Biathlon: Hauser als Neunte in den Top-Ten

Beim ersten Damenrennen im Zuge des Weltcup-Wochenendes in Ruhpolding (GER) sicherte sich Lisa Vittozzi im 15 km Einzelbewerb ihren ersten Sieg in dieser Saison. Die Italienerin lieferte am Schießstand eine makellose Vorstellung ab und setzte sich mit einem Vorsprung von 39 Sekunden gegen die ebenfalls fehlerfrei gebliebene Französin Lou Jeanmonnot durch. Platz drei ging an deren Landsfrau Julia Simon (+45,2 sec./1 Fehlschuss).

Als beste Österreicherin belegte Lisa Hauser den starken neunten Platz. Die Tirolerin musste nur beim ersten Liegendschießen einen Fehlschuss in Kauf nehmen und durfte sich am Ende mit einem Rückstand von 1:59,9 Minuten über eine weitere Top-Ten-Platzierung freuen. Auch Tamara Steiner lieferte eine ansprechende Performance ab. Der gewohnt treffsicheren Steirerin gelang heute am Schießstand eine fehlerfreie Vorstellung und die 25-Jährige durfte sich am Ende mit Platz 22 (+3:27,7 min.) über ihr bisher bestes Karriereresultat freuen. Mit Anna Juppe gelang zudem einer weiteren Österreicherin das persönlich beste Weltcup-Ergebnis. Die Kärntnerin klassierte sich mit einem Fehlschuss und einem Rückstand von 3:45,3 Minuten auf Rang 25. Dunja Zdouc und Kristina Oberthaler belegten die Ränge 51 und 81.

STIMME:

Lisa Hauser (Neunte): „In der ersten Runde habe ich mir noch ein bisschen schwergetan, aber dann hatte ich mit der Französin Sophie Chaveau eine starke Athletin, mit der ich gut mitlaufen konnte. Ich wusste, wenn ich an ihr dranbleiben kann, dann muss die Laufzeit absolut in Ordnung sein. In der vierten Runde ist mir dann in einer flachen Passage leider ein kleiner Sturz passiert, der mich natürlich ein bisschen aus dem Konzept gebracht und auch ein wenig Schwung beziehungsweise Kraft gekostet hat. Umso cooler war es dann, dass auch die vierte Schießserie so gut funktioniert hat und ich glaube, mit einem Fehler kann ich heute richtig gut leben. Es wurde im ganzen Feld wieder extrem gut geschossen und von daher bin ich absolut zufrieden.“

Paraski: Veronika Aigner setzt Siegesserie fort

Auch im dritten Weltcup-Rennen von Veysonnaz (SUI) ist Paraski-Ass Veronika Aigner nicht zu schlagen. Die Niederösterreicherin führte im Riesentorlauf der sehbehinderten Frauen vor Teamkollegin Elina Stary einen ÖSV-Doppelsieg an. Das Rennen wurde wetterbedingt um einen Tag vorverlegt.

Gemeinsam mit Guide und Schwester Elisabeth fuhr Veronika Aigner in beiden Läufen Bestzeit. Elina Stary (mit Guide Anna Stoss) wurde wie schon gestern Zweite, sie ließ erneut die Italienerin Martina Vozza hinter sich.

Bei den stehenden Männern belegte Nico Pajantschitsch als bester ÖSV-Läufer Rang sieben. Manuel Rachbauer wurde Zwölfter. Thomas Grochar lag nach dem ersten Durchgang als Dritter auf Podiumskurs, schied im zweiten Lauf allerdings aus. Markus Salcher verzichtete aus privaten Gründen auf ein Antreten.

Für Samstag ist in Veysonnaz ein Slalom angesetzt. Dabei handelt es sich zugleich um die Generalprobe für die Weltmeisterschaften ab 19. Jänner in Espot (ESP).

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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