Personen leblos in Haus aufgefunden. Aktuelle steirische Polizeimeldungen.

Fischbach, Bezirk Weiz. – Montagvormittag, 19. Dezember 2022, fand ein Zustelldienst in einem Einfamilienhaus drei leblose Personen. Ein Notstromaggregat und ein Heizlüfter, kombiniert mit nicht ausreichender Frischluftzufuhr dürfte zum Tod einer 90-Jährigen und deren beiden Söhne (67, 68) geführt haben.

Ein Warenzusteller fand gegen 10.30 Uhr in einem Einfamilienhaus in Fischbach die toten Personen. Er verständigte daraufhin sofort den Polizeinotruf. Polizisten aus dem Bezirk Weiz führten die ersten Erhebungen vor Ort und verständigten aufgrund des Sachverhaltes das Landeskriminalamt Steiermark.

Ermittlungen am Tatort

Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark (Leib/Leben, Brand und Tatort) führten gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die weiteren Ermittlungen. Dabei konnte kein Hinweis auf ein Gewaltverbrechen eruiert werden. Als Zeitpunkt des Todes konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits der Samstagnachmittag, 17. Dezember 2022, ermittelt werden.

Fehlende Frischluftzufuhr

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Todesursache auf die Verwendung einer mobilen Heizvariante zurückzuführen sein. Dabei verwendeten die Bewohner im Keller des Hauses ein Notstromaggregat an welchem sie wiederum einen Heizlüfter angeschlossen hatten. Aufgrund fehlender Frischluftzufuhr füllte sich das Haus mit giftigen Abgasen. Diese führten zum Tod der drei Personen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Sicherstellung sowie eine Obduktion der Leichname an.

Stichverletzungen: Mann schwer verletzt

Graz, Bezirk Puntigam. – Samstagabend, 17. Dezember 2022, gerieten zwei Männer im Bereich einer Wohnhausanlage in Streit. Ein 49-Jähriger soll dabei einem 29-Jährigen Stichverletzungen zugezogen haben. Der schwerverletzte Portugiese musste im LKH Graz notoperiert werden. Sein Zustand ist stabil.

Der 49-jährige Verdächtige verständigte vermutlich aufgrund einer tätlichen Auseinandersetzung gegen 20.45 Uhr den Polizeinotruf. Beamte der Polizeiinspektion Graz Kärntnerstraße begaben sich daraufhin zum Tatort in die Nippelgasse. Bereits bei der einsatzmäßigen Zufahrt kontaktierte ein Nachbar erneut den Polizeinotruf. Er habe soeben einen verletzten Mann in seine Wohnung gelassen. Dieser weise Stichverletzungen auf.

Mehrere Polizeistreifen zum Einsatzort

Mehrer Polizeistreifen (Diensthundestreife, Schnelle Interventionsgruppe) unterstützten die Beamten der Kärntner Straße und begaben sich ebenso zum Tatort. Bei den ersten Befragungen vor Ort stellte sich heraus, dass der 49-Jährige dem 29-Jährigen mit einem derzeit unbekannten Gegenstand einige Stichverletzungen zugefügt haben könnte. Einsatzkräfte der Schnellen Interventionsgruppe verbrachten den Tatverdächtigen daraufhin zur Polizeiinspektion Kärntnerstraße.

Opfer befindet sich im LKH Graz

Die Rettung transportierte den in Graz lebenden Portugiesen mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus. Dort musste er notoperiert werden. Sein Zustand ist stabil. Der Mann wird das Krankenhaus in einigen Tagen bereits wieder verlassen können.

Verdächtiger in Haft

Der 49-jährige Grazer befindet sich derzeit in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete seine Festnahme sowie fortführende Ermittlungen zum Tatverdacht der absichtlich schweren Körperverletzung an. Diese werden aktuell vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz geführt. Die näheren Hintergründe bzw. ein Motiv konnte bislang nicht eruiert werden.

Spendengeld veruntreut

Bezirk Graz-Umgebung. – Eine 28-Jährige steht im Verdacht, Spendengeld eines wohltätigen Vereines in der Höhe von mehr als zehntausend Euro veruntreut zu haben. Die Verdächtige dürfte mit dem widerrechtlich erlangten Bargeld ihre Schulden bezahlt haben.

Zwei Funktionäre des Vereines erstatteten Montagnachmittag, 19. Dezember 2022, bei der Polizei die Anzeige. Die Frau aus dem Bezirk Graz-Umgebung wird demnach verdächtigt, Spendengeld zwischen Juni bis November 2022 in ihrer Funktion des Kassiers veruntreut zu haben. Laut ihren eigenen Angaben verwendete sie das Geld aus finanziellen Nöten.

Unfall auf der Autobahn: Mehrere Beteiligte

Autobahn A2, Bezirk Graz-Umgebung. – Auf der A2, Fahrtrichtung Klagenfurt ereignete sich Montagnachmittag, 19. Dezember 2022, ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der Rettungshubschrauber C12 transportiere einen der Beteiligten, einen 40-jährigen Ungarn mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Graz.

Ein 62-jähriger im Bezirk Graz-Umgebung wohnhafter Kroate fuhr mit seinem Pkw am ersten Fahrstreifen und beabsichtigte einen Fahrspurwechsel durchzuführen. Dabei dürfte er gegen 14.25 Uhr den kroatischen Lenker eines Sattelzugfahrzeuges (40) übersehen und unabsichtlich „geschnitten“ haben. Es kam zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge. Diese Kollision löste wiederum einen Auffahrunfall mit den beteiligten 40-jährigen Ungarn aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr (Stadt Graz, Raaba, Feldkirchen), der Rettung Graz sowie die ASFINAG standen der Autobahnpolizei Graz-West unterstützend zur Seite. Der verletzte 40-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber abtransportiert. Die Autobahn (A2) war im Bereich Straßenkilometer 180,6 (FR Klagenfurt) für rund eine Stunde gesperrt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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