Winterpause bei Generalsanierung der A9 bei Gaishorn

Generalsanierung der A 9 Pyhrnautobahn von Edlach bis Gaishorn geht in Winterpause. Ab Mitte April geht die Erneuerung von zehn Kilometer Fahrbahn und der Moorbrücken weiter.

Am Freitag, den 16. Dezember, geht die Generalsanierung eines der ältesten Abschnitte der A 9 Pyhrnautobahn in der Obersteiermark in die Winterpause. Die Strecke zwischen Edlach knapp nach Rottenmann bis Gaishorn südlich von Trieben wurde in den Jahren 1984 beziehungsweise 1988 für den Verkehr freigegeben. Beide Richtungsfahrbahnen werden bis Mitte 2024 erneuert, wobei die größte Herausforderung dabei der hohe Anteil an Brücken ist. Im Bereich von Trieben wurde die Autobahn damals über einen Abschnitt von mehr als fünf Kilometern als Brücke ausgeführt, deren zahlreiche Pfeiler im Triebener Moorboden ruhen.

Mitte April werden Bauarbeiten wieder aufgenommen

Erst Mitte April nach Ostern werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Insgesamt werden auf diesem Streckenabschnitt 16 Brücken einer grundlegenden Sanierung unterzogen. Vier dieser Brücken, zwei je Richtungsfahrbahn, sind sogenannte Moorbrücken, die Fundamente sind also besonders tief gegründet. Die längste Moorbrücke bei Edlach ist exakt 1,492 Kilometer lang. Vier weitere Brücken sind Hochbrücken, welche die ÖBB-Bahnstrecke queren. Eine dieser Brücken muss teilweise auch neu errichtet werden.

Zum Projekt gehört auch die Verbesserung des Lärmschutzes in diesem Bereich. Fast 4.000 Quadratmeter Lärmschutzwand werden im Zuge der Generalerneuerung dieses Streckenabschnittes ausgetauscht.

Keine Einschränkung bei der Fahrstreifen-Anzahl

Das Gesamtprojekt erstreckt sich auf fast drei Jahre, wobei die ersten Vorbereitungsarbeiten für das Großprojekt bereits im Herbst 2021 begannen. Nur dadurch war es auch möglich, während der gesamten Dauer der Generalsanierung die gleiche Anzahl an Fahrstreifen wie im „Normalzustand“ beizubehalten. Die Fertigstellung ist im Juni/Juli 2024 vorgesehen. Die ASFINAG investiert in diese Erneuerung des 34 sowie 38 (rechte Richtungsfahrbahn) Jahre alten Teiles der Pyhrnautobahn knapp 80 Millionen Euro.

Foto: ASFINAG

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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