ÖSV – Wintersportsplitter: Pinkelnig in Sapporo (JPN) erneut am Podest. Laufendes Update!

Die Vorarlberger Skispringerin Eva Pinkelnig hat am Sonntag bereits ihren zehnten Podestplatz der laufenden Saison geholt. In Sapporo (JPN) wurde sie wie beim Bewerb am Vortag Dritte. Der Sieg ging diesmal an die Norwegerin Silje Opseth vor Ema Klinec aus Slowenien. Die Platzierungen der weiteren Österreicherinnen: Chiara Kreuzer wurde, nach einem starken fünften Platz am Samstag, diesmal Elfte. Jacqueline Seifriedsberger beendete den Bewerb auf Platz 21 und Hannah Wiegele auf Platz 24. Sara Marita Kramer wurde aufgrund eines nicht regelkonformenen Sprunganzugs disqualifiziert.

Für die Skispringerinnen geht es auch am kommenden Wochenende in Japan weiter. In Zao stehen ab Freitag zwei Einzelbewerbe sowie der erste Super-Team-Bewerb der Saison am Programm.

Stimmen

Eva Pinkelnig: „Zehn Podiumsplätze schon in dieser Saison. Das ist völlig crazy. Es war wieder ein neuer Tag, eine neue Challenge. Andere Windverhältnisse als am Vortag. Ich bin vom Team aber wieder perfekt eingestellt worden. Es gibt natürlich immer noch Dinge, die zu verbessern sind. Aber ich genieße es einfach und bin momentan echt auf einer Welle, wo ich fast machen kann, was ich will und es funktioniert.“

Cheftrainer Harald Rodlauer: „Wieder ein dritter Platz von Eva Pinkelnig. Wieder eine starke Leistung. Sie hat ihre beeindruckende Serie fortgesetzt. Dazu kann man nur gratulieren. Bei Chiara war der erste Durchgang nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, aber der zweite Sprung war wieder sehr solide. Hannah Wiegele konnte ihre Leistung heute steigern. Schade um die Marita Kramer, die bei schwierigen Verhältnissen auf dem achten Platz gelegen ist. Sie wurde dann aufgrund eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disquallifiziert. Der Sprung war technisch sehr sauber. Jetzt reisen wir am Dienstag weiter nach Zao, dort wollen wir natürlich an die guten, sportlichen Leistungen anschließen.“

Stadlober läuft beim „Final Climb“ auf Rang sieben

Mit dem legendären „Final Climb“ in Val di Fiemme (ITA) endete heute für die Damen die 17. Auflage der traditionellen Tour de Ski. Beim Massenstartrennen auf die berüchtigte Alpe Cermis lieferte Teresa Stadlober erneut eine überzeugende Vorstellung ab. Die Salzburgerin klassierte sich auf der letzten Etappe als Siebente mit einem Rückstand von 1:05,2 Minuten erneut in den Top-Ten und belegte damit in der Tour de Ski-Gesamtwertung den starken neunten Platz.

Auf der einzigartigen Final-Etappe der fordernden Wettkampfserie blieb das Feld auf den ersten, flacheren Kilometern zunächst geschlossen zusammen, wodurch ein Großteil der Athletinnen gemeinsam den extrem steilen Schlussanstieg in Angriff nahm. Teresa Stadlober kämpfte sich beherzt die vielen fordernden Serpentinen hinauf und war damit auch beim Tour-Finale mittendrin im Kampf um ein weiteres Spitzenergebnis.
Gegen Ende des legendären Anstiegs setzten sich die Französin Delphine Claudel und die Norwegerin Heidi Weng an die Spitze und lieferten sich anschließend auf dem letzten Kilometer einen spannenden Kampf um den Tagessieg. Am Ende sicherte sich Delphine Claudel ihren ersten Weltcupsieg und setzte sich mit 20,2 Sekunden Vorsprung gegen Heidi Weng durch. Platz drei ging an die US-Amerikanerin Sophia Laukli (+35,7 sec.).
Dahinter teilte sich Teresa Stadlober ihr Rennen hervorragend ein und überzeugte, wie schon des Öfteren im Laufe der Tour de Ski, mit einem extrem starken Finish. Die Salzburgerin kämpfte mit vollem Einsatz bis zum letzten Meter und überquerte am Ende als Siebente mit einem Rückstand von 1:05,2 Minuten die Ziellinie.

Den Tour-Gesamtsieg sicherte sich Frida Karlsson. Die Schwedin, die heute noch einmal ordentlich kämpfen musste und 15. wurde, setzte sich gegen die Finnin Kerttu Niskanen (+33,2 sec.) und die Norwegerin Tiril Udnes Weng (+47,6 sec.) durch. Teresa Stadlober klassierte sich als Neunte in der Gesamtwertung in den Top-Ten. Der Rückstand der Österreicherin auf die siegreiche Schwedin betrug am Ende 3:16,2 Minuten.

