NaturparkResort Gesäuse: Dienstleistungen & Servicekräfte für die Gemeinden zwischen Admont und Wildalpen

Regionalentwicklungsprojekt des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen seit 3 Jahren erfolgreich, um kleinstrukturierte Beherbergungsbetriebe zu unterstützen

Mit Hilfe des Regionalentwicklungsprojektes NaturparkResort Gesäuse ist es dem Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen gelungen, eine Serviceplattform für kleine und mittelgroße Beherbergungsbetriebe aufzubauen. Wer kennt nicht heutzutage die Herausforderungen im Tourismus: Ist soeben die Coronapandemie halbwegs überstanden, stellen sich Fachkräftemangel und Preiserhöhungen ein. Dieses Kooperationsmodell bietet die Möglichkeit, den Herausforderungen zum Teil entgegenzuwirken und somit regional Ressourcen, Know-How, Arbeitskräfte und Marketing zu bündeln.

Und das Besondere dabei: Im laufenden Betrieb entstehen dem Beherberger:innen keine Unkosten. Die Betriebe bleiben eigenständig und können eigenständig touristisch aktiv sein. Einzig in gewisse Qualitätsrichtlinien und Gesäuse Regionsstandards ist zu investieren. Diese Serviceleistungen gelten derzeit für die alte Tourismusregion Gesäuse: Altenmarkt, St. Gallen, Landl, Wildalpen, Admont und Ardning.

NaturparkResort Partner Ulrich Matlschweiger von den Apartments Hoamatlegenden (Mitte) mit Natur- und Geoparkteam Andrea Matousch (links) GF Oliver Gulas-Wöhri (rechts)
© NUP Eisenwurzen

Es zeigt sich eine gelungene Kooperation in der Regionalentwicklung. Der Tourismusverband Gesäuse leitet die Betriebe in die heutzutage notwendige Onlinebuchbarkeit und betreibt Marketing für die Region. Der Natur- und Geopark setzt noch einen drauf und übernimmt sozusagen die operative Onlineverwaltung auf verschiedensten Buchungsplattformen, Betreuung vor Ort, Reinigungsservice mit regionalen Partnern, zusätzliches Marketing und vieles mehr.

Beherberger:innen mit ein bis zwei Apartments haben beispielsweise wenig Ressourcen die Wartung der vielzähligen digitalen Buchungsplattformen zu übernehmen. Durch dieses Modell können Arbeitskräfte in einer strukturschwachen Region erhalten oder ausgebaut werden, da mehrere Häuser über eine regionale Plattform betreut werden. Derzeit sind 6 Personen Teil- oder Vollzeit beschäftigt.

Aktuell befinden sich 7 Häuser innerhalb der Plattform NaturparkResort mit 88 Betten. Mittlerweile haben sich bereits weitere Interessent:innen mit kleinen und mittelgroßen Beherbergungsbetrieben gemeldet, weil sie die Vorteile des Angebotes erkennen. In Zeiten von Personal- und daraus entstehendem Zeitmangel wird es immer wichtiger Marketing- und Buchungsaktivitäten zu bündeln – nur so ist es in der Region Gesäuse möglich, dass gemeinsam innovative Initiativen entstehen können. Das zeigt auch laufend der Gesäuse Innovationspreis – auch heuer werden kreative Köpfe, die die Region gemeinsam weiterbringen möchten, wieder vergeben. 

Eindrücke von den Apartments Hoamatlegenden (© Thomas Sattler – Gesäuse)

„Unser Modell ist nicht gewinnorientiert, sondern soll unseren Beherbergungsbetrieben helfen. Wenn man die Entwicklung der letzten Jahrzehnte beobachtet, ist die Bettenanzahl in unseren Gemeinden stetig gesunken. Dem wollen wir entgegenwirken, um unsere Ausflugsziele sowie Natur für den nachhaltigen Tourismus erlebbar zu machen und Infrastruktur zu erhalten.“, so Oliver Gulas-Wöhri MSc Geschäftsführer Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen.

„Ein tolles Projekt für den nachhaltigen Tourismus in einer strukturschwachen Region.“, so Silvia Huber vom Partnerbetrieb Lodge 150 in Palfau. „Ideal um Kräfte und Ressourcen in Zeiten wie diesen zu bündeln“, ergänzt Ulrich Matlschweiger von den Apartments Hoamatlegenden in Großreifling.

Somit steht der Natur- und Geopark als Dienstleister für das NaturparkResort Gesäuse jederzeit für Auskünfte und Interessierte zur Verfügung

Mehr Informationen:

www.naturparkresort.at

www.eisenwurzen.com

 www.gesaeuse.at

Partnerbetrieb Naturpark Resort: Lodge 150 in Palfau
© Thomas Sattler – Gesäuse

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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