November – die Zeit des Lechfischens

Grundlsee

Der Grundlsee wird seit dem 13. Jahrhundert fischereiwirtschaftlich genutzt. Über Jahrhunderte in Händen der adeligen Obrigkeit gelegen, wird die Befischung heute von Berufsfischern der ÖBf betrieben. Die entnommenen Fische werden dann an die Fischerei Ausseerland weiter gegeben, die aus einem komplexen Zusammenspiel zwischen Wildfang-Fischen und deren Nachkommen, den Wildkultur-Fischen, den Markt beliefern.

Grundlsee präsentiert sich am 2. November in spätherbstlicher Stimmung. Die Fischsaison am Grundlsee dauert von März bis November, wobei die letzten Wochen an der Mündung des Zimitzbaches im Zeichen des Lechfischens stehen.

Mit den gefangenen Fischen, Saiblingen und Forellen, werden zwar auch die Lechpartien beliefert, ..…aber der Sinn und Zweck des Lechfischens besteht in erster Linie darin, aus dem genetischen Material Fische zu züchten. Dabei stehen weniger die männlichen Fische, die Milchner, im Mittelpunkt des Fanginteresses, sondern die weiblichen Fische, die Rogner.……

Altaussee

In Altaussee werden Fischerei und Zucht durch private, fischereiberechtigte Personen betrieben. Es gibt also keinerlei Zusammenarbeit mit den ÖBf, auch der Verkauf wird selbst in die Hand genommen. Lechpartien gibt es nur mehr in Grundlsee, in Altaussee sind sie aus Personalproblemen vor Jahren (leider) eingestellt worden.

Mehr in einem ARF – Fernsehbericht ab 10. November, 13 Uhr

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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