Super-Auftakt für Eva Pinkelnig in Wisla (POL)

Nach dem Saison-Auftakt der Skispringer:innen am Samstag in Wisla (POL) mit insgesamt drei Podestplätzen, folgte am Sonntag ein weiterer Stockerlplatz für Österreich in Polen. Dieser war ein besonderer Grund zur Freude, denn Eva Pinkelnig siegte vor Katharina Althaus (GER) und Frida Westman (SWE). Am Vortag war Pinkelnig mit Platz drei ebenfalls aufs Podest gesprungen. Die Zweite des Auftakts am Samstag, Gesamtweltcupsiegerin Sara Marita Kramer, wurde diesmal Sechste. Chiara Kreuzer landete auf Platz 15, Jacqueline Seifriedsberger auf Platz 25 und Hannah Wiegele auf Platz 26.

Bei den Herren war der Dritte des Auftakts, Stefan Kraft, als Fünfter erneut bester Österreicher. Er landete damit direkt vor dem Vorjahressieger Jan Hörl, der noch am Freitag die Qualifikation für den Auftaktbewerb verpasst hatte. Mit Manuel Fettner landete ein weiterer ÖSV-Adler als Neunter erneut in den Top-10. Philipp Aschenwald wurde Zwölfter. Michael Hayböck beendete den Bewerb auf Platz 23 und Daniel Tschofenig auf Platz 24. Der Salzburger Daniel Huber konnte nicht am Bewerb teilnehmen. Der Team-Olympiasieger von Peking muss sich in der Heimat einer Operation am rechten Knie unterziehen (Knorpelabsplitterung) und wird mehrere Wochen fehlen.

Die nächsten Weltcup-Bewerbe der Herren finden am 26./27. November in Ruka (FIN) statt. Die Damen sind am 3./4. Dezember in Lillehammer (NOR) zu Gast.

STIMMEN

Eva Pinkelnig: „Ich muss mich zusammenreißen, dass ich die Emotionen ein bisschen bei mir behalte und nicht gleich in Freudentränen ausbreche. Es war ein perfekter Wettkampf. Es ist ein ganz besonderer Sieg. Die Schanze war perfekt präpariert. Ich bin super glücklich, ich hätte nie erwartet, dass ich so eine Leistung bringen kann.“

Stefan Kraft: „Es war wieder ein super Wettkampf für mich. Ich konnte mich im zweiten Durchgang wieder steigern, habe aber leider die Landung verhaut. Das ärgert mich ein bisschen. Ich wollte alles rausholen, das war vielleicht ein bisschen zu viel. Es war aber trotzdem ein fast perfekter Auftakt für mich.“

Daniel Huber: „Der Knorpelschaden erfordert jetzt diesen operativen Eingriff. Ich werde meinem Knie jetzt die erforderliche Zeit für den Wiederaufbau geben und dann mit dem notwendigen Vertrauen in meinen Körper den Fokus voll auf die noch kommenden Highlights ausrichten. Der Winter ist dadurch noch lange nicht vorbei für mich.“

Harald Rodlauer (Damen-Cheftrainer): „Eva ist seit Monaten schon in einer super Form und hat das vom Sommer gut rübergebracht. Sie ist heute noch ruhiger geblieben als gestern. Das war ein sehr erfreuliches Wochenende für uns mit drei Stockerlplätzen. Das macht Lust auf mehr.“

Andeas Widhölzl (Herren-Cheftrainer): „Das war ein guter Start für uns. Heute haben wir auch wieder alle Athleten im Finale gehabt. Davon drei in den Top-Ten. Auch wenn die Sprünge heute nicht ganz so gut wie gestern waren. Es liegt aber alles sehr eng beieinander. Und es stimmt auch positiv, dass wir selbst mit weniger guten Sprüngen relativ weit vorne dabei sind. Ich glaube, das Paket stimmt.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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