SPÖ Liezen: Weißer Fleck in der Notarzt-Versorgung muss endlich geschlossen werden!

SPÖ-Abgeordneter Lindner fordert gemeinsam mit regionalen Bürgermeistern schnellstmöglichen Startschuss für bodengebundenes Notarzt-Konzept in der steirisischen Eisenstraße

Liezen/Eisenerz – In der anhaltenden Diskussion um die Sicherstellung der Notarzt-Versorgung in der Obersteiermark fordern SPÖ-Nationalratsabgeordneter Mario Lindner, die Bürgermeister*innen Bernhard Moser aus Landl, Karin Gulas aus Wildalpen, Hannes Andrä aus Altenmarkt und Ludwig Gottsbacher aus Radmer die schnellstmögliche Umsetzung eines bodengebundenen Notarzt-Konzepts für die steirische Eisenstraße. „Es ist höchste Zeit, dass der weiße Fleck in der steirischen Notarzt-Versorgung geschlossen wird. Hilfe im Notfall muss endlich auch in der steirischen Eisenstraße zwischen Eisenerz und St. Gallen garantieret werden“, appeliert Lindner, selbst stv. Bezirksstellenleiter des Rotes Kreuzes in Liezen, an die Landespolitik. Mit Konzepten wie dem „NEF ALPIN“ existiert schon seit 2021 ein Vorreiterprojekt, dass die witterungsbedingten Versorgungsengpässe in der Eisenstraße ausgleichen könnte: „Es ist wichtig, dass wir durch die Christophorus-Hubschrauber eine luftgebundene Notfallversorgung in der Region haben. Aber Fakt ist: Gerade zum Start in die kalte Jahreszeit erlaubt die Witterung immer öfter keinen Hubschrauberstart. Pläne wie das NEF ALPIN würden genau diese Engpässe ausgleichen – es braucht nur das Go der Landespolitik!“ Für Lindner ist klar, dass es sich dabei um eine rein politische Entscheidung handle, die nicht an den überschaubaren Finanzierungskosten scheitern wird.

Gerade jetzt sei ein schnellstmöglicher Startschuss für einen bodengebundenen Notarzt-Dienst in der steirischen Eisenstraße wichtiger denn je. Für den geplanten Projektstart Mitte Dezember 2022 bräuchte es in den nächsten Wochen endlich das GO der Landespolitik. Für die regionalen Bürgermeister Moser, Gulas, Andrä und Gottsbacher steht daher fest: „Wenn der Hubschrauber heute nicht fliegen kann, braucht das nächstgelegene Notarztfahrzeug rund 30 Minuten bis Eisenerz und sogar eine Stunde nach Wildalpen. Das ist inakzeptabel! Ein entsprechendes Notarztsystem ist rasch umsetzbar und keine Kostenfrage. Es geht um nicht weniger als die Versorgungssicherheit im Notfall für die gesamte steirische Eisenstraße!“ Neben dem fixen Einsatzzeitraum im Winter wäre ein solcher bodengebundener Notarzt-Dienst auch „on demand“ einsetzbar, nämlich an jenen Tagen im Sommer, an denen witterungsbedingt ein Hubschrauber nicht starten kann. „Die Versorgungssicherheit in der steirischen Eisenstraße darf nicht aufgrund von Bürokratie oder persönlichen Befindlichkeiten blockiert werden“, so Lindner, Moser, Gulas, Andrä und Gottsbacher abschließend.

Titelbild:© © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at