde Tamara Tippler, die mit Startnummer 28 auf den sensationellen sechsten Platz fuhr. Auch Stephanie Venier gelang mit der hohen Startnummer 29 eine sehr gute Fahrt und sie wurde Zehnte. 

Cornelia Hütter war bei den ersten beiden Zwischenzeiten noch in Führung, doch leider hat sie diesen Vorsprung nicht ins Ziel bringen können und es wurde Platz  17 für sie. „Ich bin oben weg und habe gemerkt, dass ich einen Trieb habe und das es viel besser ist als im Training. Die Wellen habe ich dann teilweise unterschätzt und bin immer so um die fünf, sechs Meter weiter gesprungen und dann ist mit der Meter am Ansatz kurz abgegangen, dass ich wirklich die Linie auch noch fahre was ich durchziehe. Unten heraus habe ich das Tempo dann nicht mehr mitgenommen und da wird man auch nicht mehr schneller. Also das was man da von oben mitnimmt, dass muss man verwalten bzw. in die Wellen schneller werden. Das ist mir, wie gesagt, nicht so gelungen. Die Sofia hat herunten einen voll Trieb gehabt und so bekommst es halt gleich präsentiert.“

Mirjam Puchner ist es ähnlich wie Cornelia Hütter ergangen. Begonnen hat sie mit zwei Zwischenbestzeiten, durch einen Fehler hat sie die Chance auf eine Topplatzierung vergeben und so wurde sie nur 27. „Es ist ziemlich bitter. Ich habe oben probiert richtig zu pushen. Ich glaube, oben war das auch noch okay, das war dort, wo ich mir im Training auch relativ schwer getan habe oben weg. Dann war ich einmal zu direkt, oder zu früh, und dann habe ich halt die Linie verloren und dann ist der Spaß vorbei.“

Auch wichtige Weltcuppunkte holte sich Nina Ortlieb auf Platz 14, Ramona Siebenhofer auf Platz 16, Christina Ager auf Platz 21 und Nadine Fest auf Platz 24.

Sabrina Maier schaffte es mit Platz 37 leider nicht in die Punkteränge.

SKI ALPIN  20 Januar 2023

BRONZE IM SUPER G UND BRONZE IN DER TEAM-KOMBINATION

Zweimal Bronze für Vincent Wieser in St. Anton am Arlberg

Das ÖSV-Team zeigte am zweiten Bewerbstag der FIS Alpine Junioren Ski Weltmeisterschaften stark auf. Bronze für Vincent Wieser im Super-G und mit Teamkollegen Jakob Greber noch einmal Bronze in der Alpinen Team Kombination! 

Die Damen und die Herren haben heute den Super-G bestritten. Die Kurssetzung war ähnlich dem Damenweltcup am Wochenende zuvor und sehr anspruchsvoll. Demnach waren beide Rennen geprägt von vielen Ausfällen. Bei den Herren beendeten von 72 Startern nur 34 das Rennen. Valentina Rings-Wanner fuhr als beste Österreicherin auf den zwölften Rang. Bei einem spannenden Herren-Rennen gab es dann die erste Medaille für Österreich. Vincent Wieser hat mit einer sehr starken Fahrt und nur 11 Hundertstel Rückstand die Bronze-Medaille gewonnen. Noah Geihseder machte das ÖSV-Ergebnis mit einem fünften Platz perfekt. 

Ergebnisse Super G Damen: 

Gold: Colturi Lara (ALB) 1:01.64
Silber: Grob Stefanie (SUI) +0.65
Bronze: Calaba Alice (ITA) +0.72 

ÖSV-Damen: 12. Valentina Rings-Wanner (+2.58), 18. Magdalena Ranalter (+3.30), DNF: Viktoria Bürgler, Lea Lipburger 

Ergebnisse Super G Herren: 

Gold: Hiltbrand Livio (SUI) 1:00.17
Silber: Hächler Lenz (SUI) +0.03
Bronze: Wieser Vincent (AUT) +0.11 

ÖSV-Herren: 5. Geihseder Noah (+0.28), DNF: Tritscher Luis, Walch Martin-Luis, Broschek Lukas, Skaardal Niklas.

Am Nachmittag sind Damen und Herren den Slalom für die noch nie zuvor dagewesene Team Kombination gefahren. Auf der harten und griffigen Piste hat ÖSV-Athletin Natalie Falch einen hervorragenden Lauf runtergezaubert. Schlussendlich hat es für das Damenteam bestehend aus Magdalena Ranalter und Natalie Falch für den neunten Platz gereicht. Bei der Weltpremiere der Alpinen Team Kombination blieb es bei den Herren bis zur letzten Sekunde spannend. Jakob Greber ging als drittletzter Läufer ins Rennen, absolvierte einen soliden Lauf und führte das österreichische Team somit sensationell zur zweiten Medaille des heutigen Tages: Vincent Wieser und Jakob Greber gewinnen Bronze in der Alpinen Team Kombination. Auch Kilian Pramstaller zeigte im Slalom eine gute Leistung und beendete die Kombination mit seinem Teamkollegen Noah Geihseder auf dem sechsten Platz. 

