Mann bei Brand schwer verletzt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Judendorf, Bezirk Graz-Umgebung.- Bei einem Wohnungsbrand Donnerstagvormittag, 8. Dezember 2022, wurde ein 47-Jähriger schwer verletzt. Drei Nachbarn des Mehrparteienwohnhauses mussten wegen den Rauchgasen ärztlich behandelt werden. 

Das Feuer dürfte vor 09:30 Uhr in der Grazer Straße ausgebrochen sein. Die Feuerwehren Judendorf, Gratwein, Eisbach-Rein und SAPPI rückten mit elf Fahrzeugen und 50 Kräften aus und löschten den Brand. Die Ersterhebungen ergaben, dass das Feuer in der Wohnung des 47-Jährigen ausgebrochen war. Der 47-Jährige konnte sich noch selbst zu Nachbarn retten, welche die Rettungskette in Gang setzten.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste drei Bewohner mittels Drehleiter über den Balkon aus ihren Wohnungen gerettet werden. Zwei der drei Bewohner wurden nach der ärztlichen Versorgung als unverletzt entlassen, ein 35-Jähriger wurde im LKH Graz-West stationär aufgenommen. Der 47-Jährige wurde in das LKH Graz-Ost eingeliefert und befindet sich derzeit auf der Intensivstation.

Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest, die Brandursachenermittlung wird in den nächsten Tagen fortgesetzt.

Brand in einer Garage

Rossegg, Bezirk Weiz.- Aus bisher ungeklärter Ursache kam es Donnerstagabend, 8. Dezember 2022, in einer Garage zu einem Brand. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, verletzt wurde niemand.   

Gegen 20:00 Uhr bemerkte einen Nachbarin den Brand und verständigte den Hausbesitzer und die Feuerwehr. Beim Brandobjekt handelt es sich um ein zweistöckiges Gebäude. Im Erdgeschoß befindet sich die Garage, das Obergeschoß wird als Lagerraum verwendet. Die Brandbekämpfung und die Löschwasserversorgung erfolgte durch die Feuerwehren Koglhof, Birkfeld und Anger. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da in der Werkstatt eine Vielzahl an Elektrogeräten, Schweißgeräte und zugehörige Gasflaschen gelagert waren. Die Gasflaschen mussten gekühlt und aus dem Brandraum geborgen werden. Ein Übergreifen der Flammen von der Garage auf das OG konnte verhindert werden.

Insgesamt standen rund 80 Feuerwehrkräfte mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Das Rote Kreuz Anger ging ebenfalls vorsorglich zum Einsatzort ab. Da die ausgebrannte Garage aufgrund der starken Rauchgase nach dem Brand nicht zu betreten war, wird die Brandursachenermittlung am heutigen Tage fortgesetzt.

Fund einer Fliegerbombe

Feldkirchen und Graz.- Der Fund einer Fliegerbombe Donnerstagnachmittag, 8. Dezember 2022, führte zu Evakuierungen und Verkehrsbehinderungen. Die Bombe konnte entschärft werden, verletzt wurde niemand.

Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde gegen 10:00 Uhr bei Bauarbeiten von einem Baggerfahrer in der Mur ausgegraben. Im unmittelbaren Nahebereich des Fundortes befindet sich eine Autobahnbrücke der A2. Der Fundort wurde in einem geschätzten Radius von 200 Meter abgesperrt. Im Sperrradius mussten unter anderem im Grazer Bezirk Liebenau die Bewohner von rund 30 Einfamilienhäusern evakuiert werden. Mittels Rundfunk und Lautsprecherdurchsagen wurden die Bewohner von der Polizei aufgefordert, bei den murseitig gelegenen Häusern die Jalousien und Balken der Fenster geschlossen zu halten. Im Polizeieinsatz standen Kräfte aus Graz und Graz-Umgebung sowie die Einsatzeinheit und die Bereitschaftseinheit.    

Bei der Evakuierung waren Busse der Grazer Verkehrsbetriebe sowie für bettlägerige Personen Rettungskräfte eingesetzt. Alle evakuierten Personen kamen privat bei Bekannten und Verwandten unter, ebenso musste die A2 zwischenzeitlich gesperrt werden. Um eine weitere Gefährdung durch eine mögliche Explosionsgefahr zu minimieren, musste sogar die Temperatur der vorbeiführenden Fernwärmeleitung abgesenkt werden.

Die Fliegerbombe wurde vom Entminungsdienst kurz vor 15:00 Uhr vor Ort entschärft, alle gesetzten Maßnahmen konnten aufgehoben werden.

Schwerer Betrug

Rosental an der Kainach, Bezirk Voitsberg.- Eine einheimische Firma wurde Anfang November 2022 Opfer eines Internetbetruges. Die unbekannten Täter erbeuteten mehrere zehntausend Euro.

Die Täter gingen nach dem modus operandi „CEO FRAUD“ vor. Bei dieser Betrugsmasche werden Firmen unter der Verwendung falscher oder verfälschter Identitäten in Mails verleitet, Geldüberweisungen zu tätigen. In diesen Mails werden von den Tätern Datensätze langjähriger und gut bekannter Geschäftspartner offensichtlich abgefangen und minimal abgeändert. Mit den gefälschten Mails kommt es dann aber zu den Überweisungen auf die Konten der Täter.

Die Polizei rät, die E-Mail-Adressen und den IBAN der vermeintlichen Geschäftspartner buchstabengenau zu überprüfen. Oft handelt es sich nur um die Änderung eines einzigen Buchstabens. Ebenso bieten sich Vergleiche mit älteren Rechnungen und Mails der Geschäftspartner sowie eine telefonische Rückfrage vor der Überweisung an.  

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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