Kulturhauptstadt 2024 – Ausseerland Salzkammergut: Es stehen an die 30 Projekte an. Die Grundlseer Projekte

Momentan werden laufend Projekte auf der Homepage der Kulturhauptstadt vorgestellt. Um eine Zwischenbilanz zu ziehen, ist es momentan zu früh, denn nicht alles, was zugesagt wurde, ist momentan greifbar. Nichtsdestotrotz wollen wir die bereits veröffentlichten Projekte nach Gemeinden vorstellen.

Hier die Projekte für Grundlsee

Es finden sich vorerst 3 Projekte (9 sollen es werden). Vorerst „reißt es einen nicht vom Sessel“.

Blickpunkte

Scharnstein (Treibgut – Die Gastro in der Moserei / Schönau8), Hallstatt, Laakirchen, Bad Goisern, Bad Ischl und Grundlsee)

Mai 2022 bis Ende 2024 

Pop-Up Filmfestival über Architektur und Regionalentwicklung bis Ende 2024 

Mehr über das Programm

Pop-Up Filmfestival über Architektur und Regionalentwicklung bis Ende 2024  

Projektstart war in Scharnstein mit einem ersten Workshop „Unsere Freiräume!“ mit Mies.Magazin und dem Kulturverein Mühldorf 14./15. Mai 2022 im Treibgut in der Moserei, und einem ersten Filmabend in Schönau 8, am 8. Juli 2022.

Zweiter Workshop mit Ella Raidel „Geschichte(n) erzählen“ im Juni 2022 (tbc), zweiter Filmabend im Juli 2022 in Hallstatt

Seit Mai 2022 bis Ende 2024 wandert das Filmfestival Blickpunkte durch die Region und sammelt, teilt und erzählt Geschichten zu Menschen, Orten, Ideen und Visionen aus dem und für das Salzkammergut. In Filmen, Diskussionen und Publikumsgesprächen kommen nicht nur Planer*innen und Filmemacher*innen, sondern vor allem die Bewohner*innen der Region zu Wort und erörtern Fragen zu Potenzialen für den ländlichen Raum und wegweisenden Projekten in sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Die benötigte Energie für die Veranstaltungen wird von Stromgeneratorrädern in Kooperation mit dem Cycle Cinema Club ganz im Sinne der „Green European Capital of Culture“ erzeugt.Ergänzend zu den Filmabenden ist die Bevölkerung dazu eingeladen, sich im Rahmen der Workshops vom Mies.Magazin (2022) und Ella Raidel (2023) am Projekt zu beteiligen. Teilnehmer*innen lernen ihren Lebensalltag im Salzkammergut filmisch festzuhalten und zu repräsentieren. Workshopergebnisse werden ebenso wie die vom Mies.Magazin produzierten Kurzportraits zu Kulturinitiativen im Salzkammergut als Teil des Filmprogramms gezeigt.

Beim Auftakt des Blickpunkte Filmfestivals am 8. Juli 2022 in Scharnstein haben Gäste und Besucher*innen die Zukunft des Ortes im Hinblick auf Verkehr, den Umgang mit Leerstand und mögliche Freiräume diskutiert, und mit viel Elan in die Pedale des Cycle Cinema Clubs getreten! Der im Mai 2022 im Workshop mit dem Mies.Magazin vom Kulturverein Mühldorf erarbeitete Kurzfilm „Unser Wunschkonzert“ stellte dabei einen direkten Bezug zum Ort her als Teil eines Filmprogramms, das von Scharnstein nach Halle Neustadt, Lviv, und Mexiko City wanderte. 

