Red Bulls mit 2:3-Auftaktniederlage gegen Lustenau

Juniors können Dominanz nicht nutzen

Lustenau, 12. Jänner 2023 | Die Red Bull Hockey Juniors mussten sich im ersten Spiel im Halbfinale der österreichischen Alps Hockey League Meisterschaft mit 2:3 geschlagen geben. Trotz einer Vielzahl an Chancen verpasste man sich für Spiel 2 (beide Spielergebnisse werden addiert) einen kleinen Vorsprung für das Rückspiel am kommenden Samstag zu legen. (19:15 Uhr, Eisarena Salzburg)

Für die Red Bulls trafen Sten Fischer, der die Juniors nach etwas mehr als fünf Spielminuten in Führung brachte und Verteidigerkollege Phillip Sinn. Die Gastgeber dämpften die frühe Führung der Juniors mit einem Shorthander durch Ryan Hayes. Der gebürtige US-Amerikaner und Torhüter Erik Hanses waren schließlich die Matchwinner für die Vorarlberger. Hayes war an allen drei Toren beteiligt und Hanses parierte 38 der 40 abgefeuerten Juniors-Schüsse auf sein Gehäuse.

Zwischenzeitlich stand Torhüter Simon Wolf für die Red Bulls im Mittelpunkt, als er einen Penalty-Shot parierte und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. Doch wenig später verschenkte man die Scheibe unglücklich und Hayes drehte jubelnd ab.

Die Schlussoffensive der Juniors änderte in weiterer Folge nichts mehr am Ergebnis und so gehen die Vorarlberger in zwei Tagen mit dem 1-Tore-Polster in das Rückspiel in Salzburg.

Alps Hockey League | Halbfinale Spiel 1 österr. Meisterschaft

EHC Lustenau – Red Bull Hockey Juniors 3:2 (2:2, 1:0, 0:0)

Tore

0:1 | 05:05 | RBJ | Sten Fischer

1:1 | 10:18 | EHC | Ryan Hayes (SH)

1:2 | 13:29 | RBJ | Phillip Sinn

2:2 | 17:23 | EHC | Chris D‘Alvise

3:2 | 28:30 | EHC | Ryan Hayes

Trainer Teemu Levijoki

„Es war ein enges Spiel, in dem die Junge im zweiten Abschnitt die Konzentration etwas vernachlässigt haben. Wir haben lange nicht mehr gemeinsam trainiert und gespielt, das darf aber keine Ausrede sein. Grundsätzlich ist der 1-Tore-Rückstand keine schlechte Ausgangsposition für das Spiel am Samstag zu Hause, wir müssen einfach gewinnen. Ich sehe auch, dass wir uns noch verbessern können und spüre, dass da Luft nach oben ist. So denke ich, können wir Lustenau dann zu Hause biegen, wenn noch von jedem etwas mehr kommt, denn die spielten gefühlt schon an der Schmerzgrenze.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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