Asendorf / Bad Aussee, November 2022: Stromausfall und Blackout


Notfall- und Krisenvorsorgeplan für den Bereich der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe wird vorgestellt
Asendorf / Bad Aussee, November 2022 – Dass die Gefahr eines Stromausfalls und Blackouts real ist, darüber sind sich fast alle Experten einig. Dennoch wird wenig über die Vorbereitung auf ein solches Szenario kommuniziert – und das sogar, wo die Verantwortung für andere Menschen am größten ist: in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe.
Bernhard Schubert beschäftigt sich als Geschäftsführer der Kinderschutzorganisation „Kinderheim Kleine Strolche“ seit 15 Jahren mit dem Thema Krisen- und Notfallvorsorge. Denn wenn ein Notfall eintritt, wie etwa ein Stromausfall über viele Stunden oder gar Tage, womöglich noch im Winter, werden stationäre Hilfen um die Aufnahme und Versorgung weiterer Menschen gebeten. Jetzt teilt Bernhard Schubert sein Wissen in einem Handbuch für stationäre Hilfen – von der Praxis für die Praxis. Ergänzt wird das Sachbuch durch ein umfangreiches Online-Tutorial, bestehend aus zehn Filmen mit konkreten Handlungsempfehlungen.

„Wir haben mehrere Notaufnahmehäuser für Kinder von 0 bis 6 Jahren an verschiedenen Standorten in Norddeutschland, familienanaloge Wohngruppen, Erziehungsstellen und Mutter-Kind Wohnbereiche für junge Mütter ab 14 Jahren. Insgesamt leben derzeit ca. 70 Kinder, Jugendliche und junge Mütter mit ihren Kindern bei uns. Das jüngste Kind ist gerade 2 Tage alt“, so Bernhard Schubert. „Die selbst gestellte Anforderung war von Anfang an, die Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen auch bei Krisen und Notfällen gewährleisten zu können.“
Das Handbuch von Bernhard Schubert ist für den Fall eines Stromausfalls oder eines Blackouts eine Hilfestellung für alle Kinder- und Jugendhilfe Einrichtungen, für die Behindertenhilfe oder Altenhilfe. Auch für größere Familien ist es durchaus hilfreich. „Mein Anspruch war es, die Handlungsempfehlungen leicht verständlich, übersichtlich und gut umsetzbar darzustellen“, so Schubert.

Unterstützt wurde die Umsetzung von Herbert Saurugg, Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Er schrieb nicht nur das Vorwort des Praxishandbuches, sondern bereicherte das Werk insbesondere durch sein internationales Wissen und seine spezifischen Erfahrungen in Österreich, so dass ein Ratgeber für den gesamten deutschsprachigen Raum entstanden ist.

Hier geht es zum Interview: (860) #Blackout – Wie können sich stationäre Einrichtungen schützen? – Interview mit Herbert Saurugg – YouTube

Hier kann das Praxisbuch bezogen werden:  www.elopage.com/s/kleinestrolche

Bernhard Schubert im Interview mit Herbert Saurugg (rechts), Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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