Red Bull Salzburg/Tipico Bundesliga: Siegreich in die WM-Pause 

Sesko-Treffer reicht für Dreier in Klagenfurt 

Quelle: Red Bull Salzburg

Bevor es für unsere Burschen Köhn, Okafor, Pavlovic und Sucic in Katar um den goldenen Pokal geht, holen sie und ihre Teamkollegen noch einen Auswärtssieg. Die Sparflamme reicht gegen eine defensiv eingestellte Pacult-Truppe. Benjamin Sesko besorgt mit seinem ersten Bundesliga-Treffer seit September das siegbringende Tor.
Spieler der Partie: Philipp Köhn
Spielbericht

In der Anfangsphase galt es, die Balance zu finden, denn die defensiv eingestellten Klagenfurter waren nicht passiv und schon gar nicht ungefährlich. Toptorschütze Markus Pink knallte nach drei Minuten das erste Geschoss gen Philipp Köhn. Noah Okafor, der mit Junior Adamu und Benjamin Sesko in einem Dreiersturm agierte, antwortete nach zehn Minuten mit seinem ersten Versuch. Die beste Gelegenheit verbuchte allerdings Strahinja Pavlovic durch einen Kopfball wenig später, der zwar wuchtig, aber zu unplatziert ausfiel.

Angriffe waren auf beiden Seiten da. Ein Tor lag gefühlsmäßig auch in der Luft, jedoch fehlte die letzte Konsequenz, vor allem bei Benjamin Sesko, der mehr als nur ein Mal scheiterte. Nach etwa 30 Minuten nahm Markus Pink aus gut 20 Metern Maß – Philipp Köhn lenkte die Kugel per Hechtsprung noch an die Stange. Da wäre es fast passiert, wieder einmal. Unsere Spiele gegen Peter Pacults Klagenfurter sind bekannterweise knapp. So auch der Halbzeitstand: 0:0

Bestimmter und mit mehr Nachdruck kamen unsere Burschen aus der Pause. Amar Dedic bohrte sich mit einem Dribbling durch die erste Wand des Klagenfurter Mauerwerks. Nachdem er drei Spieler stehen gelassen hatte, gab er an Benjamin Sesko ab, der sich nur drehen musste, um dann mit einem Kracher Schlussmann Menzel zu überwinden (55.).


Die Kärntner reagierten prompt mit einem Dreifachwechsel, beraubten sich damit aber ihrer bis dahin währenden Bissigkeit. Nur noch ein Mal krachte ein Pink-Versuch ans Außennetz. Danach spielten unsere Burschen ihren Stiefel herunter, humorlos, effizient. Zwar zappelte das Netz nach einem Flugkopfball von Benjamin Sesko nochmals, sein Treffer zählte aber aufgrund einer vorhergehenden Abseitsstellung von Assistgeber Roko Simic nicht.

Die 1:0-Führung wirkte komfortabler, als sie tatsächlich war. In der Schlussphase begannen die Klagenfurter, lange Bälle in unseren Strafraum zu jagen. Aus einer solchen Gelegenheit setzte der zuvor eingewechselte Jonas Arweiler völlig frei stehend die Kugel knapp am Tor vorbei.

Das sollte es dann gewesen sein. Unsere Roten Bullen fahren am Wörthersee einen schmucklosen 1:0-Sieg ein.

Statement
Das war ein Arbeitssieg. Man hat gemerkt, dass fast nichts mehr im Tank ist. Daraus haben wir das Maximum gemacht. Es war eines dieser Spiele, wo nicht viel aufgeht. dann muss man kämpfen und seine Chancen nutzen.
Max Wöber

Personelles
Nicolas Capaldo (Knie), Fernando (Oberschenkel), Lucas Gourna-Douath (Sprunggelenk), Dijon Kameri (Magen-Darm-Infektion), Sekou Koita (Erkältung), Oumar Solet (Oberschenkel), Samson Tijani (Schien- und Wadenbein) und Andreas Ulmer (Wade) fielen aus.

Wechsel
Simic für Okafor (66.), Diarra für Kjaergaard (66.)

Gelbe Karten
Bernardo (24./Foul), Köhn (80./Unsportlichkeit), Dedic (90./Unsportlichkeit)

Admiral Bundesliga

Benjamin Sesko;©Red Bull/Getty Images – Jasmin Walter

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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