Oberbank Bad Aussee: Lagarde betont: Inflation weiter „viel zu hoch“

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat die Inflation in der Euro-Zone trotz des jüngsten Rückgangs und einer Reihe von Zinserhöhungen als nach wie vor „viel zu hoch“ bezeichnet. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos machte Lagarde am Donnerstag deutlich, dass die Notenbank beim Kampf gegen die Teuerung weiter „auf Kurs“ bleiben müsse. Zuletzt hatte sich die EZB-Präsidentin bei der Zinssitzung im Dezember für weitere Zinserhöhungen um jeweils 0,50 Prozentpunkte ausgesprochen, um die Inflation in den Griff zu bekommen und die Teuerungsrate wieder an das EZB-Ziel von mittelfristig zwei Prozent heranzuführen. Die EZB hat die Zinsen seit Juli 2022 bereits viermal angehoben. Der nächste Entscheid findet im Februar statt. Die Worte Lagardes trieben Anleger aus Aktien und Anleihen.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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