Volksbefragung in Trieben: Knappe Mehrheit für Windpark

Knapp die Hälfte der Triebener Wahlberechtigten fand heute den Weg in die vier Wahllokale. 55 Prozent von ihnen, exakt 737 der 1338 gültigen Stimmen, entfielen auf die Befürworter des Windparks. Das erwartet knappe Ergebnis.

Schönleitner zum Ergebnis der Volksbefragung in Trieben:
„Ein wichtiger Schritt für die Energieunabhängigkeit der Region. Ich gratuliere der Triebener Bevölkerung zu dieser zukunftsweisenden Entscheidung.“
Erfreut über den Ausgang der heutigen Volksbefragung zum Windpark Trieben zeigt sich LAbg. Lambert Schönleitner: „Ich bedanke mich und gratuliere der Bevölkerung zu dieser zukunftsweisenden Entscheidung. Jetzt gilt es, das Projekt zügig in die Umsetzung zu bringen. Auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft haben wir keine Zeit zu verlieren.“

Darüber hinaus appelliert er an die Bürgermeisterpartei und die Landesregierung, jene Menschen mitzunehmen, die gegen das Projekt gestimmt haben – es brauche einen offenen Dialog und eine qualitative Information zum Thema Windkraft. Gerade jetzt ist es wichtig, den Kritiker:innen nicht die Türe zuzuschlagen. „Wer es mit dem Erneuerbaren-Ausbau ernst meint, sollte mehr Engagement und Mut zeigen und die Vorteile der Windkraft hervorheben. Diese überwiegen die negativen Aspekte bei weitem.“ Schönleitner ist sich sicher: „Hätte sich die SPÖ-Umweltlandesrätin klarer zum Projekt deklariert und auch Bürgermeister Helmut Schöttl Farbe bekannt, wäre das Ergebnis deutlicher ausgefallen.“

Ebenso erfreut über das Ergebnis ist die Grüne Gemeinderätin in Trieben Gerlinde Köhler: „Wir werden alles daransetzen, dass die Triebener Bevölkerung von der Investition einen Nutzen hat. Wir werden uns weiter voll hinter die Windkraft stellen und uns in die Projektgestaltung einbringen.“

Schönleitner abschließend: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen 500 neue Windräder in der Steiermark bis 2030. Das entspricht in etwa dem Potential von 70 Mur- bzw. Enns-Kraftwerken. Die Unabhängigkeit von dreckigem Öl- und Gas ist ohne Alternative.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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