FILMPROGRAMM 8. Juli 2022

Vorstellung der Ergebnisse aus dem Workshop „Unsere Freiräume!“ mit Mies.Magazin und dem Kulturverein Mühldorf

Lviv Jam Factory, AT / UA 2020, 7:51 min, OmeU, R: Young & Hungry Production for Open Heritage

To the Table, UA 2017, 13:53 min, OmeU, R: Anna Dobrova

Kaleidoskop Südpark, D 2019, 24:00 min, OmeU, R: Vincent Dino Zimmer

Ciudad Grande (Big City), MEX 2017, 31:24 min, OmeU, R: Ana Álvarez, Tuline Gülgönen

Filmgespräch mit: Julian Ehrenreich, Lisa Hauer, Martin Raffelsperger, Sophie Wittmann, und Rudi Wittmann vom Kulturverein Mühldorf und Arian Lehner vom Mies.Magazin

Abschließende Gesprächsrunde mit den Expertinnen: Bahanur Nasya / eutropian und Christa Öhlinger-Brandner / Zukunftsbüro Scharnstein

mit Wortmeldung aus dem Publikum von Michaela Aschauer / Gründe Erde zur Neugestaltung des ehemaligen Sensenwerkes.

„Ich finde es besonders spannend, dass im Almtal so viele Initiativen aus Kunst und Kultur, sowie der Landwirtschaft an einer nachhaltigen Zukunft für die Region und am Thema Mobilität arbeiten. Für uns war es ein großer Erfolg, dass das Blickpunkte Festival auf so viel Resonanz gestoßen ist, und sich in der Diskussion und im Kurzfilm-Workshop zahlreiche Anknüpfungspunkte zwischen den gezeigten Filmen und lokalen Themen herauskristallisiert haben. Was wir aus den Gesprächen und der Zusammenarbeit mit Schönau 8, dem Kulturverein Mühldorf, Almgrün, oder dem Treibgut in der Moserei mitnehmen, ist das große Engagement in und um Scharnstein. Die vom Mies.Magazin gestalteten Kurzportraits zu lokalen Initiativen werden in den kommenden Filmabenden quer durch das Salzkammergut gezeigt, um so weiter Leute zu inspirieren und im besten Fall Kooperationen anzuregen. Wir haben Scharnstein grade zu einer Zeit besucht, in der sehr viele Projekte starten, von der Revitalisierung des ehemaligen Sägewerks Schönau 8 bis hin zur Neugestaltung der Hauptstraße. Es wird spannend, zu beobachten, welche Qualitäten der Ort in den kommenden Jahren entwickelt und wie diese neu gestalteten Freiräume genutzt werden,“ so Marlene Rutzendorfer, die Kuratorin des Projekts.

Kuratorin: Marlene Rutzendorfer

Projektträger*in: wonderland – platform for european architecture

In Kooperation mit CycleCinemaClub, Mies.Magazin und Ella Raidel

Portraitvideos Kulturinitiativen in Salzkammergut: Mies.Magazin

Projektleitung Salzkammergut 2024: Eva Mair

Sog’s uns, Soizkammerguat!

Jun. – Sept. 2023

Eine Improtheater-Reise in 16 Salzkammergut-Gemeinden David Wagner und neun Granden der österreichischen Improvisationstheater-Szene befragen die Bevölkerung von 16 Gemeinden nach ihren Ideen und Anliegen zum Thema Kultur und verarbeiten die Ergebnisse 2023 in 16 Impro-Theater Live-Shows, von denen jede individuell auf die jeweilige Gemeinde und die Inspirationen ihrer Bewohner*innen abgestimmt ist, flankiert von kurzen Gesprächsrunden zw. den improvisierten Szenen. 2023 als Durchführungszeitraum ist bewusst gewählt, um die Bevölkerung mit dem Projekt noch vor dem Kulturhauptstadtjahr anzusprechen.

Freier Eintritt

Mehr über das Programm

Eine Improtheater-Reise in 16 Salzkammergut-Gemeinden

David Wagner und neun Granden der österreichischen Improvisationstheater-Szene befragen die Bevölkerung von 16 Gemeinden nach ihren Ideen und Anliegen zum Thema Kultur und verarbeiten die Ergebnisse 2023 in 16 Impro-Theater Live-Shows, von denen jede individuell auf die jeweilige Gemeinde und die Inspirationen ihrer Bewohner*innen abgestimmt ist, flankiert von kurzen Gesprächsrunden zw. den improvisierten Szenen. 2023 als Durchführungszeitraum ist bewusst gewählt, um die Bevölkerung mit dem Projekt noch vor dem Kulturhauptstadtjahr anzusprechen.