Ergebnisse der WM-Team-Kombination: 

WM-Team-Kombination Damen: 

Gold: Schweiz (Grob Stefanie & Mächler Janine) 1:41.87
Silber: Deutschland (Aicher Emma & Lipp Elina) +0.25
Bronze: Italien (Calaba Alice & Sola Beatrice) +0.40 

ÖSV-Damen: 9. Ranalter Magdalena & Natalie Falch (+2.21) 

WM-Team-Kombination Herren: 

Gold: Italien (Abruzzese Marco & Barbera Corrado) 1:37.94
Silber: Deutschland (Vogt Luis & Nickco Palamaras) +0.39
Bronze: Österreich (Wieser Vincent & Greber Jakob) +0.41 

Weitere ÖSV-Herren: 6. Geihseder Noah & Pramstaller Kilian (+0.92)

Anna Gasser fährt in Laax als Qualifikationszweite ins Slopestyle-Finale

Anna Gasser hat am Freitag beim Slopestyle-Weltcup in Laax (SUI) als starke Zweite der Qualifikation souverän das Finale erreicht! Die Doppel-Olympiasiegerin im Big Air sicherte sich gleich mit einem gelungenen ersten Run, für den sie 77,10 Punkte erhielt, ihr Ticket für die am Samstag stattfindende Entscheidung. Einzig die gerade erst 16 Jahre alt gewordene Britin Mia Brookes übertraf mit 81,56 Zählern den Score der Österreicherin. Qualifikationsdritte wurde die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott (74,96), die sich im Vorjahr bei den Olympischen Spielen in Peking Slopestyle-Gold geholt hatte.

„Der Plan, mit einem sauberen ersten Run die Qualifikation abzuhaken, ist perfekt aufgegangen. Wenn ich im Finale um die Podestplätze mitfahren möchte, werde ich bei den Sprüngen aber noch etwas drauflegen müssen. Ob das gelingt, wird auch vom Wetter abhängen. Mir würde es jedenfalls sehr viel bedeuten, auch einmal in Laax auf dem Podium ganz oben zu stehen“, sagte Anna Gasser.

Der Oberösterreicher Clemens Millauer hatte bereits am Mittwoch den Sprung in das Zwölferfinale der Herren beim ersten Slopestyle-Weltcup in dieser Saison geschafft.

Das weitere Programm:

Samstag, 21. Jänner 2023:
13.15 Uhr: Finale der Top-8-Damen und der Top-12-Herren

Eder als Achter in den Top-Ten

Beim ersten Herrenrennen im Rahmen des Weltcup-Wochenendes in Antholz (ITA) durfte sich Simon Eder mit Rang acht über sein bisher bestes Saisonergebnis freuen. Der gewohnt treffsichere Salzburger überzeugte beim heutigen Sprintbewerb mit zwei schnellen und vor allem fehlerfreien Schießserien, lieferte auch auf der Loipe eine ansprechende Leistung ab und klassierte sich mit einem Rückstand von 1:11,1 Minuten erstmals in diesem Winter in den Top-Ten.
Erste Weltcuppunkte gab es für den Tiroler Dominic Unterweger. Der 23-Jährige überzeugte bei seinem erst zweiten Weltcup-Einzelrennen ebenfalls mit einer fehlerfreien Schießleistung und durfte sich mit Rang 36 (+2:14,6 min.) über sein bisher bestes Karriereresultat freuen. David Komatz (+2:32,6 min./2 Fehlschüsse) und Patrick Jakob (+4:15,1 min./3 Fehlschüsse) belegten die Ränge 45 und 92.

Der Tagessieg ging wenig überraschend einmal mehr an den großen Saison-Dominator Johannes Thingnes Boe. Der weiterhin in Hochform agierende Norweger setzte sich mit einem Fehlschuss und einem Vorsprung von 31,4 Sekunden souverän gegen den Schweden Martin Ponsiluoma (1 Fehlschuss) durch. Das Podest komplettierte der fehlerfrei gebliebene Norweger Sturla Holm Laegreid (+37,3 sec.).

STIMME:

Simon Eder (Achter): „Es gibt für Antholz und diese dünne Luft kein Geheimrezept und ich habe hier schon wirklich alles erlebt. Heute war es für mich, was die Höhenanpassung angeht, richtig schwierig und ich musste deswegen am Schluss auch ein wenig Tempo herausnehmen, um überhaupt aufrecht ins Ziel zu kommen. Was das Schießen betrifft, gibt es hier nur zwei Möglichkeiten: Entweder man schießt extrem schnell oder man macht einen Atemzug mehr. Ich habe mich heute für Ersteres entschieden und das war definitiv die richtige Wahl.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


error: (c) arf.at