STIMME:

Teresa Stadlober (Siebente): „Das war heute noch einmal ein super Finish und mit diesem siebenten Platz bin ich auf jeden Fall sehr glücklich. Bei den Distanzrennen der Tour vier Mal unter die Top-7 gekommen zu sein, ist für mich, nach diesem doch etwas schwierigen Saisonstart, richtig gut. Ich bin wirklich sehr happy und dass es für mich so gut laufen wird, hätte ich mir vor der Tour nie gedacht. Auch der neunte Platz in der Gesamtwertung ist einfach cool und das stimmt mich auf jeden Fall zuversichtlich für die WM. Jetzt werde ich erst einmal ein paar Tage die Füße hochlegen und mich gut erholen. Die Sprintrennen in Livigno werde ich definitiv auslassen und danach möchte ich wieder in den Weltcup einsteigen. Ich muss mich auch beim gesamten Team bedanken, denn es war für uns alle eine richtig harte Tour. Die Betreuer haben von früh bis spät gearbeitet, ich hatte super Material und nur so können solche guten Ergebnisse zustande kommen. Die Tour de Ski ist immer eine Teamleistung und es war für uns alle eine mega Zeit.“

SKI ALPIN  08 Januar 2023 Kranjska Gora (SLO)

STARKE AUFHOLJAGD IM ZWEITEN DURCHGANG

Der zweite Riesentorlauf in Kranjska Gora war für die ÖSV-Damenteam eine große Enttäuschung. Es schafften lediglich drei Läuferinnen die Qualifikation für den zweiten Lauf. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison hieß die Siegerin Mikaela Shiffrin (USA). Sie gewann den Riesentorlauf vor Federica Brignone (ITA) und Lara Gut-Behrami (SUI).

Die drei ÖSV-Läuferinnen waren in der Endwertung auf den Plätzen 13, 14 und 15 zu finden. Julia Scheib wurde als 13. beste Österreicherin, das bei ihrem zweiten Rennen nach dem Comeback. „Der Plan war, auch wenn ich kleine Fehler mache, dass ich drauf bleibe, dass ich schaue das die Skier nach unten zeigen und das ich einfach weiter fighte. Das war jetzt kein perfekter, fehlerfreier Lauf. Die Zeit ist glaube ich in Ordnung für das. Wenn ich jetzt auf den Semmering schaue, da war es auch noch schwierig für mich, auch wegen dem Knie. Das war jetzt ein richtig guter Schritt für mich.“

Stephanie Brunner wurde 14. und Franziska Gritsch 15.

Katharina Truppe war nunmehr die einzige ÖSV-Läuferin die mit einer Startnummer in den Top 15 starten konnte. Sie konnte sich aber trotzdem nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren und war sichtlich verzweifelt. „Ich bin selbst ratlos und verzweifelt im Moment, es geht gerade überhaupt nicht. Ich war auch am Semmering noch Sechste nach dem ersten Durchgang. Es fehlt einfach das Selbstbewusstsein, ich hab es mir für heute echt vorgenommen, aber wenn der Wurm drin ist, und der sitzt gerade so tief, da weiß ich nicht welches Wurmmittel ich nehmen muss, damit es besser wird. Ich bin selbst gerade, wie gesagt, ziemlich verzweifelt.“

Raphaela Haaser hatte gute Zwischenzeiten im ersten Durchgang und rutschte dann leider am Innenski aus.

Weiters für den zweiten Lauf nicht qualifizieren konnten sich: Elisa Mörzinger, Nina Astner, Katharina Liensberger , Elisabeth Kappaurer, Katharina Huber und Ramona Siebenhofer.

SKI ALPIN  08 Januar 2023 Adelboden (SUI)

RANG SECHS FÜR SCHWARZ

Starke Mannschaftsleistung der ÖSV-Herren beim Slalomklassiker in Adelboden (SUI). Marco Schwarz und Manuel Feller holten einen Top Ten Platz. Den ersten Platz holte sich der Norweger Lucas Braathen, zweiter wurde sein Landsmann Atle Lie McGrath. Als dritter steht Linus Strasser (GER) mit am Podest.

Am Chuenisbärgli in Adelboden konnten die ÖSV-Slalom Herren heute eine tolle Leistung zeigen. Sieben Läufer waren für den zweiten Lauf qualifiziert, fünf davon sind in der Endwertung. Marco Schwarz als 6. und Manuel Feller als 7. holten sich erneut eine Top Ten Platzierung.

Adrian Pertl ist mit seiner Leistung zufrieden. „Heute war es endlich wiedereinmal grün als ich ins Ziel gekommen bin. Der erste Durchgang war ein bisschen verschlafen und der Zweite war glaub ich solide. Es geht noch mehr. Die Selbstverständlichkeit, dass ich es auch bei den schweren Stellen einfach laufen lasse, dass ist noch nicht ganz so da, aber ich hoffe, dass das noch kommt.“

Auch in der Wertung sind Michael Matt auf Rang 23 und Dominik Raschner auf Rang 24.

Im zweiten Durchgang leider ausgeschieden sind Johannes Strolz und Fabio Gstrein. Nicht für den zweiten Lauf qualifizieren konnte sich Simon Rüland.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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