Red Bulls müssen sich in Graz geschlagen geben

Ein einziges Tor reichte den Steirern heute zum Sieg gegen Salzburg
Graz, 20. November 2022 | Der EC Red Bull Salzburg unterlag im Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Moser Medical Graz99ers mit 0:1. Die Red Bulls hatten gegen einen couragiert auftretenden Gegner ihre Möglichkeiten, konnten heute aber in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel auch gegen einen starken Grazer Torhüter nicht verwerten. Ab jetzt gilt die Konzentration wieder voll der Champions Hockey League, am Dienstag bestreiten die Red Bulls in Ängelholm das Achtelfinal-Rückspiel gegen Titelverteidiger Rögle BK.

Ohne Ty Loney, Troy Bourke, Lucas Thaler und Tyler Lewington (Oberkörperverletzung) sowie Andrew MacWilliam, der eine Pause bekam, gingen die Red Bulls in Graz in die Begegnung und gerieten nach druckvollem Beginn früh in Rückstand. Andrew Yogan kam von hinterm Tor direkt vor Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen zum Abschluss und traf mit der ersten richtigen Chance zum 1:0 (5.). Drei Minuten später parierte der Finne den Versuch von Graz‘ Zintis Zusevics nach kurzem Alleingang. Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Teams zum Großteil gegenseitig und ließen kaum echte Möglichkeiten zu. Die Red Bulls zeigten einige gute Schüsse, etwa Lukas Schreier nach einem 2 auf 1-Konter oder Peter Schneider im Powerplay aus dem linken Bullykreis. Aber der gute Grazer Torhüter Christian Engstrand war im ersten Abschnitt nicht zu bezwingen.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Red Bulls den Druck merklich und ließen die Hausherren minutenlang nicht aus der eigenen Zone raus. Schuss um Schuss prallte aber an der Grazer Abwehr und am starken Torhüter ab. In der 28. Minute kam plötzlich Andrew Yogan von der Strafbank, konnte nach Solo aber nicht verwerten, traf im Nachschuss sogar noch die Latte. Danach waren die Graz99ers wieder aktiver nach vorn und öffneten damit das Spiel. In der 35. Minute hatte Peter Schneider auf der linken Seite die beste Chance auf den Ausgleich, verzog aber aus kurzer Distanz (35.). Bei einem guten Unterzahlspiel vor der zweiten Pause hielten sich die Red Bulls schadlos, lagen nach 40 Minuten aber weiterhin mit 0:1 zurück.

Im Schlussdrittel wurde das hohe Tempo von beiden Teams gehalten. Es ging hin und her, wobei die Red Bulls vor dem Tor gefährlicher waren. In der 50. Minute scheiterte Graz‘ Andrew Yogan im Powerplay frei vorm Tor an Atte Tolvanen. Die Red Bulls spielten immer wieder um das gegnerische Tor herum, ließen die Hausherren kaum noch aus der eigenen Zone heraus. Bei einer der seltenen Kontermöglichkeiten gab es für Andrew Yogan erneut kein Durchkommen (56.). Aber auch die Red Bulls sollten am Ende auch bei intensivierten Angriffen mit sechs Feldspielern nicht treffen und unterlagen schließlich gegen die Moser Medical Graz99ers mit 0:1.
Salzburgs Head Coach Matt McIlvane
„Wir hatten unsere Möglichkeiten, das Spiel anders zu entscheiden. Aber insgesamt waren wir heute nicht gut genug. Am Dienstag haben wir die nächste Gelegenheit, wieder besser zu performen.“


win2day ICE Hockey League
Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

Tor:
1:0 | 04:15 | Andrew Yogan

Zuschauer: 2.992
Die nächsten Spiele der Red Bulls
Champions Hockey League | Achtelfinale
Di, 22.11.22 | Rögle BK – EC Red Bull Salzburg | 18:05 | ORF Sport+

win2day ICE Hockey League
Fr, 25.11.22 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg | 19:15
So, 27.11.22 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz | 15:00

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at