Improvisationstheater hat die Möglichkeit, sich sämtlicher denkbarer Themen spontan anzunehmen. Das Publikum spielt beim Impro-Theater während der Vorstellung eine ganz wesentliche Rolle. Die Inspirationen und Eingaben, die aus dem Zuschauerraum auf die Bühne gerufen werden, bilden sich unmittelbar in der darauffolgenden, improvisierten Szene ab. Im Ensemble finden sich auch hervorragende Sänger*innen, die die eine oder andere Eingabe des Publikums schon einmal in ein Musical, eine Oper oder einen Popsong verwandeln. 11 der 16 Gemeinden werden mit einem Theaterwagen bereist, der jeweils an einem zentral gelegenen Platz Station macht und die für die Aufführungen benötigte Bühne bereits mit sich führt.

Künstler*innen: David Wagner (Moderation, Musik, Gesamtleitung); Jacob Banigan, Pia Hierzegger, Magda Leeb, Helmut Schuster, Manuel Thalhammer, Daniela Wagner, Manuela Wieninger, Barbara Willensdorfer, Markus Zett (Schauspiel).

Projektverantwortliche Projektträger: Kulturverein Wort & Ton, David Wagner

Projektleitung Salzkammergut 2024: Sonja Zobel

Eva Schlegel – From the Past into the Future – AR Skulptur (Von der Vergangenheit in die Zukunft) 

Toplitzsee, Kaiservilla, Sudhaus, Bräuwiese 

Eva Schlegel ist eine der international renommiertesten Künstlerinnen Österreichs.Im Salzkammergut werden digitale Augmented Reality (AR)-Skulpturen auf dem Mobiltelefon für die Besucher*innen sichtbar. Für die im Salzkammergut stattfindenden AR-Installationen erweiterte Schlegel ihre Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Wahrnehmung und Raumpotentialen, von Materiellem und Immateriellem, Objekt und Mensch um ein virtuelles Medium. 

Mehr über das Programm

Eva Schlegel ist eine der international renommiertesten Künstlerinnen Österreichs. Die Beschäftigung mit dem Raumbegriff, mit Immaterialität und dem Verhältnis von Bild und Sprache stellen den Schwerpunkt der Arbeit der Medien- und Objektkünstlerin dar. Im Salzkammergut werden digitale Augmented Reality (AR)-Skulpturen auf dem Mobiltelefon für die Besucher*innen sichtbar. 

Für die im Salzkammergut stattfindenden AR-Installationen erweiterte Schlegel ihre Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Wahrnehmung und Raumpotentialen, von Materiellem und Immateriellem, Objekt und Mensch um ein virtuelles Medium. In ihrem Projekt geht es darum, die Orte und deren Geschichte zu reflektieren. So nimmt der Ort die Rolle eines Generators ein und der/die Besucher*in wird aktiver Bestandteil des Geschehens. In Zusammenarbeit mit 2MVD 

An 2-4 verschiedenen Orten im Salzkammergut werden mittel QR-Code die animierten Skulpturen von Eva Schlegel im Außen- und Innenraum sichtbar. 

1. Toplitzsee: Bei dieser Arbeit geht es um die vielen Geheimnisse, die der Toplitzsee mittels der Kunstwerke wieder frei gibt. Sei es der rätselhafte NS Schatz oder die fabelhafte Tierwelt. 

2. Kaiservilla: Hier braut sich was zusammen. Dunkle Wolken über der Villa gehen auf den Kaiserbrief „An meine Völker“ ein, der dort geschrieben der Beginn des 1. Weltkrieges war. 

3. Sudhaus: In diesem richten sich die Werke nach der Thematik der Ausstellung (Salz, Wasser, Holz) 

4. Bräuwiese – Traunsee

Projektverantwortlicher: Jürgen Weishäupl

Projektleitung Salzkammergut 2024: Petra Zechmeister

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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