Win-Win-Situation durch Kooperation von Stadt Leoben und Lebenshilfe

Die Stadt Leoben und die Lebenshilfe pflegen seit vielen Jahren vor allem im Bereich der Grünraumpflege eine gute Zusammenarbeit. So ist die Forstgruppe der Lebenshilfe unter der Leitung von Harald Rießland beispielsweise für die Pflege der Grünflächen entlang des Radweges in Leoben-Hinterberg oder auch für die Streuobstwiese in Leoben-Leitendorf zuständig.

Das jüngste gemeinsame Projekt umfasste die Aufforstung der steilen Böschungen rund um die neue S-Bahn-Haltestelle in Leoben-Lerchenfeld. Im Auftrag der Stadt Leoben wurden hier Ende November in zwei Arbeitstagen rund 600 Sträucher und Steher gesetzt. Neben klimafitten Baumsorten wie Feldahorn und Zügelbaum wurden einheimische Wald- und Feldrandgehölze wie Pfaffenhütchen, Kornellkirschen oder Schlehdorn gesetzt. Sobald sie angewachsen sind, werden diese Sträucher mit ihrem dichten Gestrüpp Lebensraum für viele Vogelarten bieten und somit zur ökologischen Aufwertung beitragen. Die Anrainer:innen zeigten sich von der hervorragenden Arbeit der Forstgruppe begeistert.

Auch Bürgermeister Kurt Wallner sieht großes Potenzial in der Kooperation: „Wertschätzung und Anerkennung sind grundlegende menschliche Bedürfnisse. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung und deren Leistungen in allen Lebensbereichen zu erhöhen, Barrieren abzubauen und damit Inklusion zu fördern. Ich danke der Lebenshilfe für die jahrelange gute Zusammenarbeit und ihren wertvollen Beitrag für unsere Umwelt.

Foto: leopress
v.l. Harald Rießland, Gerhard Schopf, Bürgermeister Kurt Wallner, Lebenshilfe GF Heike Greimel, Leiter des Referats Grünflächen Alois Kieninger, Roland Gschiel und Andreas Kocher

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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