Bundesheer: Verteidigungsministerin Tanner besucht Milizsoldaten in St. Michael

Utl.: Jägerbataillon Steiermark trainiert Einsatzfähigkeit

Heute Dienstag, den 22. November 2022, besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner das Miliz-Jägerbataillon Steiermark. Mit seinen rund 600 Soldaten und Soldatinnen hält der Milizverband von 17. bis 26.11.2022 seine heurige Waffenübung „Kreidfeuer 2022“ mit dem Thema Objektschutz ab.

Neben dem Besuch des Bataillonsstabes in der Landwehr-Kaserne in St. Michael überzeugte sich die Verteidigungsministerin auch von der Einsatzfähigkeit der einzelnen Jägerkompanien, die im obersteirischen Traboch, Leoben und Niklasdorf kritische Infrastruktur schützen. Hierbei lautet der Auftrag, ein Wasserkraftwerk, ein Umspannwerk und eine ORF-Sendeanlage vor Sabotageaktionen zu bewachen und allenfalls gegen Angriffe zu verteidigen.

„Es freut mich, dass wir uns wieder vermehrt unserer Kernaufgabe, der militärischen Landesverteidigung, widmen können. Durch die massive Budgeterhöhung, speziell auch für die Miliz, schaffen wir die Rahmenbedingungen, um wieder dem aktuellen Bedrohungsbild angepasste Übungen durchführen zu können“, so Tanner.

Das Jägerbataillon Steiermark ist eines von zehn selbständig strukturierten Jägerbataillonen der Miliz des Österreichischen Bundesheeres, welches in der Lage ist, nach einer Teil- bzw. Mobilmachung die Kernaufgaben Katastrophenhilfe, sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsätze bzw. Schutz von national kritischer Infrastruktur und Einrichtungen selbständig wahrzunehmen. Es ist das einzige Miliz- Jägerbataillon in der Steiermark und gliedert sich in eine Stabskompanie und drei Jägerkompanien. Kommandant ist seit 2018 Oberst Markus Mesicek. Für die Mobilmachung des Milizverbandes ist das in St. Michael in der Obersteiermark beheimatete Jägerbataillon 18 verantwortlich.

©Bundesheerbauer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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