ÖSV – Wintersportsplitter Alpin: ORTLIEB ZWEITE IN LAKE LOUISE


Bei der zweiten Damen Abfahrt in Lake Louise (CAN) stand wieder eine Österreicherin am Podest. Nina Ortlieb wurde sensationelle Zweite. Die Siegerin heißt, wie bei der gestrigen Abfahrt, Sofia Goggia (ITA). Dritte wurde Corinne Suter (SUI).

Für Nina Ortlieb ist es ein Comeback, welches sie sich besser nicht erträumen hätte können. Gestern bei der ersten Abfahrt zeigte sie bereits, dass sie wieder mit der Spitze mitfahren kann. Und heute steht sie bereits am Podest, eine starke Leistung der Vorarlbergerin.

Mirjam Puchner konnte ebenso wieder ein tolles Ergebnis einfahren. Sie wurde Fünfte. Die verkürzte Strecke kam ihr nicht ganz entgegen, da sie bereits im ersten Teil einen großen Rückstand hatte.

Cornelia Hütter, gestern noch als beste Österreicherin mit am Podest, verzichtete heute auf einen Start. Aufgrund von Kopfschmerzen und leichten Seheinschränkungen (die in sehr seltenen Fällen seit der Gehirnerschütterung in Crans Montana auftreten) verzichtet sie auf den Start bei der zweiten Abfahrt.

Die Platzierungen der restlichen ÖSV-Läuferinnen sind: Ramona Siebenhofer 16. Platz, Ariane Rädler 17. Platz, Stephanie Venier 20. Platz, Christina Ager 29. Platz, Nicole Schmidhofer 33. Platz, Nadine Fest 35. Platz.

MAYER VIERTER IN BEAVER CREEK


Bei der Herren Abfahrt in Beaver Creek (USA) schafften es leider keine Österreicher aufs Podest. Ganz oben am Podium steht erneut der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, vor dem Schweizer Marco Odermatt und dem Kanadier James Crawford.

Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer beendeten das Rennen in den Top-5! Matthias Mayer verpasste das Podest nur um eine hundertstel Sekunde. „Es ist oben ein wenig Wind gewesen, man hats gemerkt. Im Flachstück bist dann nicht so gut dabei, aber es ist Freiluft Sport. Ich habe mich aber beim restlichen Lauf ganz gut reingehaut und bin grundsätzlich mit der Fahrt gut zufrieden.“

Vincent Kriechmayr ist als zweit bester Österreicher auf Rang fünf ist mit seiner Fahrt zufrieden. „Bis auf den herunteren Teil war es eine gute Fahrt. […] Es war sinnlos das ich da so weit rausgeschwungen bin, aber ich wollte von der Linie her etwas riskieren, das war aber nicht so clever. […] Im Mitteteil habe ich ein gutes Rennen gemacht, es ist mir nur noch ein Fehler passiert. Ich muss schauen, dass ich das beim nächsten Mal abstellen kann.“

Daniel Hemetsberger konnte auch bei der zweiten Saisonabfahrt eine gute Leistung zeigen und landete in der Endwertung auf Platz 11.

Weitere Platzierungen der ÖSV-Läufer: Otmar Striedinger 17. Platz, Julian Schütter 35. Platz, Stefan Babinsky 57. Platz.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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